Gesündergehtsnicht

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04/10/2025
19/11/2024
19/11/2024
19/11/2024

SA 23.11.24_1-10h
PALAZZO PAGANO
TOSH (FUNKuisine / Corleone) b2b Tobias Christian (Starkstrom Festival / Electric Summer)
Sandra Gold (Palais / Discotribe)
Pagano (Toolroom / London)
 
Der in London lebende, italienische Producer Pagano hat bei der DEEP-Party im April so sehr überzeugt, dass wir ihm nun erneut den roten Teppich ausrollen und in seinem Münchner Palazzo freien Lauf lassen wollen. “Raving Adventures” (so der Titel einer 2024er-EP von ihm) als Fortsetzung, Teil zwei also gewissermaßen. Pagano bringt viele seiner knackigen Tracks beim bekannten englischen Label Toolroom Records heraus, aber auch bei Tronic, Codex Recordings und Shake Music. Zum Shaken animiert Pagano die Nachteulen übrigens europaweit. Als Resident-DJ kennt man ihn im La Demence in Brüssel genauso wie im Londoner Trade oder beim Circuit-Festival in Barcelona. Nun reiht sich auch München mit dem Palais langsam in diese Liste ein.
 
Neben Pagano begrüßen wir in dieser Nacht noch TOSH aus der FUNKuisine und Tobias Christian von der Starkstrom-Festival-Fraktion. Die beiden stellen sich Schulter an Schulter hinter die Decks und spielen ein klangvolles Ping-Pong-Match, auf das man sich schon freuen darf. Anschließend übernimmt Sandra Gold die DJ-Kanzel und wird den Goldstandard wieder mal etwas höher schrauben. Gemeinsam mit ihren Kollegen Chew Solo und Robert Mirza-Zadeh hat sie ja gerade erst das neue Projekt Filter Fighters an den Start gebracht und wird uns womöglich schon die neuesten Resultate aus der gemeinsamen Soundschmiede präsentieren. 

1 - 10h          PALAIS CLUB Eintritt 16€
 
https://soundcloud.com/palaisclub
https://soundcloud.com/funkuisine
https://instagram.com/tobias_christian_official
https://soundcloud.com/tobias-christian-sounds
https://www.mixcloud.com/Tobias_Christian_Offical/
https://soundcloud.com/sandragold
https://www.facebook.de/sandragoldmusic
https://www.instagram.com/housedjane/
https://soundcloud.com/pagano
https://www.instagram.com/djpagano/
https://www.facebook.com/djpaganofanpage/

19/11/2024
19/11/2024

Es erreicht uns nicht, wenn wir danach suchen oder daran festhalten, sondern wenn wir ganz in uns selbst stehen. Liebe kommt still und leise, nicht als Bedürfnis, sondern als gemeinsame Stärke. Indem wir die Verzweiflung, geliebt zu werden, loslassen, schaffen wir Raum für wahre Verbindung – eine Liebe, die weder kontrolliert noch bindet, sondern in Freiheit erblüht. Wenn wir Selbstachtung finden und emotionale Schulden loslassen, kann die Liebe atmen.
Nur dann kann echte Intimität erblühen, die auf gegenseitigem Respekt beruht und in der die Liebe frei fließt, wie ein Echo unseres wahren Selbst!

Text: Jin || Apo Baylan-
Bild: pinterest

25/02/2024

HENRY MILLER (1891-1980) Der Schriftsteller und sein Blick auf die USA.

"Als Volk haben wir Amerikaner uns zu gefährlichen Experimenten hergegeben. Seit 1914 versuchen wir die Welt in Ordnung zu bringen. Wir haben dabei zwar kein ganz reines Gewissen, gehen aber auch nicht ganz heuchlerisch vor. Kurz, wir haben als Volk gehandelt, das von den guten Dingen des Lebens mehr gehabt hat, als ihm eigentlich zusteht, das nicht durch eine Reihe von Invasionen und Revolutionen moralisch, körperlich und geistig verkrüppelt ist. Und doch ist es uns absolut misslungen, die schlimmen Verhältnisse, mit denen sich der übrige Teil der Welt herumplagt, zu verbessern. Und nicht nur das, wir selbst haben daran Schaden genommen, und Rückschläge erlitten. Wir haben viel von der Unabhängigkeit, Schwungkraft und Elastizität, ganz zu schweigen von dem Mut, Glauben und Optimismus unserer Vorväter, verloren. Als junge Nation sind wir schon müde, voll von Zweifeln und Befürchtungen und haben nicht die geringste Ahnung, welchen Kurs in der Weltpolitik wir einschlagen sollen. Wir sind anscheinend nur noch zu einem fähig: uns durch Spritzen aufzupulvern und uns bis an die Zähne zu bewaffnen. Wenn wir nicht mürrisch mit dem Finger winken oder drohen, versuchen wir, so gut wir können, durch Winseln und Schmeicheln Beruhigung zu erzielen. Der ganzen Welt ist klar, dass wir in Wirklichkeit nur unser großes Stück Kuchen in Ruhe und Frieden genießen wollen. Aber wir wissen jetzt, ohne allen Zweifel – und das verwirrt uns sehr -, dass das nicht möglich ist, solange die übrige Welt hungert. Wir können unseren Kuchen nicht essen, wenn wir anderen nicht auch einen verschaffen. (vorausgesetzt, dass sie Kuchen mögen und nicht etwas Kräftigeres wünschen.)
Wenn wir nun den Überfluss verehren, dann sollte uns der gesunde Menschenverstand eingeben, dass wir aufhören müssen unsere Zeit und Energie mit der Erzeugung von Vernichtungswaffen und destruktiven Gedanken zu verschwenden. Man stelle sich einen starken und gesunden Mann vor, der nichts von seinem Nachbarn will, weil er mehr als genug daheim hat, und der nun darauf besteht, Pillen zu essen und einen schweren Panzer anzulegen, wenn er an die Arbeit geht, und schließlich anfängt, hohe Mauern um sein Haus zu ziehen, damit niemand einbrechen, und vielleicht eine Brotkruste stehlen kann. Oder einen der sagt: „Ja, ich werde mich freuen, mich mit dir an einen Tisch zu setzen, aber vorerst musst du deine Ideen ändern.“ Oder eine, der sogar noch weiter geht und sagt: „Die Schwierigkeit liegt bei dir darin, dass du nicht weißt, wie man leben muss.“

Textquelle: Big Sur und die Orangen des Hieronymus Bosch, Rowohlt Verlag, S.125, (deutsch: Kurt Wagenseil)
Foto: Kultur Jack

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