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Cool bleiben im JobHitzeschübe, Reizbarkeit, ­Erschöpfung – oft funken die typischen ­Be­schwerden im ­Berufsleben mächt...
19/06/2026

Cool bleiben im Job

Hitzeschübe, Reizbarkeit, ­Erschöpfung – oft funken die typischen ­Be­schwerden im ­Berufsleben mächtig dazwischen. Wie Frauen mit den Wechseljahren besser klar­kommen und was Arbeitgeber dazu beitragen können.

Mitten im Meeting wieder so eine fiese Hitzeattacke, die Bluse klebt schweißnass auf der Haut und nach einer schlaflosen Nacht liegen die Nerven so­wieso blank … . Rund 70 Prozent der berufstätigen Frauen in den Wechseljahren fühlen sich im Job massiv beeinträchtigt, so zeigt es die deutschlandweite Online-Umfrage MenoSupport. Da­bei könnten sie gerade jetzt (nochmal) richtig durchstarten – viele sind gut ausgebildet, berufserfahren und unabhängig, weil die Kinder eigene Wege ge­hen. Überdies werden Fachkräfte dringend gesucht. Ideale Bedingungen, theo­retisch jedenfalls.

Rückzug statt Neustart

In der Praxis sieht es bei den knapp 5,5 Millionen betroffenen Frauen allerdings so aus: Etwa ein Viertel reduziert die Arbeitsstunden aufgrund von Wechseljahresproblemen, jede fünfte Frau ab 55 Jahren geht deswegen vorzeitig in Ruhestand. Ein Drittel ist aufgrund der Beschwerden schon mal krank geschrieben gewesen und/oder hat un­bezahlten Urlaub genommen. Der wirtschaftliche Schaden durch den Rück­zug aus dem Arbeitsleben wird in Deutschland auf 9,4 Milliarden Euro geschätzt.

Raus aus der Tabuzone

Laut MenoSupport leiden berufstätige Frauen in erster Linie an Erschöpfung, gefolgt von Schlafstörungen, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und Hit­zeschüben. Im Job sind Wechseljahre und damit verbundene Probleme allerdings ein Tabuthema, geben 52,3 Prozent der Frauen an. Dabei wäre ein offe­ner Umgang der erste Schritt zur Lösung: Er sensibilisiert Arbeitgeber und Kollegen für diese Phase, die immerhin zehn bis 15 Jahre andauern kann. Auch kann/sollte er dazu führen, die Arbeitsbedingungen und -atmosphäre frauenfreundlicher zu gestalten.

Sichere Orte am ­Arbeitsplatz

Neben mehr Verständnis und Rücksicht­nahme kommt es auf konkrete Maßnahmen an. Dazu gehören klimatisierte Räume, großzügige, mit Toilettenartikeln ausgestattete sanitäre Anlagen und Rückzugsmöglichkeiten. Sogenann­te „Safe Spaces“ sind sichere Orte, an denen sich Frauen in Ruhe frisch machen, Wäsche wechseln und auch mal entspannen und auftanken können.

Flexible Zeiten & ­Homeoffice

Was sich Betroffene laut MenoSupport-­Umfrage außerdem wünschen und erhoffen: Ganz oben auf der Liste stehen flexiblere Arbeitszeitmodelle und Ho­me­­office-Regeln. Weiterhin kommen Ent­spannungskurse (Yoga, Autogenes Trai­ning) und Ernährungsberatung gut an, etwa im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Letztlich wün­­schen sich Frauen geschulte Betriebsärzte oder Ansprechpersonen, etwa Wechseljahresbeauftragte (gibt’s in einigen Betrieben bereits). Sie können An­laufstelle sein und in persönlichen Gesundheitsfragen beraten. Denn obwohl sich die Kompetenz niedergelassener Frauenärzte in puncto Wechseljahre ver­bessert hat, nehmen viele die Beschwerden immer noch nicht ernst. Dabei kann die Medizin – von pflanzlichen Mitteln aus der Apotheke bis zur individuell abgestimmten Hormontherapie – helfen, diese Phase cool zu meistern, auch im Job!

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

Wenn das Stillen nicht sofort klappt, ist das kein Grund zur Sorge. Viele Mütter erleben Unsicherheiten am Anfang.Manchm...
19/06/2026

Wenn das Stillen nicht sofort klappt, ist das kein Grund zur Sorge. Viele Mütter erleben Unsicherheiten am Anfang.

