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Natura Nova Natura Nova steht für europäische Kräutertradition und ehrliche Qualität. Natürlich. Bewährt. Aus gutem Grund.

Unsere Produkte werden nach höchsten Herstellungsstandards gefertigt und
sind speziell für den Schweizer Markt entwickelt.

🌿 Immunsystem stärken – aber was hilft wirklich?Kalte Duschen, fermentierte Lebensmittel oder Probiotika: Drei Ansätze, ...
04/10/2026

🌿 Immunsystem stärken – aber was hilft wirklich?

Kalte Duschen, fermentierte Lebensmittel oder Probiotika: Drei Ansätze, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben. Doch die Forschung liefert interessante Erkenntnisse.

Wusstest du beispielsweise, dass Menschen in einer Studie durch regelmässiges kaltes Abduschen 29 % weniger krankheitsbedingte Arbeitsabsenzen hatten – obwohl sie nicht seltener krank waren?

Auch unsere Darmflora spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem. Studien zeigen, dass fermentierte Lebensmittel die mikrobielle Vielfalt beeinflussen können und bestimmte Probiotika möglicherweise das Risiko für Atemwegsinfekte senken.

Doch nicht alles, was vielversprechend klingt, ist auch ausreichend belegt.

Im Carousel schauen wir uns drei überraschende Ansätze genauer an und zeigen, was wissenschaftlich dahintersteckt.

Den ausführlichen Beitrag mit Studien und Quellen findest du auf natura-nova.ch.

Sodbrennen – müssen es immer gleich Säureblocker sein? 🌿Nicht jede Alternative ist gleich gut untersucht. Während eine e...
02/10/2026

Sodbrennen – müssen es immer gleich Säureblocker sein? 🌿

Nicht jede Alternative ist gleich gut untersucht. Während eine erhöhte Schlafposition, frühere Abendmahlzeiten und gegebenenfalls Gewichtsreduktion nachweislich helfen können, zeigen auch Alginate interessante Ergebnisse.

Und Heilpflanzen? Kamille, Melisse, Fenchel und Süssholz haben eine lange Anwendungstradition. Doch traditionell bewährt bedeutet nicht automatisch wissenschaftlich belegt.

Wir haben uns die Studienlage genauer angeschaut und zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, wo die Grenzen liegen und weshalb selbst natürliche Mittel nicht immer die richtige Wahl sind.

Den ausführlichen Artikel findest du auf natura-nova.ch – Link in der Bio. 🌱

Wichtig: Bestehende Medikamente nicht eigenständig absetzen oder umstellen.

28/09/2026

🌿 Schachtelhalm – Equisetum

Schachtelhalm ist tatsächlich ein kleines Stück Erdgeschichte. 🌏

Seine Vorfahren tauchten bereits vor rund 375 Millionen Jahren auf. Damals gab es verwandte Formen, die über 20 Meter hoch wurden und ganze Steinkohlenwälder prägten. Deshalb werden Schachtelhalme heute auch gerne als „lebende Fossilien“ bezeichnet.

Typisch sind die gegliederten Stängel mit ihren feinen, quirlständig angeordneten Seitentrieben. Schachtelhalme bilden keine Blüten, sondern vermehren sich über Sporen und unterirdische Rhizome.

Besonders bekannt ist der Acker-Schachtelhalm, auch Zinnkraut genannt. Spannend ist vor allem sein natürlicher Gehalt an Kieselsäure, also Siliziumverbindungen. Silizium steckt in der Pflanze vor allem in den festen Zellstrukturen und trägt dazu bei, dass ihre Stängel so stabil und widerstandsfähig sind.

Auch in der traditionellen Pflanzenkunde hat Schachtelhalm bis heute seinen Platz. Deshalb ist er Teil unserer Rezeptur von Mobil Essentia, ergänzt mit Vitamin C und Mangan. 🌿

👉 Mobil Essentia findest du bei uns im Shop.

23/09/2026

🌿 Ehrenpreis – eine Pflanze mit langer Geschichte

Auf dem Video seht ihr eine Art des Ehrenpreises – aber nicht den Echten Ehrenpreis (Veronica officinalis). Und genau der ist aus Sicht der traditionellen europäischen Pflanzenheilkunde besonders interessant.

