31/08/2026
Wann empfehle ich als Pferdeosteopathin eigentlich BEMER – und wann ganz bewusst nicht?
Ich glaube, genau diese Frage ist wichtig. Denn nur weil ich seit Jahren mit BEMER arbeite und von seinem Einsatz überzeugt bin, heißt das nicht, dass ich bei jedem Pferd einfach sage:
„Mach mal BEMER, wird schon passen.“
Für mich gehört BEMER in einen therapeutischen Gesamtzusammenhang.
Ich schaue mir das Pferd an.
Ich befunde.
Ich frage mich, welche Strukturen beteiligt sind, wie sich Muskulatur und Gewebe anfühlen, wie das Pferd reguliert und was es neben meiner Behandlung zusätzlich unterstützen könnte.
Und genau da kann BEMER für mich ein unglaublich wertvolles Werkzeug sein.
Gleichzeitig gibt es Situationen, in denen für mich erst einmal Diagnostik, tierärztliche Abklärung oder eine andere Versorgung Priorität hat. BEMER ersetzt weder den Tierarzt noch eine fundierte Therapie – und genau so möchte ich es auch verstanden wissen.
Was ich mir wünsche?
Dass wir wegkommen von „BEMER hilft gegen XY“ und stattdessen viel mehr verstehen, warum die Unterstützung der Mikrozirkulation für so viele unterschiedliche Prozesse im Körper relevant sein kann.
Denn genau dann wird aus einem Gerät für mich ein sinnvoll eingesetztes therapeutisches Tool.
👉 Im Karussell zeige ich dir einige Beispiele, wann ich BEMER empfehle – und wann ich davon abrate.
Welche Situation soll ich beim nächsten Mal genauer erklären: Muskulatur, Sehnen, Arthrose oder vegetatives Nervensystem?