Pflegeberatung Michaela Vieten

Pflegeberatung Michaela Vieten Ich bin Michaela Vieten – Pflegeberaterin, Netzwerkerin und jemand, der Ordnung in komplexe Pflegesituationen bringt.

Viele denken bei den SGB-XI-Leistungen nur in Kategorien – dabei entscheidet die richtige Kombination, wie viel Unterstü...
27/08/2026

Viele denken bei den SGB-XI-Leistungen nur in Kategorien – dabei entscheidet die richtige Kombination, wie viel Unterstützung im Alltag wirklich ankommt. Ein Beispiel aus der Praxis:

Eine meiner Klientinnen mit Pflegegrad 3 nutzt aktuell:

•3 Std./Monat über den Entlastungsbetrag
• 15,5 Std./Monat über die Umwidmung von Pflegesachleistung**
• 6,5 Std./Monat über Verhinderungspflege

Macht zusammen 25 Stunden Unterstützung im Monat.

Der Trick:
Umwidmung.Wer Pflegesachleistung nicht voll für professionelle Pflege ausschöpft, kann bis zu 40 % davon in Alltagsentlastung umwandeln – Einkaufen, Spaziergänge, Gesellschaft, Haushaltshilfe. Genau das macht bei dieser Klientin den Löwenanteil der Stunden aus.

Ohne diese Umwidmung wären 15,5 Stunden schlicht verfallen oder gar nicht erst abgerufen worden.

Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die eigenen Ansprüche: Gerade wenn die Kinder weit weg wohnen und man im Alltag oft allein ist, liegt hier oft ungenutztes Potenzial – Zeit, die eigentlich zusteht, aber nie abgerufen wird.

Genau solche Fragen klären wir am 02.09. im Mini-Webinar „Verhinderungspflege & Umwidmung von Pflegesachleistung" – mit Rechenbeispielen zum Mitnehmen. Wenn du dabei sein willst, gern per PN.

Manchmal sind es nicht die großen Dinge, die fehlen – sondern jemand, der da ist.Gerade ältere Menschen leben heute oft ...
26/08/2026

Manchmal sind es nicht die großen Dinge, die fehlen – sondern jemand, der da ist.

Gerade ältere Menschen leben heute oft allein. Die Kinder wohnen weiter weg, haben eigene Familien und können im Alltag nicht immer vor Ort sein. Genau da unterstützen wir.

Ob Begleitung zum Arzt, Hilfe bei Einkäufen, gemeinsame Erledigungen, ein Spaziergang oder einfach etwas Zeit und Gesellschaft – wir schauen, was im Alltag wirklich gebraucht wird.

Dabei geht es nicht um „Beschäftigung“, sondern um Verlässlichkeit, persönliche Zuwendung und darum, ein Stück Selbstständigkeit zu erhalten.

Auch Angehörige können dadurch spürbar entlastet werden – mit dem guten Gefühl, dass jemand vor Ort mitdenkt und unterstützt.

Bei Pflegegrad können viele dieser Leistungen über die Pflegekasse finanziert werden.

Pflegeberatung & Alltagsbegleitung
Michaela Vieten

Aushilfe gesucht 🍀
13/08/2026

Aushilfe gesucht 🍀

Warum ich Menschen am liebsten begleite, bevor es brenntNach mehr als 25 Jahren als Krankenschwester auf der Intensivsta...
22/07/2026

Warum ich Menschen am liebsten begleite, bevor es brennt

Nach mehr als 25 Jahren als Krankenschwester auf der Intensivstation habe ich mich für die unabhängige Pflegeberatung entschieden. Ich arbeite weder für eine Pflegekasse noch für einen Pflegedienst. Mein Blick gilt dem Menschen und seiner persönlichen Situation – ganz gleich, ob es um einen Erstantrag, einen bestehenden Pflegegrad oder die Organisation des Alltags geht.

Die meisten Menschen rufen mich nicht an, wenn alles gut läuft. Sie melden sich, wenn der Pflegegrad abgelehnt wurde, die Begutachtung vorbei ist, Fragen offengeblieben sind – oder wenn die Familie nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll.

