01/09/2026
„Warum kommen die Menschen eigentlich immer erst zu mir, wenn gar nichts mehr geht?“
Wenn die Kräfte am Ende sind.
Wenn sie sich schon zehnmal im Kreis gedreht haben.
Wenn sie alles ausprobiert haben.
Wenn der Kopf keine Lösung mehr findet.
Wenn der Körper längst schreit.
Dann kommen sie zu mir.
Menschen mit Panik und Angst.
Mit innerer Unruhe.
Mit Erschöpfung.
Mit Schmerzen und Krämpfen.
Mit einem Körper, der nicht mehr mitmacht.
Und manchmal passiert etwas, womit selbst ich immer wieder Demut habe:
Nach einer Session ist plötzlich wieder Raum da.
Der Atem wird freier.
Der Körper lässt los.
Ruhe kehrt ein.
Etwas, das jahrelang festgehalten wurde, darf sich bewegen.
Aber hier kommt meine Frage an dich:
Warum warten wir eigentlich immer, bis wir zusammenbrechen?
Warum muss der Körper erst laut werden, bevor wir ihm zuhören?
Warum suchen wir Hilfe erst dann, wenn wir schon am Boden liegen?
Vielleicht müssen wir nicht immer erst an unsere Grenze kommen.
Vielleicht dürfen wir früher anfangen, uns selbst zuzuhören.
Ich arbeite nicht gegen deinen Körper.
Ich arbeite nicht gegen deine Symptome.
Ich lausche dem, was darunter liegt.
Und genau dort beginnt für viele Menschen etwas zu geschehen.
Wenn du spürst:
„Irgendwas in mir möchte endlich loslassen.“
Dann musst du nicht erst völlig am Ende sein.
Du darfst auch kommen, bevor der Brunnen überläuft. 🤍
Und wenn du immer wieder in Kontakt mit mir bist, mich siehst oder das Bedürfnis hast mit mir in Kontakt zu sein, dann - kommt das aus deinem inneren heraus. Es passiert nichts ohne Grund, bist du Mutig genug, es neu zu erleben?
Weil du wichtig bist!
Gerda
Ps:
Heilarbeit ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei akuten oder schweren Beschwerden bitte immer ärztliche bzw. therapeutische Hilfe hinzuziehen.