03/06/2026
Schlechte Haltung. Verkürzte Muskeln. Triggerpunkte.
So werden Nackenschmerzen oft erklärt.
Das Problem: Die aktuelle Evidenz zeigt, dass diese Erklärungen zu kurz greifen. Sie sind selten die ganze Wahrheit und führen oft dazu, dass der Fokus vor allem auf lokalen Symptomen liegt.
Aber hartnäckige Nackenschmerzen entstehen meist nicht durch einen einzelnen Faktor oder einfach durch eine „schlechte Haltung“. Viel häufiger sind sie das Ergebnis eines Zusammenspiels aus Bewegung, Belastung, Schlaf, Stress, Atmung, Nervensystem und vielen weiteren individuellen Faktoren.
Wusstest du zum Beispiel, dass ...
💡 dein Gehirn ständig bewertet, wie sicher oder belastend eine Situation für deinen Körper ist?
💡 sich Muskeln „verkürzt“ anfühlen können, obwohl keine tatsächliche strukturelle Verkürzung vorhanden ist?
💡 Schmerzen nicht immer bedeuten, dass Gewebe „geschädigt“ ist?
💡 dein allgemeines Bewegungsverhalten oft relevanter sein kann, als das ständige Bemühen um eine perfekte Haltung?
💡 dein Körper Schmerzen und Verspannungen oft besser regulieren kann, wenn ausreichend Energie (Schlaf, Regeneration, Ernährung) vorhanden sind?
Genau deshalb lohnt es sich, Beschwerden nicht nur dort zu betrachten, wo sie spürbar sind. Für mehr evidenzbasierte und ganzheitliche Perspektiven auf klassische Beschwerden in der Physiotherapie, folge mir gerne .felicia 😊
👉 Speichere diesen Beitrag, wenn du dachtest, deine Haltung sei die Hauptursache deiner Nackenschmerzen.