Manchmal braucht es Zeit, manchmal ein bisschen Hilfe.
Jede Stillreise ist einzigartig
– wir unterstützen dich dabei, deinen eigenen Weg zu finden.

Belastungsinkontinenz: Was hilft?Ein kurzer Huster, ein kräftiges Lachen, Treppensteigen oder Sport – und plötzlich geht...
18/06/2026

Belastungsinkontinenz: Was hilft?

Ein kurzer Huster, ein kräftiges Lachen, Treppensteigen oder Sport – und plötzlich geht ungewollt Urin verloren. Viele Betroffene kennen diese Situation, sprechen aber aus Scham nicht darüber. Dabei ist die sogenannte Belastungsinkontinenz ein häufiges urologisches Thema und in vielen Fällen gut behandelbar.

Was ist Belastungsinkontinenz?

Bei einer Belastungsinkontinenz kommt es zu Urinverlust, wenn der Druck im Bauchraum steigt. Das passiert zum Beispiel beim Niesen, Husten, Lachen, Heben schwerer Gegenstände oder bei körperlicher Aktivität. Anders als bei der Dranginkontinenz steht meist kein plötzlich starker Harndrang im Vordergrund. Ursache ist häufig, dass der Verschlussmechanismus der Harnröhre und/oder die Beckenbodenmuskulatur dem Druck nicht ausreichend standhalten können.

Frauen sind besonders häufig betroffen, etwa nach Schwangerschaften, Geburten, hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren oder bei einer Bindegewebsschwäche. Auch Männer können eine Belastungsinkontinenz entwickeln, zum Beispiel nach Eingriffen an der Prostata.

Typische Auslöser und Risikofaktoren

Belastungsinkontinenz kann durch verschiedene Faktoren begünstigt werden:

geschwächter Beckenboden,
Schwangerschaft und Geburt,
hormonelle Veränderungen,
Übergewicht,
chronischer Husten,
schwere körperliche Belastung,
Operationen im Beckenbereich oder an der Prostata.
Warum eine Abklärung sinnvoll ist

Auch wenn Belastungsinkontinenz häufig vorkommt, sollte sie nicht einfach hingenommen werden. In der urologischen Praxis kann geklärt werden, welche Form der Inkontinenz vorliegt und welche Behandlung sinnvoll ist. Dazu gehören in der Regel ein ausführliches Gespräch, eine körperliche Untersuchung, eine Urinuntersuchung und bei Bedarf weitere diagnostische Schritte.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Therapie richtet sich nach Ursache und Ausprägung der Beschwerden. Häufig beginnt die Behandlung mit konservativen Maßnahmen. Dazu zählen gezieltes Beckenbodentraining, physiotherapeutische Anleitung, Gewichtsreduktion bei Übergewicht sowie Anpassungen im Alltag. Wichtig ist: Beckenbodentraining wirkt am besten, wenn es korrekt erlernt und regelmäßig durchgeführt wird.

Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen, können weitere Therapien infrage kommen. Dazu gehören je nach Befund Hilfsmittel, medikamentöse Ansätze oder operative Verfahren. Welche Möglichkeit geeignet ist, wird individuell besprochen.

Nicht abfinden – ansprechen lohnt sich

Belastungsinkontinenz ist kein persönliches Versagen und kein Thema, das man verschweigen muss. Wer Beschwerden frühzeitig anspricht, kann Lebensqualität zurückgewinnen und passende Unterstützung erhalten. Eine urologische Abklärung ist daher ein wichtiger erster Schritt.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen - www.staude.de

Wann zur Augen-Vorsorgeuntersuchung?Gutes Sehen ist ein wichtiger Teil der Lebensqualität. Viele Augenerkrankungen entwi...
15/06/2026

Wann zur Augen-Vorsorgeuntersuchung?

Gutes Sehen ist ein wichtiger Teil der Lebensqualität. Viele Augenerkrankungen entwickeln sich jedoch schleichend und verursachen anfangs keine Beschwerden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt können helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen – bevor das Sehvermögen dauerhaft beeinträchtigt wird.