Oft wünsche ich mir, wir hätten uns früher kennengelernt. Denn vieles wird leichter, wenn Familien frühzeitig wissen, was möglich ist und welche Unterstützung ihnen zusteht.

Viele Familien begleite ich über einen langen Zeitraum – von den ersten Fragen bis weit über den Pflegegrad hinaus. Denn mit dem Bescheid beginnen für viele Familien erst die eigentlichen Fragen. Ich unterstütze sie dabei und vermittle bei Bedarf passende Alltagsbegleiter aus meinem Netzwerk.

Ich begleite Menschen. Nicht nur Akten. Und nicht nur bis zum Bescheid.
Michaela Vieten
Unabhängige Pflegeberaterin, Heinsberg

19/06/2026
06/06/2026

𝗣𝗡𝗢𝗚

Wer denkt, das wäre das neue Maskottchen der deutschen Nationalmannschaft, irrt gewaltig.

PNOG ist der Entwurf, der gerade die Gemüter all derer erhitzt, die in irgendeiner Form mit Pflege zu tun haben.

Seien es Pflegebedürftige, Angehörige oder Anbieter.

Kurz vor der Sommerpause wird das mal eben auf den Tisch geknallt.

𝗣𝗳𝗹𝗲𝗴𝗲𝗯𝗲𝗱𝘂̈𝗿𝗳𝘁𝗶𝗴𝗲 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝘄𝗮𝘀 𝗮𝘂𝗳 𝘀𝗶𝗲 𝘇𝘂𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁.

𝗔𝗻𝗴𝗲𝗵𝗼̈𝗿𝗶𝗴𝗲 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝘄𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗟𝗲𝗶𝘀𝘁𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻.

𝗔𝗻𝗯𝗶𝗲𝘁𝗲𝗿 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗼𝗯 𝗶𝗵𝗿𝗲 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗻 𝗽𝗮𝗮𝗿 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻 𝘂̈𝗯𝗲𝗿𝗵𝗮𝘂𝗽𝘁 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗯𝗲𝗻𝗼̈𝘁𝗶𝗴𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗱.

𝗘𝗫𝗜𝗦𝗧𝗘𝗡𝗭𝗘𝗡 𝗦𝗧𝗘𝗛𝗘𝗡 𝗔𝗨𝗙 𝗗𝗘𝗠 𝗦𝗣𝗜𝗘𝗟.

Und das ist kein Einzelfall.

Egal wo man hinschaut, wird gerade an Dingen gerüttelt, die Menschen Sicherheit geben.

𝗥𝗲𝗻𝘁𝗲.

𝗣𝗳𝗹𝗲𝗴𝗲.

𝗘𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝘂𝗺.

𝗕𝗮𝗿𝗴𝗲𝗹𝗱.

𝗛𝗲𝗶𝘇𝘂𝗻𝗴.

𝗠𝗼𝗯𝗶𝗹𝗶𝘁𝗮̈𝘁.

𝗧𝗿𝗮𝗱𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻.

Selbst bei einer Deutschlandfahne weiß inzwischen keiner mehr, ob er dafür Zustimmung oder Probleme bekommt.

Die Botschaft, die bei vielen Menschen ankommt, ist immer dieselbe:

𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿.

𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁𝘃𝗲𝗿𝘀𝘁𝗮̈𝗻𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵.

𝗔𝗹𝗹𝗲𝘀 𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 𝘇𝘂𝗿 𝗗𝗶𝘀𝗸𝘂𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻.

Und genau deshalb reagieren viele Menschen inzwischen nicht mehr mit Vertrauen, sondern mit Misstrauen.

Nicht wegen eines einzelnen Gesetzes.

Sondern weil viele das Gefühl haben, dass ihnen Stück für Stück jeder feste Boden unter den Füßen weggezogen wird.

Es wird an allen Ecken Chaos produziert.

