05/05/2025
Mein erster Marathon – ein unvergessliches Erlebnis
Am vergangenen Wochenende durfte ich meinen ersten Marathon absolvieren – den südsteirischen Welschlauf. Mit seinen 42,2 Kilometern und beeindruckenden 1.330 Höhenmetern stellt er eine ganz besondere Herausforderung dar. Ich fühlte mich bestens vorbereitet, doch die beinahe 30 Grad Hitze an diesem Tag machten den Lauf zu einer echten Grenzerfahrung.
Bereits nach 20 Kilometern kamen die ersten Zweifel und Gedanken ans Aufgeben machten sich breit. Doch genau in solchen Momenten zeigt sich, was wirklich zählt: die Unterstützung von außen – und die Stärke von innen. Meine Familie war an meiner Seite, feuerten mich an und trugen mich mit ihrer Energie förmlich weiter. Besonders mein Vater, der mich auf dem Rad über weite Strecken begleitete, war eine unschätzbare Hilfe und mentale Stütze - DANKE dafür!
Einen Marathon zu laufen ist nicht nur eine körperliche, sondern vor allem eine mentale Herausforderung. Jeder einzelne Kilometer verlangt Überwindung – besonders dann, wenn die Kräfte schwinden und der innere Schweinehund lautstark protestiert.
Wahre Stärke zeigt sich nicht im Moment der Leichtigkeit, sondern im Moment des Zweifelns. Wer an sich glaubt, kann über sich hinauswachsen. Alles ist möglich – wenn man es wirklich will. Der Weg ins Ziel beginnt im Kopf und endet mit einem Gefühl, das sich kaum in Worte fassen lässt: dem Gefühl, das scheinbar Unmögliche geschafft zu haben!