Der Echte Ehrenpreis war früher eine bekannte Arzneipflanze. Darauf weist sogar sein botanischer Name ‚officinalis‘ hin. Diese Bezeichnung findet man häufig bei Pflanzen, die früher in Apotheken verwendet wurden. Genutzt wurden die während der Blüte geernteten und getrockneten oberirdischen Pflanzenteile.

Traditionell wurde Ehrenpreiskraut unter anderem bei Atemwegsbeschwerden und Verdauungsproblemen eingesetzt. Auch bei Beschwerden von Blase und Nieren sowie zum Gurgeln bei gereizter Mund- und Rachenschleimhaut fand es volksheilkundlich Verwendung. Die Pflanze enthält unter anderem Gerbstoffe, Flavonoide, Iridoidglykoside und Phenolcarbonsäuren.

Heute spielt der Echte Ehrenpreis in der modernen Pflanzenheilkunde allerdings nur noch eine kleine Rolle. Für seine früheren Anwendungen gibt es bislang keinen ausreichenden wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis – seine Geschichte als traditionelle Heilpflanze bleibt trotzdem spannend.

Und genau deshalb lohnt es sich, beim Ehrenpreis genauer hinzuschauen: Nicht jede Art, die so aussieht oder denselben Namen trägt, wurde auch auf dieselbe Weise verwendet. 🌿

20/09/2026

🌿 Schwarzer Holunder – Sambucus nigra

Holunder kennt fast jeder. Aber wusstest du, dass seine dunklen „Beeren“ botanisch gesehen eigentlich gar keine Beeren sind, sondern kleine Steinfrüchte?

In der traditionellen europäischen Pflanzenheilkunde hat der Schwarze Holunder schon lange seinen festen Platz. Besonders die Blüten wurden bei beginnenden Erkältungen verwendet – meist als warmer Holunderblütentee. Auch heute werden sie als traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Linderung früher Erkältungssymptome eingesetzt.

Spannend sind auch seine Inhaltsstoffe: Die Blüten enthalten unter anderem Flavonoide, während die dunklen Früchte reich an Anthocyanen sind – genau den Pflanzenfarbstoffen, die ihnen ihre intensive Farbe verleihen.

Und obwohl wir Holundersirup, Holunderblütentee oder Holundersaft heute ganz selbstverständlich kennen, steckt dahinter eine Heilpflanze, die in Mitteleuropa seit Generationen genutzt wird. 🌿

Mehr über Holunder findest du in unserem Blogartikel – den Link dazu findest du in unserer Bio. 🤍

18/09/2026

🌿 Wilde Möhre – Daucus carota

Sie steht oft unbeachtet am Wegrand, im Wiesenrand oder auf trockenen Böschungen – und trägt doch die ganze Geschichte unserer Karotte in sich. Die Wilde Möhre ist die Wildform, aus der über Jahrhunderte durch Kultivierung unser heutiges Gemüse entstand.

Ihre Wurzel ist bleich statt orange, denn ihr fehlen weitgehend die Carotine, die der Kulturkarotte ihre Farbe geben. Geschmacklich ist sie dafür überraschend süss – im zweiten Standjahr kann man sie ähnlich wie die Gartenmöhre verwenden, wenn auch mit weniger Saft.

🤍 Ihr auffälligstes Merkmal zeigt sich in der Blüte: Inmitten des flachen, weissen Blütenschirms sitzt meist eine einzelne, schwarzpurpurne Einzelblüte. Sie ist unfruchtbar, dient aber als Signal für Bestäuber wie Fliegen und Käfer, die von diesem Farbkontrast angezogen werden. Nachts krümmen sich die Doldenstiele sogar nach innen und bilden eine fast vogelnestartige Form.

In der traditionellen Pflanzenheilkunde spielten vor allem die Samen eine Rolle. Aus ihnen liess sich Tee oder Öl gewinnen, das harndurchspülend, antioxidativ und leberschützend wirken soll.

