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📣 Die neue Doppelausgabe Hygiene & Medizin (7-8/2026) ist da! 📚Ein Heft voller relevanter Themen für alle, die in der Kr...
11/08/2026

📣 Die neue Doppelausgabe Hygiene & Medizin (7-8/2026) ist da! 📚
Ein Heft voller relevanter Themen für alle, die in der Krankenhaushygiene und Infektionsprävention arbeiten. Hier ein Überblick: 👇

– 🔬 Wie beeinflusst die im 4-Felder-Test die Bewertung von Flächendesinfektionsmitteln? Die Originalarbeit von Neumann et al. liefert überraschende Erkenntnisse zur Standardisierung von Prüfmethoden.

– 🏥 Wichtige Stellungnahme: Das Infektionsrisiko richtet sich nach der Prozedur, nicht nach dem Ort – ein klares Signal zur .

– 🧪 VAH: Hygienische Anwendung von Monsel-Paste und Lugol'scher Lösung sowie der Auftakt einer neuen FAQ-Reihe zum Wirksamkeitsnachweis von Desinfektionsverfahren.

– 📱 Unterschätztes Risiko: Dienstlich genutzte Mobiltelefone als Reservoir multiresistenter Erreger.

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🚿 Kaltes Wasser reicht! Die KRINKO hat ihre Empfehlung zur Wassertemperatur an medizinischen Handwaschplätzen aktualisie...
07/08/2026

🚿 Kaltes Wasser reicht! Die KRINKO hat ihre Empfehlung zur Wassertemperatur an medizinischen Handwaschplätzen aktualisiert.

💡 Was ist neu? Ein medizinischer Handwaschplatz muss künftig nur noch mit Zulauf für kaltes Wasser in Trinkwasserqualität ausgestattet sein – warmes Wasser ist aus Sicht der Infektionsprävention nicht erforderlich. Die aktualisierte TRBA 250 fordert ebenfalls kein Warmwasser mehr.

🔬 Die wissenschaftliche Evidenz ist eindeutig:
– Kaltes Wasser (4 °C) und warmes Wasser (40 °C) zeigen keinen signifikanten Unterschied bei der Erregerabreicherung
– Die Dauer des Waschvorgangs und die Technik sind entscheidend – nicht die Temperatur
– WHO und CDC bestätigen: Die Wassertemperatur ist für eine effektive Erregerreduktion zu vernachlässigen

🖐️ Vorteile für die Hautgesundheit:
Wiederholtes Waschen mit Wassertemperaturen > 20 °C kann zu Hautirritationen führen. Geschädigte Haut beeinträchtigt die Adhärenz an die hygienische Händedesinfektion – und erhöht damit das Risiko für Erregertransmissionen. Kaltwasser schont also die Haut und unterstützt indirekt die Compliance!

🦠 Bonus für die Infektionsprävention:
Ohne Warmwasserzulauf sinkt das Risiko für Legionellen-Kontamination deutlich. Auch der Wärmeübertrag auf benachbarte Kaltwasserstränge entfällt – ein oft unterschätztes Problem in der Trinkwasserhygiene.

⚠️ Wichtig: Kein Warmwasser-Pflicht heißt nicht Warmwasser-Verbot! Betreibende haben hier Gestaltungsspielraum. Im Bestandsbau gilt: Wird der Warmwasserzulauf nicht mehr genutzt, muss die regelmäßige Spülung in den Water-Safety-Plan aufgenommen oder ein fachgerechter Rückbau erwogen werden.

📖 Quelle: Epidemiologisches Bulletin 32/2026

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🦠🔬 Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da – mit geballtem Fachwissen für Hygiene, Infektionsprävention und Medizinproduk...
19/07/2026

🦠🔬 Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da – mit geballtem Fachwissen für Hygiene, Infektionsprävention und Medizinprodukteaufbereitung!

