12/06/2026
Ich rede viel über Blutwerte bei Hashimoto, TSH, Ferritin, Selen.
Aber es gibt einen Wert, den sollte man sich vielleicht mal anschaun, obwohl er kaum gemessen wird: Glutathion.
Es gibt eine Studie, die das direkt an Hashimoto-Patientinnen gemessen hat, und das Ergebnis war eindeutig. GSH, also Glutathion, ist bei Hashimoto signifikant reduziert, und was mich noch mehr interessiert: je niedriger der Glutathionwert, desto höher tendenziell die TPO-Antikörper.
Glutathion ist das wichtigste intrazelluläre Antioxidans der Schilddrüse.
Es puffert den Wasserstoffperoxid ab, der bei der Hormonbildung entsteht. Wenn dieser Schutz fehlt, greift oxidativer Stress die Schilddrüse an und kann die Autoimmunreaktion weiter befeuern.
NAC ist dabei der direkteste Weg, Glutathion aufzubauen, weil orales Glutathion kaum in die Zellen gelangt.
Und noch ein Mechanismus interessiert mich hier: die Enzyme, die T4 in aktives T3 umwandeln, sind Thiol-abhängig.
NAC liefert genau diese Thiol-Verbindungen.
Direkte Interventionsstudien an Hashimoto-Patientinnen fehlen leider bisher. Das sage ich immer dazu. Aber die Biochemie dahinter ist absolut logisch
Hast du schon mal deinen Glutathionwert prüfen lassen?
Oder ist das ein Begriff, den du heute zum ersten Mal hörst? 💚
Folge mir, um den nächsten Post dazu nicht zu verpassen.
Und wenn du mal checken willst, wie es um deine Umwandlung überhaupt steht, kommentiere „Rechner“ und ich schicke dir meinen T4/T3-Rechner zu.