Auch auf dem Teller hat die Wilde Möhre ihren Platz: Junge Blätter, Blüten, Samen und die Wurzel sind essbar und erinnern im Geschmack an Petersilie oder Anis.

⚠️ Vorsicht ist beim Sammeln aber Pflicht. Die Wilde Möhre gehört zur Familie der Doldenblütler – einer Pflanzenfamilie, in der sich essbare und hochgiftige Arten täuschend ähnlichsehen können. Sicherheit geben zwei Merkmale: der typisch möhrenartige Geruch beim Zerreiben der Blätter und die dunkle Einzelblüte inmitten der weissen Dolde. Wer sich nicht ganz sicher ist, sollte auf das Sammeln verzichten.

Eine Pflanze, die unauffällig wirkt – und doch Ursprung, Heilwissen und Vorsicht zugleich in sich vereint. 💚

15/09/2026

🌿 Giersch – Aegopodium podagraria

Für viele ist Giersch vor allem ein hartnäckiges Unkraut, das sich im Garten kaum vertreiben lässt. Dabei wurde die Pflanze über Jahrhunderte ganz anders gesehen.

Schon im Mittelalter wurde Giersch nicht nur als Gemüse, sondern auch als Heilpflanze angebaut. Sein alter Name „Podagrakraut“ verrät, wofür er in der traditionellen europäischen Pflanzenheilkunde besonders bekannt war: ‚Podagra’ ist die alte Bezeichnung für Gicht.

Auch bei rheumatischen Beschwerden sowie bei Nieren- und Blasenleiden fand die Pflanze traditionell Verwendung.

Giersch ist sogar essbar. 🌿
Junge Blätter schmecken leicht nach einer Mischung aus Petersilie und Karotte und wurden früher wie Spinat, in Suppen oder als Wildgemüse gegessen.

Bemerkenswert ist auch ihr natürlicher Vitamin-C-Gehalt.

⚠️ Wichtig beim Sammeln: Giersch kann mit giftigen Doldenblütlern wie dem Gefleckten Schierling oder der Hundspetersilie verwechselt werden. Wer sammeln möchte, sollte die Pflanze sicher von diesen Doppelgängern unterscheiden können.

Eine Pflanze, die heute oft bekämpft wird – und früher ganz selbstverständlich Teil von Küche und Pflanzenheilkunde war. 💚

14/09/2026
10/09/2026

Frauenmantel, so weit das Auge reicht – direkt vor der Haustüre von Natura Nova. 🌿

Wir müssen nicht nach Indien oder China schauen, um auf wirksame Naturheilkunde zu vertrauen. Mitteleuropa, die Schweiz, unsere eigene Region – hier wächst alles, was wir brauchen.

Unsere traditionellen Erfahrungen und Erkenntnisse stehen anderen Heiltraditionen in nichts nach – im Gegenteil: Sie sind über Jahrhunderte massgeschneidert auf die Menschen, die hier leben, angepasst an unser Klima, an unser Leben.

Dieses Video zeigt, was direkt vor unserer eigenen Haustüre wächst. ✨💚

08/09/2026

🌿 Acker-Kratzdistel – Cirsium arvense

Die Acker-Kratzdistel kennen viele vor allem als hartnäckige Wildpflanze auf Wiesen, Feldern und an Wegrändern. Dabei wurde sie früher auch in der europäischen Volksheilkunde genutzt.

Verwendet wurden vor allem Kraut und Wurzel. Überliefert sind Anwendungen rund um die Verdauung und äußerlich für die Haut. Heute spielt die Acker-Kratzdistel in der modernen Pflanzenheilkunde allerdings nur noch eine kleine Rolle.

Besonders spannend ist ihre enorme Widerstandskraft: Über ihr weit verzweigtes Wurzelsystem kann sie sich stark ausbreiten und immer wieder neu austreiben. Ihre violetten Blüten sind außerdem eine wertvolle Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten.

Eine Pflanze, die heute oft als Unkraut gesehen wird – früher aber durchaus ihren Platz in der traditionellen Pflanzenkunde hatte. 🌿

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