Selbstständig in der Alltagsbegleitung - Michaela Vieten

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Selbstständig in der Alltagsbegleitung - Michaela Vieten Ich bin Michaela Vieten – ich begleite Frauen auf dem Weg in die selbstständige Alltagsbegleitung.

📘 **Kostenlos für euch: „Klar bleiben, wenn die Zahlen wackeln“**Die geplante Pflegereform wirft viele Fragen auf. Desha...
05/10/2026

📘 **Kostenlos für euch: „Klar bleiben, wenn die Zahlen wackeln“**

Die geplante Pflegereform wirft viele Fragen auf. Deshalb habe ich euch ein Arbeitsheft zusammengestellt: mit den geplanten Änderungen, Rechenbeispielen und Arbeitsseiten für euren eigenen Betrieb.

Das PDF findet ihr in meiner Gruppe **„Selbstständig in der Alltagsbegleitung“**:
https://www.facebook.com/groups/1574343556961333

Oder kommentiert einfach **„Hier“** unter diesem Beitrag, dann schicke ich es euch zu. 💙

Grundlage ist der aktuelle Gesetzentwurf. Änderungen sind noch möglich.

04/10/2026

Was für eine Aufregung gerade rund um die Pflegereform. Und mittendrin überall Angebote: Schnell gründen, hier buchen, da unterschreiben, am besten noch einem Franchise anschließen.

Ich hab mich trotz Erkältung mal vor die Kamera gesetzt und sage euch, wie ich das sehe.

Was bedeutet das für uns, die schon selbstständig sind? Worauf sollten neue Gründer achten? Und was lässt sich jetzt überhaupt sinnvoll vorbereiten?

Auch Personalkosten und die mögliche Rentenpflicht spreche ich an.

Nicht alles steht schon fest. Aber gerade deshalb: Bitte keine Verträge aus Panik unterschreiben. Erst schauen, rechnen und dann entscheiden.

Meine Gedanken dazu im Video. Mit angeschlagener Stimme, aber klarer Meinung. 🙂

02/10/2026

Offener Brief an Wilfried Oellers, Bundestagsabgeordneter für den Kreis Heinsberg
Pflegereform: Wer übernimmt die Hilfe, wenn die Finanzierung wegfällt?
Sehr geehrter Herr Oellers,
ich habe Ihnen bereits eine E-Mail geschrieben. Weil die geplanten Änderungen viele Menschen betreffen, stelle ich meine Fragen auch öffentlich.
Ich arbeite als unabhängige Pflegeberaterin und Anbieterin anerkannter Alltagsbegleitung im Kreis Heinsberg. Ich sehe täglich, welche Unterstützung Menschen brauchen, um weiterhin zu Hause leben zu können.
Eine meiner Klientinnen ist 96 Jahre alt und blind. Sie benötigt 20 Stunden Unterstützung im Monat: für Einkäufe, Formulare und Hilfe im Haushalt.
Eine weitere ist 89 Jahre alt und nutzt ebenfalls 20 Stunden monatlich. Eine dritte hat keine Angehörigen und braucht regelmäßig Begleitung, auch bei Krankenhausaufenthalten.
Diese Unterstützung wird bislang durch mehrere Leistungen finanziert, darunter Umwandlungsanspruch und Verhinderungspflege. Die geplante Streichung des Umwandlungsanspruchs und die Änderungen bei der Verhinderungspflege gefährden diese Versorgung.
20 Stunden kosten bei meinem Stundensatz von 38 Euro insgesamt 760 Euro. Das vorgesehene Sozialraumbudget von 175 Euro finanziert rund 4,6 Stunden.
Wie soll der tatsächliche Bedarf künftig gedeckt werden? Welche Finanzierung steht diesen Menschen konkret zur Verfügung?
Die Frauen brauchen weiterhin Hilfe. Sie werden durch eine Gesetzesänderung weder jünger noch selbstständiger. Angehörige, die bisher nicht da waren, stehen dann auch nicht plötzlich vor der Tür.
Wir haben bereits funktionierende Strukturen: anerkannte Anbieter, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vertraute Menschen, die seit Jahren zuverlässig kommen.
An dieser Arbeit hängen auch Arbeitsplätze und wirtschaftliche Existenzen. Wenn wesentliche Finanzierungsmöglichkeiten wegfallen, können wir Personal und Unterstützung nicht einfach aus eigener Tasche weiter finanzieren.
Für mich ist dieser Entwurf an diesen Stellen nicht durchdacht. Die entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: Wer leistet und bezahlt die notwendige Hilfe künftig?
Noch ist das Gesetz nicht beschlossen. Deshalb bitte ich Sie als unseren direkt gewählten Abgeordneten und Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales: Setzen Sie sich dafür ein, dass diese Versorgung erhalten bleibt. Sprechen Sie mit den Menschen, die sie täglich leisten, bevor Sie darüber entscheiden.
Ich bitte Sie um ein persönliches Gespräch und eine öffentliche Antwort:
Werden Sie einem Gesetz zustimmen, wenn dadurch die bisher finanzierte Unterstützung dieser Menschen nicht mehr gesichert ist? Und welche konkrete Lösung schlagen Sie vor?
Sollte es eine namentliche Abstimmung geben, wird Ihr Abstimmungsverhalten öffentlich nachvollziehbar sein. Unabhängig davon bitte ich Sie, Ihre Haltung gegenüber den Menschen in Ihrem Wahlkreis klar zu benennen.
Mit freundlichen Grüßen
Michaela Vieten
Unabhängige Pflegeberaterin und Anbieterin anerkannter Alltagsbegleitung
Kreis Heinsberg
Teilen ausdrücklich erwünscht.