Vorsorge beginnt schon im Kindesalter

Bei Kindern geht es vor allem darum, Sehschwächen oder Schielen früh zu erkennen. Bleiben solche Probleme unbehandelt, kann sich eine sogenannte Amblyopie entwickeln – eine Sehschwäche, bei der ein Auge nicht richtig sehen lernt. Denn je früher Sehprobleme behandelt werden, desto besser sind die Chancen für eine normale Sehentwicklung. Bei erhöhtem Risiko, zum Beispiel familiären Augenerkrankungen oder Frühgeburt, kann eine augenärztliche Untersuchung bereits im Säuglingsalter sinnvoll sein. Für alle Kinder wird eine Kontrolle im Kleinkindalter empfohlen.

Ab 40 Jahren: Glaukom und Sehfähigkeit im Blick behalten

Ab etwa dem 40. Lebensjahr steigt das Risiko für bestimmte Augenerkrankungen, besonders für den Grünen Star, auch Glaukom genannt. Dabei kann der Sehnerv geschädigt werden, ohne dass Betroffene es zunächst bemerken. Wichtig ist: Eine reine Augeninnendruckmessung reicht für eine vollständige Glaukom-Vorsorge nicht aus. Entscheidend ist immer auch die Beurteilung des Sehnervs.

Auch für Verkehrsteilnehmer kann ein Augenarzt-Check ab 40 sinnvoll sein, da sich Sehschärfe, Kontrastsehen oder Blendempfindlichkeit verändern können.

Risikofaktoren: Wer früher oder häufiger gehen sollte

Frühere oder engmaschigere Kontrollen sind sinnvoll bei:

Diabetes mellitus,

Bluthochdruck oder Gefäßerkrankungen,

familiärer Vorbelastung für Glaukom oder Netzhauterkrankungen,

stärkerer Kurzsichtigkeit,

langfristiger Einnahme bestimmter Medikamente, etwa Kortison,

bereits bekannten Augenerkrankungen.

Bei Diabetes sind regelmäßige Netzhautkontrollen besonders wichtig, da diabetische Veränderungen lange unbemerkt bleiben können. Bei stärkerer Kurzsichtigkeit kann außerdem eine Netzhautuntersuchung sinnvoll sein, um Risiken wie Netzhautlöcher oder Netzhautablösungen frühzeitig zu erkennen.

Ab 60 Jahren: Netzhaut und Makula kontrollieren

Ab etwa dem 60. Lebensjahr rücken altersbedingte Erkrankungen wie die Makuladegeneration stärker in den Fokus. Sie kann das zentrale Sehen beeinträchtigen und sollte früh erkannt werden.

Bei Beschwerden nicht abwarten

Plötzliche Sehverschlechterung, Lichtblitze, Schatten im Gesichtsfeld, verzerrtes Sehen, Doppelbilder oder starke Augenschmerzen sollten zeitnah augenärztlich abgeklärt werden. Vorsorge ersetzt keine Garantie für dauerhaft gutes Sehen. Sie kann aber helfen, Erkrankungen früher zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen -www.staude.de

Dein Stoffwechsel braucht die richtigen Impulse.Bewegung, bewusste Routinen und natürliche Pflanzenextrakte können deine...
15/06/2026

Dein Stoffwechsel braucht die richtigen Impulse.

Bewegung, bewusste Routinen und natürliche Pflanzenextrakte können deinen Körper dabei unterstützen, sich aktiver und vitaler zu fühlen. 🌿

Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und regelmäßige Bewegung bringen zusätzliche Balance in deinen Alltag – für mehr Wohlbefinden, Energie und Leichtigkeit.

Natürlich aktiv. Natürlich voller Energie.

Sonnenschutz für KinderSchatten, Shirt oder Sonnencreme - was schützt Kinder im Sommer am besten? Hier erfährst du, waru...
13/06/2026

Sonnenschutz für Kinder

Schatten, Shirt oder Sonnencreme - was schützt Kinder im Sommer am besten? Hier erfährst du, warum es auf die richtige Kombination ankommt, was der UV-Index verrät und weshalb Babys besonderen Schutz brauchen.

Sonne auf der Nase, Sand an den Füßen, Wasser in Sichtweite – für Kinder klingt das nach perfekten Ferien. Gleichzeitig fordert die Sonne ihre Haut ganz schön heraus. Sie ist dünner und empfindlicher als bei Erwachsenen und reagiert schneller auf UV-Strahlen. Vor allem Sonnenbrände sollen in Kindheit und Jugend möglichst nie passieren. Die Haut vergisst nichts und zu viel UV-Strahlung in jungen Jahren erhöht das Risiko für spätere Schäden.

