09/06/2026
„Warum werbt ihr mit Nahinfrarot? Man braucht doch gar kein 1070 nm Licht.“
Sehr gute und berechtigte Frage. Zuerst einmal: Nicht jede Lichttechnologie verfolgt dasselbe Ziel. Uns war bei der Terra Nura Luminos wichtig, **nicht nur oberflächliche Beauty-Effekte**, sondern auch das Thema **Regeneration** mitzudenken.
Dabei muss man unterscheiden: Rotlicht (z. B. ca. 630–660 nm) arbeitet eher oberflächlicher – häufig im Zusammenhang mit Hautbild, Glow und sichtbarer Hautqualität. **Nahinfrarotlicht (NIR)** hingegen dringt tiefer ins Gewebe ein und wird häufig im Zusammenhang mit **zellulärer Energieproduktion, Regeneration und mitochondrialen Prozessen** diskutiert.
Warum ist das spannend?
Unsere Zellen besitzen kleine „Kraftwerke“ – die **Mitochondrien**. Dort wird Energie in Form von **ATP (Adenosintriphosphat)** gebildet. Im Bereich der Photobiomodulation wird diskutiert, dass bestimmte Lichtwellenlängen – insbesondere im Rot- und Nahinfrarotbereich – Prozesse rund um die mitochondriale Aktivität unterstützen können. Deshalb war uns wichtig, bewusst auch Nahinfrarot in die Maske zu integrieren – nicht nur aus Beauty-Sicht, sondern mit dem Gedanken von:
✨ Regeneration
✨ Zellenergie
✨ Recovery
✨ Ganzheitlichem Wohlbefinden
**Und nein:** Man braucht nicht zwingend exakt **1070 nm**, damit Nahinfrarot sinnvoll sein kann.
Es gibt unterschiedliche Wellenlängenbereiche, die je nach Zielsetzung verwendet werden. Entscheidend ist nicht nur eine einzelne Zahl – sondern die **Gesamtformulierung der Technologie und der gewünschte Einsatzbereich**.
Für uns war wichtig: Eine Maske, die nicht nur „gut aussieht“, sondern sich auch nach einem kleinen Regenerationsritual anfühlt.