23/06/2026
Digitale Kommunikation im Gesundheitswesen braucht mehr als nur eine Infrastruktur. Sie muss im Praxisalltag auch effizient funktionieren. 📩
Die Vertreterversammlung der KVN hat die gematik einstimmig aufgefordert, die Kommunikationsplattform KIM (Kommunikation im Medizinwesen) konsequent weiterzuentwickeln und bestehende Hürden abzubauen.
KIM ermöglicht bereits heute einen sicheren, verschlüsselten und datenschutzkonformen Austausch zwischen Praxen, Krankenhäusern, Apotheken und weiteren Akteuren des Gesundheitswesens. Doch insbesondere bei Suchfunktionen, Verzeichnisstrukturen und der Verknüpfung relevanter Praxis- und Arztdaten besteht weiterhin erheblicher Verbesserungsbedarf.
KVN-Vorständin Nicole Löhr betont: „Das Fax hat keine Zukunft, KIM ist der Kommunikationsweg der ersten Wahl – muss aber verbessert werden.“
Die KVN fordert deshalb unter anderem:
✅ Benutzerfreundliche und einheitliche Suchfunktionen in KIM-Clients
✅ Eine bessere Verknüpfung von Arzt- und Praxiseinträgen
✅ Die Nutzung der lebenslangen Arztnummer als eindeutiges Identifikationsmerkmal
✅ Verbesserte Zuordnung von Haupt- und Nebenbetriebsstätten
Digitale Prozesse müssen die Versorgung unterstützen, nicht erschweren. Nur mit praxistauglichen Lösungen kann die Digitalisierung ihr Potenzial für Patientinnen und Patienten sowie Leistungserbringer vollständig entfalten.
Die vollständige Pressemitteilung findet ihr auf unserer Website.