Schatten sticht Sonne

Die wichtigste Regel klingt unspektakulär, wirkt aber am besten: Schatten schlägt Sonnencreme. Gerade Babys sollen gar nicht erst in die direkte Sonne. Im ersten Lebensjahr stehen Sonnenschirm, luftige Kleidung, ein Hut mit Nackenschutz und ein geschützter Platz im Vordergrund. Sonnencreme ersetzt Kleidung und Schatten nicht.

Cappy, Creme, clever kombiniert

Auch bei größeren Kindern bleiben Sonnenschutzmittel Team­player, nicht Solokünstler. Ein T-Shirt, ein Hut oder Cappy, Pausen im Schatten und Sonnenschutz zum Auftragen ergänzen sich ideal. Ob als Milch, Lotion oder Spray – sie schützen alle Stellen, die frei bleiben, und gehören deshalb unbedingt dazu. Für Kinder eignen sich Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor sowie Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen, mindestens LSF 30. Im Hochsommer, am Meer, im Gebirge oder am Wasser darf es ruhig mehr sein. Denn genau dort legt die Sonne oft einen Zahn zu. Sand, Wasser und Höhe verstärken die UV-Strahlung zusätzlich.

Ab jetzt wird’s ernst

Ein guter Orientierungspunkt ist der UV-Index. Schon ab einem Wert von 3 lohnt sich Sonnenschutz. Steigt der Wert hoch an, sind längere Aufenthalte in der Sonne keine gute Idee mehr. Gerade rund um die Mittagszeit ist die Strahlung besonders intensiv – jetzt tut eine Pause im Schatten gut. Auch wenn Wolken den Himmel bedecken, bleibt die UV-Strahlung aktiv. Die Haut bekommt also mehr ab, als viele vermuten.

Leicht zu vergessen und doch wichtig: Auch Kinderaugen brauchen Schutz. Eine Sonnenbrille mit gutem UV-Filter gehört deshalb ins Feriengepäck. So bleibt vom Sommertag genau das hängen, was hängen bleiben soll: Eisflecken am T-Shirt, Sand an den Füßen und gute Laune – aber bitte kein Sonnenbrand.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

Manchmal ist das Leben stressig – aber kleine Nährstoff-Helden können unterstützen! 💚Mit einer bewussten Ernährung und d...
12/06/2026

Manchmal ist das Leben stressig – aber kleine Nährstoff-Helden können unterstützen! 💚

Mit einer bewussten Ernährung und den richtigen Mikronährstoffen kannst du deinem Wohlbefinden etwas Gutes tun. Welcher dieser Nährstoffe überrascht dich am meisten?

Lass es uns wissen und nimm dir heute eine kleine Pause.

Pickel-Alarm? Hautpflege bei AkneUnreine Haut ist bei Jugendlichen weit verbreitet. Vor allem Akne kann belastend sein –...
10/06/2026

Pickel-Alarm? Hautpflege bei Akne

Unreine Haut ist bei Jugendlichen weit verbreitet. Vor allem Akne kann belastend sein – körperlich und seelisch. Die gute Nachricht: Es gibt Wege, um die Haut wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

An manchen Tagen wird jeder Blick in den Spiegel zur Mutprobe. Und garantiert sprießen die Pickel wie­der genau dann, wenn man sie am aller­wenigsten gebrauchen kann! Ob Termin fürs Klassenfoto, Vorstel­lungs­ge­spräch fürs Praktikum oder gar das erste Date – Akne verdirbt einfach alles. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass kaum jemand von den lästigen Pickeln verschont bleibt: Etwa 70 bis 95 Prozent aller Jugendlichen bekommen irgendwann in der Pubertät Akne. Und das ist viel mehr als nur ein Hautproblem. Die Pickel belasten auch das Selbstbewusstsein, die Seele leidet.

Warum Pickel entstehen

In der Pubertät stellen die Hormone vieles auf den Kopf – auch die Haut. Androgene kurbeln die Talgdrüsen an, mehr Hautfett zu produzieren. Wenn dieses Fett zusammen mit verhornten Hautzellen die Poren verstopft, entstehen Mitesser. Entzünden sich diese, entwickeln sich Pickel oder Pusteln. Besonders betroffen sind Gesicht, Rücken, Brust und Schultern.

