29/08/2026
Es braucht oft nur ein oder zwei ehrliche Reels, und schon wird das kollektive Angstfeld sichtbar: Sofort springt der Überlebensmodus an. Wir rotten uns in Rudeln zusammen, gehen auf einzelne los, wollen recht haben, verurteilen und entziehen einander jegliche Empathie.
Doch woher kommt dieser Reflex, andere virtuell „an den Pranger zu stellen“ oder auf den Scheiterhaufen zu werfen?
Er kommt aus einer tiefen Entwurzelung. Wir leben in einem System, das seit Jahrtausenden das weibliche Prinzip, das Urvertrauen und das intuitive Spüren unterdrückt hat. Es hält uns isoliert im Kopf und im ständigen Reaktionsmuster gefangen – getrennt von unserem Fundament, unserem Becken und der nährenden Erde unter unseren Füßen.
Wenn wir diese alte Angst und die Wunden des Patriarchats heilen wollen, dürfen wir aufhören, gegeneinander in den Krieg zu ziehen. Wahre Sicherheit entsteht nicht dadurch, dass wir andere kleinmachen, sondern wenn wir den Mut haben, wieder in die eigene Tiefe zu sinken und uns selbst wahrhaftig zu begegnen.
Spürst du diesen kollektiven Überlebensmodus auch manchmal in dir – und was hilft dir, zurück in dein Vertrauen zu finden?
Love, Peace & Namaste
Anne
mitgefühl annekompenhans