𝗙𝘂̈𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗽𝗲𝗿𝘀𝗼̈𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘄𝗶𝗿𝗸𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗶𝗻𝘇𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗲 „𝗧𝗲𝗶𝗹𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗛𝗲𝗿𝗿𝘀𝗰𝗵𝗲“.

𝗗𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗪𝗮𝗵𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝘂𝗻𝗴.

Die Frage ist nicht, was wir dagegen unternehmen.

𝗗𝗶𝗲 𝗱𝗿𝗮̈𝗻𝗴𝗲𝗻𝗱𝘀𝘁𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲 𝗶𝘀𝘁:

𝗪𝗜𝗘 𝗟𝗔𝗡𝗚𝗘 𝗟𝗔𝗦𝗦𝗘𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗨𝗡𝗦 𝗗𝗔𝗦 𝗡𝗢𝗖𝗛 𝗚𝗘𝗙𝗔𝗟𝗟𝗘𝗡?

Wenn plötzlich Pflege Thema wird, stehen viele Menschen vor einem Berg aus Formularen, Fachbegriffen und widersprüchlich...
02/06/2026

Wenn plötzlich Pflege Thema wird, stehen viele Menschen vor einem Berg aus Formularen, Fachbegriffen und widersprüchlichen Informationen.
Wer hat Anspruch auf Pflegegeld?
Was zahlt die Pflegekasse?
Was ist der Entlastungsbetrag?
Wann lohnt sich Verhinderungspflege?
Welche Zuschüsse gibt es für Badumbau, Treppenlift oder Hilfsmittel?
Genau deshalb habe ich meine Broschüre „Plötzlich Pflegefall“ erstellt.
Ja, natürlich stelle ich darin auch meine Arbeit als Pflegeberaterin vor.
Vor allem soll er aber einen verständlichen Überblick darüber geben, welche Leistungen Menschen mit Pflegegrad überhaupt zustehen und wo häufig Geld verschenkt wird.
Wer sich neu mit dem Thema Pflege beschäftigen muss, findet darin viele wichtige Grundlagen auf einen Blick.

Die Broschüre ist kostenlos als PDF erhältlich. Bei Interesse einfach kurz melden.

Viele Menschen mit Pflegegrad verschenken Geld, ohne es zu wissen.Die meisten kennen den Entlastungsbetrag von 131 € mon...
01/06/2026

Viele Menschen mit Pflegegrad verschenken Geld, ohne es zu wissen.

Die meisten kennen den Entlastungsbetrag von 131 € monatlich.

Was viele nicht wissen:

Unter bestimmten Voraussetzungen können zusätzlich Teile der Pflegesachleistungen für Unterstützung im Alltag genutzt werden.

Dadurch stehen oft deutlich mehr Mittel für Alltagsbegleitung, Betreuung oder hauswirtschaftliche Unterstützung zur Verfügung.

Wichtig ist aber:

⚠️ Die Umwidmung ist kein zusätzliches Geld.

Wer diese Möglichkeit nutzt, sollte sich vorher genau informieren, da sich das Pflegegeld entsprechend verändern kann.

Im Schaubild findet ihr die aktuell möglichen Beträge je Pflegegrad.

Wenn ihr unsicher seid, welche Leistungen euch zustehen oder welche Lösung in eurer Situation sinnvoll ist, lasst euch vorher beraten.

Viele Familien verzichten auf Unterstützung, obwohl sie finanziell möglich wäre.

Wir suchen herzliche Unterstützung für unsere Seniorenbetreuung auf Minijob-Basis.Ob Begleitung im Alltag oder hauswirts...
28/05/2026

Wir suchen herzliche Unterstützung für unsere Seniorenbetreuung auf Minijob-Basis.
Ob Begleitung im Alltag oder hauswirtschaftliche Tätigkeiten – bei uns zählt Zuverlässigkeit, Menschlichkeit und selbstständiges Arbeiten.
Faire Bezahlung, freie Zeiteinteilung und ein wertschätzendes Miteinander inklusive.

Adresse

Heinsberg
52525

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