Akne ist nicht gleich Akne

Hautärzte unterscheiden verschiedene Formen der Akne. Bei der leichten, nicht entzündlichen Form bilden sich weiße (geschlossene) oder schwarze (offene) Mitesser. Die Verfärbung liegt übrigens nicht an Schmutz – Akne hat rein gar nichts mit mangelnder Hygiene zu tun – sondern am Hautfarbstoff Melanin, der sich mit dem Sauerstoff in der Luft verbindet. Mittelschwere Akne macht sich mit deutlich mehr Pickeln bemerkbar, stärker entzündete Knötchen werden als Papeln oder Pusteln mit Eiteransammlung bezeichnet. Bei schweren Formen zeigen sich sehr viele Papeln und Pusteln sowie größere Knoten; nach dem Abheilen bleiben häufig Aknenarben zurück.

Hilfe zur Selbsthilfe

Eine konsequente Hautpflege ist der erste Schritt im Kampf gegen Akne. Lauwarmes Wasser und milde, seifenfreie Produkte mit einem pH-Wert von 5,5 reinigen die Haut sanft. Zur Pflege eignen sich fettfreie, feuchtigkeitsspendende Gele und Lotionen. Am besten lässt du dich in deiner Apotheke vor Ort zu Pflegeserien und Make-up beraten. Wichtig in puncto Pflege ist der Sonnenschutz – auch hier am besten fettfreie Produkte wählen. Aus der Apotheke der Natur kann verdünntes Teebaumöl helfen (ein Tropfen auf einen Teelöffel Wasser), das auf ­be­troffene Stellen aufgetupft wird. Kamillen-Dampfbäder und Heilerde-Masken wirken hautberuhigend. Auch wenn es schwerfällt – Pickel nicht ausdrücken, das verschlimmert Entzündungen und fördert Narben. Überlasse dies unbedingt Fach­leuten, die im medizinischen Kosmetikstudio oder der Hautarztpraxis eine sogenannte Aknetoilette durchführen können.

Medizinische Unterstützung

Schwere Akne ist ein Fall für Dermatologen. Sie können unter anderem mit verschreibungspflichtigen Cremes, die beispielsweise Retinoide enthalten, und Antibiotika helfen. Junge Frauen profitieren manchmal von der Einnahme ­eines bestimmten Antibabypillen-Präparats. Gut zu wissen: Die Erfolge solcher Behandlungen werden oft erst nach einigen Wochen oder Monaten sichtbar. Dranbleiben lohnt sich also!

Was sonst noch nutzt

Auch wenn Akne nicht allein ernährungsbedingt ist, solltest du deine Essgewohnheiten überprüfen. So können zuckerreiche Lebensmittel und Fast Food die Talgproduktion anregen. Milchprodukte zu reduzieren, kann ebenfalls einen Versuch wert sein. Bevorzuge reichlich frisches Gemüse und Obst und trinke etwa zwei Liter Wasser täglich. Ob zwischen Rauchen und Akne ein Zusammenhang besteht, ist noch unklar – den Glimmstängel endgültig auszudrücken, ist aber immer ein Vorteil für die Gesundheit.

Fazit: Mit konsequenter Pflege, professi­oneller Hilfe und ein wenig Geduld kann sich das Hautbild deutlich bessern – für einen wieder selbstbewussten Blick in den Spiegel.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

🌙 Was du abends isst, kann deinen Schlaf beeinflussenBestimmte Kohlenhydrate unterstützen die Aufnahme von Tryptophan – ...
09/06/2026

🌙 Was du abends isst, kann deinen Schlaf beeinflussen
Bestimmte Kohlenhydrate unterstützen die Aufnahme von Tryptophan – einer Vorstufe wichtiger Schlafhormone.

Warum schlechter Schlaf den Zahnhalteapparat schädigen kannGuter Schlaf ist wichtig für Konzentration, Erholung und das ...
07/06/2026

Warum schlechter Schlaf den Zahnhalteapparat schädigen kann

Guter Schlaf ist wichtig für Konzentration, Erholung und das allgemeine Wohlbefinden. Weniger bekannt ist: Auch Zahnfleisch und Zahnhalteapparat können unter dauerhaft schlechtem Schlaf leiden.

Der Zahnhalteapparat (Parodontium) besteht aus Zahnfleisch, Kieferknochen, Wurzelhaut und weiteren Strukturen, die den Zahn fest im Kiefer verankern. Wird dieses empfindliche System regelmäßig belastet, kann das Entzündungen begünstigen und bestehende Beschwerden verstärken.

