13/10/2026
Ich konnte erst vor lauter Husten nicht einschlafen und bin dann nachts immer wieder davon wach geworden.
Und nein, es war nicht mein Husten, sondern der meines Mannes.
Vermutlich gelingt es uns generell viel leichter, damit locker umzugehen, Mitgefühl zu haben und zu wissen: „Ach ja, komm, kann er ja nichts für, macht er ja nicht mit Absicht“ und es nicht als so schlimm anzusehen.
Tauschen wir das Husten jetzt aber gegen 𝗦𝗰𝗵𝗻𝗮𝗿𝗰𝗵𝗲𝗻 aus, dann ändert sich oft unsere Reaktion darauf.
Dann haben wir 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗠𝗶𝘁𝗴𝗲𝗳𝘂̈𝗵𝗹 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗩𝗲𝗿𝘀𝘁𝗮̈𝗻𝗱𝗻𝗶𝘀 mehr, sondern unsere Gedanken drehen sich eigentlich nur noch um uns selbst.
➡️Dass 𝗶𝗰𝗵 nicht schlafen kann, wenn der so schnarcht, was das 𝗺𝗶𝘁 𝗺𝗶𝗿 macht, wenn ich zu wenig schlafe, dass er bestimmt Einfluss darauf hat, es ihm aber wurscht ist, dass 𝗶𝗰𝗵 deswegen nicht in Ruhe schlafen kann usw.
𝗔𝗯𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗲𝗶𝗻𝗺𝗮𝗹 𝗵𝗶𝗻𝗴𝘂𝗰𝗸𝗲𝗻, 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗘𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀 𝗴𝗲𝗻𝗮𝘂 𝗱𝗮𝘀 𝗴𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲: 𝗘𝘀 𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻 𝗚𝗲𝗿𝗮̈𝘂𝘀𝗰𝗵𝗲 𝘃𝗼𝗺 𝗣𝗮𝗿𝘁𝗻𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗿 𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗳𝗲𝗻 𝘀𝗰𝗵𝗹𝗲𝗰𝗵𝘁.
Unser Umgang damit ist völlig verschieden.
Und das Gute ist: 𝗪𝗶𝗿 𝗵𝗮𝗯𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗪𝗮𝗵𝗹!
𝗪𝗶𝗿 𝗸𝗼̈𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝘀 𝗱𝗮𝗿𝘂̈𝗯𝗲𝗿 𝗮𝘂𝗳𝗿𝗲𝗴𝗲𝗻, 𝗱𝗮𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗿𝗲𝗯𝗲𝗹𝗹𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻, 𝗱𝗮𝘀 𝗥𝘂𝗺𝗽𝗲𝗹𝘀𝘁𝗶𝗹𝘇𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗿 𝗺𝘂̈𝘀𝘀𝗲𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁.
Was wäre, wenn diese Geräusche bei uns selbst viel mehr in den Hintergrund rücken, wenn wir sie nicht mehr als das Riesenproblem ansehen? Oder als etwas, was sich unbedingt ändern muss?
Wenn es halt ein Geräusch ist, was da ist, als wenn man neben einem Flughafen oder neben einer Bahnlinie wohnt.
Da sind die Geräusche und ich kann mir erzählen, ich kann deswegen nicht schlafen.
Oder ich kann die Geräusche einfach als das sehen, was sie sind: Geräusche, die da sind.
𝗪𝗶𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗮𝗻𝗻 𝗱𝗮𝗺𝗶𝘁 𝘂𝗺𝗴𝗲𝗵𝗲, 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝘁, 𝘄𝗶𝗲 𝗲𝘀 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗮𝘂𝘀𝘄𝗶𝗿𝗸𝘁.
Auf meinen Schlaf, meinen inneren Frieden und meine innere Ruhe.
Was wäre, wenn es WIRKLICH so einfach wäre? Du hast es in der Hand, JETZT, und brauchst nicht zu warten, bis das Schnarchen aufhört!
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