Ein Abend. Kein Vortrag. Echter Austausch.Kunden gewinnen in der Alltagsbegleitung. Was funktioniert wirklich und was kö...
29/09/2026

Ein Abend. Kein Vortrag. Echter Austausch.

Kunden gewinnen in der Alltagsbegleitung. Was funktioniert wirklich und was können wir uns sparen?
Ich bin seit über sechs Jahren selbstständig, ohne Werbebudget, ohne Agentur, ohne Kampagnen. Ich erzähle kurz, was bei mir funktioniert hat und was reine Zeitverschwendung war. Danach gehört der Abend euch: eure Fragen, eure Erfahrungen, ehrlicher Austausch unter Leuten, die dasselbe Geschäft kennen.
📅 Freitag, 2. Oktober, 19:00 Uhr
💻 Online, 90 Minuten, kleine Runde
💶 29 Euro
Anmeldung: Schreib „dabei" in die Kommentare. Ich melde mich dann persönlich bei dir.

21/09/2026

PNOG und Selbstständigkeit in der Alltagsbegleitung – sollte man jetzt lieber nicht mehr gründen?

Diese Aussage begegnet mir inzwischen häufiger. Und ganz ehrlich: Sie ist mir viel zu pauschal.

Ja, das Pflegeneuordnungsgesetz kann einiges verändern. Aber Stand heute sprechen wir über einen Referentenentwurf – nicht über ein beschlossenes Gesetz.

Für die Alltagsbegleitung ist wichtig:

✅ Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a sollen nicht abgeschafft, sondern neu geordnet und ausgebaut werden.

✅ Die Anerkennung professioneller Angebote nach Landesrecht soll grundsätzlich bestehen bleiben.

✅ Aus dem bisherigen Entlastungsbetrag soll ein Sozialraumbudget werden. Vorgesehen sind 175 Euro monatlich, für Pflegebedürftige unter 25 Jahren 300 Euro.

✅ Dieses Budget soll ausschließlich für anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag und Nachbarschaftshilfe eingesetzt werden können.

Allerdings soll der bisherige Umwandlungsanspruch entfallen. Wer damit einen großen Teil seines Umsatzes erzielt, muss das natürlich in seine Planung einbeziehen.

Auch die geplanten Änderungen beim Beratungseinsatz nach § 37 Absatz 3 sind ernst zu nehmen. Sie bedeuten aber nicht, dass die selbstständige Alltagsbegleitung insgesamt abgeschafft wird.

Mein Fazit:

Panik ist kein Geschäftsmodell. Wegsehen allerdings auch nicht.

Wer heute gründet, sollte die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen, realistisch kalkulieren und möglichst nicht alles auf eine einzige Leistung setzen.

Wie blickt ihr auf die geplanten Änderungen: eher mit Sorge, mit Chancen – oder mit beidem?

Quelle: Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums zum Pflegeneuordnungsgesetz

21/09/2026

Morgen um 19 Uhr findet mein kostenloses Webinar „Selbstständig in der Alltagsbegleitung – der sichere Einstieg“ statt.

Im Video erzähle ich euch kurz, worum es geht. Wenn ihr teilnehmen möchtet, schreibt mir einfach eine Nachricht – dann sende ich euch den Zoom-Link.

Nur noch 1 Platz frei!Im Mini-Webinar erkläre ich dir verständlich und praxisnah:• Wie die Verhinderungspflege richtig g...
20/09/2026

Nur noch 1 Platz frei!

Im Mini-Webinar erkläre ich dir verständlich und praxisnah:

• Wie die Verhinderungspflege richtig genutzt wird
• Was es mit dem Umwandlungsanspruch auf sich hat
• Worauf du bei der Abrechnung achten musst
• Wo typische Fehler und Stolperfallen liegen

📅 24. September, 19:00 Uhr
💻 Online über Zoom
⏱️ 45 Minuten
📄 Inklusive Skript
💶 39 Euro

Du möchtest den letzten Platz? Schreib mir einfach „Verhinderungspflege“ per Nachricht.

Wann wird bei der Verhinderungspflege das Pflegegeld gekürzt – und wann nicht?Wie lassen sich bis zu 40 Prozent der Pfle...
17/09/2026

Wann wird bei der Verhinderungspflege das Pflegegeld gekürzt – und wann nicht?
Wie lassen sich bis zu 40 Prozent der Pflegesachleistungen für anerkannte Unterstützungsangebote nutzen?
Bei diesen beiden Themen entstehen immer wieder Unsicherheiten – auch bei Menschen, die längst in der Alltagsbegleitung arbeiten. Fehler können Kunden und Leistungserbringer bares Geld kosten.