Schlaf und Immunsystem: Warum Erholung auch das Zahnfleisch schützt

Während des Schlafs laufen im Körper wichtige Reparatur- und Regenerationsprozesse ab. Das Immunsystem nutzt diese Ruhephase, um Entzündungen zu regulieren und Krankheitserreger besser abzuwehren. Bei chronischem Schlafmangel kann die körpereigene Abwehr beeinträchtigt sein. Dadurch können entzündliche Prozesse im Zahnfleisch leichter entstehen oder länger bestehen bleiben.

Besonders relevant ist das bei einer Parodontitis, einer entzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparats. Sie wird durch bakterielle Beläge ausgelöst, ihr Verlauf wird jedoch auch von der individuellen Abwehr- und Entzündungsreaktion des Körpers beeinflusst. Dauerhafter Stress und schlechte Erholung können dieses Gleichgewicht stören und Beschwerden wie Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang oder Zahnlockerungen begünstigen.

Bruxismus: Wenn die Zähne nachts unter Druck geraten

Viele Menschen pressen oder knirschen im Schlaf mit den Zähnen, ohne es zu bemerken. Dieser sogenannte Bruxismus kann durch Stress, innere Anspannung oder Schlafstörungen verstärkt werden. Dabei wirken enorme Kräfte auf Zähne, Kaumuskulatur und Zahnhalteapparat.

Mögliche Hinweise auf nächtliches Knirschen oder Pressen sind:

- verspannte Kaumuskeln am Morgen,
- Kopfschmerzen oder Kiefergelenksbeschwerden,
- abgeschliffene Zahnflächen,
- empfindliche Zähne,
- Druckgefühl an einzelnen Zähnen.

Für den Zahnhalteapparat bedeutet Bruxismus eine dauerhafte mechanische Belastung. Ist er bereits durch eine Parodontitis geschwächt, können starke Kaukräfte durch Pressen oder Knirschen die betroffenen Zähne zusätzlich belasten und bestehende parodontale Probleme verstärken.

Mundtrockenheit: Weniger Speichel, mehr Risiko

Schlechter Schlaf kann mit Mundatmung einhergehen, zum Beispiel bei Schnarchen, verstopfter Nase oder schlafbezogenen Atmungsstörungen. Wer nachts überwiegend durch den Mund atmet, trocknet die Mundschleimhaut stärker aus. Auch bestimmte Medikamente oder zu wenig Flüssigkeit können Mundtrockenheit verstärken.

Speichel ist jedoch ein wichtiger Schutzfaktor. Er spült Speisereste und Bakterien weg, neutralisiert Säuren und unterstützt die natürliche Balance der Mundflora. Fehlt dieser Schutz über viele Stunden, können bakterielle Beläge leichter entstehen. Das erhöht das Risiko für Karies, Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch.

Atmungsprobleme im Schlaf ernst nehmen

Schnarchen, Atemaussetzer oder das Gefühl, morgens nicht erholt zu sein, sollten nicht einfach hingenommen werden. Schlafbezogene Atmungsstörungen können den gesamten Körper belasten. Sie stehen häufig mit Sauerstoffmangel, erhöhtem Stressniveau und nächtlicher Mundatmung in Verbindung – alles Faktoren, die auch die Mundgesundheit beeinflussen können.

Bei Verdacht auf Schlafapnoe oder wiederkehrende Atemaussetzer sollte zusätzlich eine ärztliche oder schlafmedizinische Abklärung erfolgen.

Was Patientinnen und Patienten tun können

Wer schlecht schläft und gleichzeitig Zahnfleischbluten, lockere Zähne, häufige Mundtrockenheit oder Kieferbeschwerden bemerkt, sollte dies zahnärztlich abklären lassen. Eine Untersuchung kann zeigen, ob der Zahnhalteapparat bereits belastet ist. Je nach Ursache können eine Parodontitisbehandlung, eine Knirscherschiene, Tipps zur Mundhygiene oder die Abklärung von Schlaf- und Atemproblemen sinnvoll sein.

Gesunder Schlaf ersetzt keine Zahnpflege, aber er kann ein wichtiger Baustein sein, damit Zahnfleisch und Zahnhalteapparat stabil bleiben.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen - www.staude.de

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Hagenbacher Str. 2
Jagstfeld
74177

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Montag 08:30 - 13:00
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Dienstag 08:30 - 13:00
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