Constance Grunewald

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Constance Grunewald ACHTSAM FamilieSein. ist ein (virtueller) Rückzugs- und Kraftort, an dem wir uns als Eltern und Menschen ganz bewusst und liebevoll begegnen können.

An dem wir uns wieder mit uns selbst verbinden, uns ausrichten und in unsere Energie kommen können. Achtsamkeit bedeutet unsere Aufmerksamkeit gezielt auf das Hier & Jetzt zu richten und zu lernen unsere derzeitigen Gedanken, Gefühle und Empfindungen anzuerkennen ohne uns jedoch in ihnen zu verlieren. Leider verträgt sich ElternSein meist nicht besonders gut mit meditativen Auszeiten im Himalaya. Also bringe ich Achtsamkeit und Selbstfürsorge dorthin, wo sie wirklich gebraucht werden: ins Hier & Jetzt des Familienalltags.

26/06/2026

Im letzten Post ging es darum, dass dein Körper den ganzen Tag mehr sortiert, als dir oft bewusst ist. Geräusche, Licht, Stimmen, Nähe, Bildschirm, Raum, Körperhaltung, Atem. All das kommt bei dir an, auch wenn du gerade nur denkst, du müsstest einfach noch diese eine Sache fertig machen.

Manchmal merkst du erst an deiner Gereiztheit, dass dein System längst voll ist. Nicht dramatisch voll. Eher so, dass zu viele kleine Dinge übereinanderliegen und dein Körper innerlich einen Schritt zurückgeht, während du außen noch antwortest, nickst, weitermachst.

Diese Übung ist kein großer Reset. Sie ist eine kleine Rückkehr.

Lös für einen Moment den Blick vom Bildschirm und schau dich langsam um. Lass deine Augen irgendwo landen, wo es nicht zieht, nicht drückt, nicht sofort wieder etwas von dir will. Vielleicht ist es eine Farbe, eine Form, ein Stück Licht. Dann hör in den Raum hinein. Zwei Geräusche reichen. Eins nah, eins weiter weg. Und dann spür eine Kontaktfläche. Füße am Boden, Rücken am Stuhl, Hände auf den Oberschenkeln.

Mehr nicht.

Dein Körper bekommt damit etwas, das im Alltag oft fehlt: klare, einfache Information aus dem Jetzt. Dieser Raum. Dieser Boden. Dieser Atem.

Vielleicht wird nicht sofort alles ruhig. Muss es auch nicht. Aber manchmal verändert sich etwas Kleines. Der Blick wird weicher. Der Atem findet wieder mehr Platz. Innen entsteht ein bisschen mehr Abstand zwischen dir und dem ganzen Input.

Und genau da beginnt Regulation oft sehr unspektakulär. Nicht durch einen neuen Gedanken, sondern durch Orientierung.

Probier es heute einmal und frag deinen Körper danach: Was ist jetzt anders?

Speichere dir diese Übung für einen Tag, an dem dein System zu viel Input sortiert.

Am Anfang ist ein Raum.Du musst hier nichts leisten.Nicht dich erklären.Nicht dich beweisen.Dieser Raum ist geführt.Und ...
16/01/2026

Am Anfang ist ein Raum.

Du musst hier nichts leisten.

Nicht dich erklären.
Nicht dich beweisen.

Dieser Raum ist geführt.
Und genau deshalb sicher.

Er ist kein Ort,
an dem du dich zurückziehst.

Sondern ein Rahmen,
in dem du aufhörst,
dich selbst zu übergehen.

Verstehen hat Platz.

Aber Präsenz führt.

Der Körper ist kein Werkzeug.

Er ist Mitgestalter.

Der Rahmen ist klar.
Die Verantwortung bleibt bei dir.

Das hier ist kein Programm.

Es ist der Bezugsrahmen,
aus dem alles andere entsteht.

Am Anfang ist ein Raum.

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Karolingerstrasse 42
Düsseldorf
40223

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