In rund 45 Minuten klären wir:
• Verhinderungspflege: Voraussetzungen, Budget und Auswirkungen auf das Pflegegeld
• Umwandlungsanspruch: Was ist möglich – und was nicht?
• Typische Fehler bei der Nutzung und Abrechnung
• Konkrete Rechenbeispiele für die Praxis
Wir konzentrieren uns auf das, was du für deine tägliche Arbeit wirklich verstehen musst – klar, verständlich und direkt aus der Praxis.

24. September 2026 | 19:00 Uhr
Dauer: ca. 45 Minuten
Online über Zoom
39 Euro inklusive Skript

Nur 5 Plätze, damit genügend Zeit für eure konkreten Fragen bleibt
Anmeldung per E-Mail an:
[email protected]

19/06/2026
06/06/2026

𝗣𝗡𝗢𝗚

Wer denkt, das wäre das neue Maskottchen der deutschen Nationalmannschaft, irrt gewaltig.

PNOG ist der Entwurf, der gerade die Gemüter all derer erhitzt, die in irgendeiner Form mit Pflege zu tun haben.

Seien es Pflegebedürftige, Angehörige oder Anbieter.

Kurz vor der Sommerpause wird das mal eben auf den Tisch geknallt.

𝗣𝗳𝗹𝗲𝗴𝗲𝗯𝗲𝗱𝘂̈𝗿𝗳𝘁𝗶𝗴𝗲 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝘄𝗮𝘀 𝗮𝘂𝗳 𝘀𝗶𝗲 𝘇𝘂𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁.

𝗔𝗻𝗴𝗲𝗵𝗼̈𝗿𝗶𝗴𝗲 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝘄𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗟𝗲𝗶𝘀𝘁𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻.

𝗔𝗻𝗯𝗶𝗲𝘁𝗲𝗿 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗼𝗯 𝗶𝗵𝗿𝗲 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗻 𝗽𝗮𝗮𝗿 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻 𝘂̈𝗯𝗲𝗿𝗵𝗮𝘂𝗽𝘁 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗯𝗲𝗻𝗼̈𝘁𝗶𝗴𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗱.

𝗘𝗫𝗜𝗦𝗧𝗘𝗡𝗭𝗘𝗡 𝗦𝗧𝗘𝗛𝗘𝗡 𝗔𝗨𝗙 𝗗𝗘𝗠 𝗦𝗣𝗜𝗘𝗟.

Und das ist kein Einzelfall.

Egal wo man hinschaut, wird gerade an Dingen gerüttelt, die Menschen Sicherheit geben.

𝗥𝗲𝗻𝘁𝗲.

𝗣𝗳𝗹𝗲𝗴𝗲.

𝗘𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝘂𝗺.

𝗕𝗮𝗿𝗴𝗲𝗹𝗱.

𝗛𝗲𝗶𝘇𝘂𝗻𝗴.

𝗠𝗼𝗯𝗶𝗹𝗶𝘁𝗮̈𝘁.

𝗧𝗿𝗮𝗱𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻.

Selbst bei einer Deutschlandfahne weiß inzwischen keiner mehr, ob er dafür Zustimmung oder Probleme bekommt.

Die Botschaft, die bei vielen Menschen ankommt, ist immer dieselbe:

𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿.

𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁𝘃𝗲𝗿𝘀𝘁𝗮̈𝗻𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵.

𝗔𝗹𝗹𝗲𝘀 𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 𝘇𝘂𝗿 𝗗𝗶𝘀𝗸𝘂𝘀𝘀𝗶𝗼𝗻.

Und genau deshalb reagieren viele Menschen inzwischen nicht mehr mit Vertrauen, sondern mit Misstrauen.

Nicht wegen eines einzelnen Gesetzes.

Sondern weil viele das Gefühl haben, dass ihnen Stück für Stück jeder feste Boden unter den Füßen weggezogen wird.

Es wird an allen Ecken Chaos produziert.

𝗙𝘂̈𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗽𝗲𝗿𝘀𝗼̈𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘄𝗶𝗿𝗸𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗶𝗻𝘇𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗲 „𝗧𝗲𝗶𝗹𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗛𝗲𝗿𝗿𝘀𝗰𝗵𝗲“.

𝗗𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗪𝗮𝗵𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝘂𝗻𝗴.

Die Frage ist nicht, was wir dagegen unternehmen.

𝗗𝗶𝗲 𝗱𝗿𝗮̈𝗻𝗴𝗲𝗻𝗱𝘀𝘁𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲 𝗶𝘀𝘁:

𝗪𝗜𝗘 𝗟𝗔𝗡𝗚𝗘 𝗟𝗔𝗦𝗦𝗘𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗨𝗡𝗦 𝗗𝗔𝗦 𝗡𝗢𝗖𝗛 𝗚𝗘𝗙𝗔𝗟𝗟𝗘𝗡?

Adresse

Heinsberg
52525

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