Diese Ausgabe hat's in sich. Das erwartet dich 👇

📊 Datentransparenz im Infektionsschutz – Vivantes-Expertin Prof. Nachtigall fordert einheitliche Kennzahlen und Benchmarking. Denn: Bis zu ein Drittel der nosokomialen Infektionen wären vermeidbar – wenn man Daten vergleichen könnte.

🧬 Sepsis & Killerzellen – Warum verlieren NK-Zellen nach einer Sepsis ihre Schlagkraft? Forschende der Uni Duisburg-Essen haben den Mechanismus entschlüsselt – und einen möglichen Therapieansatz gefunden.

💨 Staub als Keimschleuder? – Das neue RKI-Netzwerk „AiRisk" untersucht, wie antibiotikaresistente Bakterien über Staubpartikel verbreitet werden. One Health in Aktion.

🎓 210.000 Euro Forschungsförderung – Der Jung-Karriere-Förderpreis 2027 wartet auf dich (Deadline: 15.09.2026).

⚙️ STERI-Update: BfArM-Umfrage zu Magneten in wiederaufbereitbaren Medizinprodukten, PFAS-Ausstiegsstrategien und die neue FMA-Ausbildung am UKM Münster.

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🌡️💧 Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da – und die Sommerhitze bringt mehr als nur Schweißperlen!👉Wusstest du, dass si...
25/06/2026

🌡️💧 Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da – und die Sommerhitze bringt mehr als nur Schweißperlen!

👉Wusstest du, dass sich Legionellen schon ab 25 °C in Trinkwasserinstallationen vermehren? Im neuen Newsletter zeigen wir dir, was du jetzt tun solltest – und welche Themen die Hygiene-Welt sonst noch bewegen:

💧 Sommerhitze & Legionellen – Eine RKI/UBA-Studie (LeTriWa) zeigt: 43 % der untersuchten Legionellen-Erkrankungen gingen auf nach Trinkwasserverordnung nicht untersuchungspflichtige Installationen zurück. Wir haben die wichtigsten Spül- und Präventionsstrategien für dich zusammengefasst.

🌡️ Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz – Der BVÖGD fordert, Extremhitze verbindlich in die Krisenvorsorge zu integrieren. Welche Rolle der Öffentliche Gesundheitsdienst dabei spielt? Lies rein!

🦠 Ebola: Status der Impfstoffentwicklung – Gavi stellt bis zu 50 Mio. US-Dollar bereit. Die Oxford Vaccine Group arbeitet mit dem Serum Institute of India am ChAdOx1 BDBV-Impfstoffkandidaten. Und: Forschende des Bernhard-Nocht-Instituts zeigen mit Hirnorganoiden, wie das Virus monatelang im ZNS persistieren kann (Nature Microbiology).

🧪 4-Felder-Test für viruzide Flächendesinfektion – Ein internationaler Ringversuch mit 13 Laboratorien hat eine neue Methode erfolgreich validiert – ein echter Meilenstein für die realitätsnahe Bewertung von Desinfektionstüchern.

🛠️ STERI-Themen:
🤖 SGSV-Kongress 2026 in Biel – industriell sterile Implantate, KI-gestützte Roboterzellen, CFD-Simulationen zur Dampfpenetration
⚠️ MDR-Überarbeitung – TÜV-Verband warnt: 86 % der geprüften technischen Dokumentationen weisen Sicherheitslücken auf
🚫 PFAS-Verbot in der EU – was die Medizintechnik jetzt tun muss
🎓 DGSV Live am 06.07.2026: Funktionskontrolle chirurgischer Instrumente

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🏥 Alarmierende Fallstudie: Ein Influenza-Ausbruch in einer Pflegeeinrichtung mit 54 Erkrankten, 9 Hospitalisierungen und...
18/06/2026

🏥 Alarmierende Fallstudie: Ein Influenza-Ausbruch in einer Pflegeeinrichtung mit 54 Erkrankten, 9 Hospitalisierungen und 7 Todesfällen – und was wir daraus lernen können.

⚠️ Im Januar 2026 kam es in einer stationären Pflegeeinrichtung in Baden-Württemberg zu einem großen Influenza-A-Ausbruch. Innerhalb von drei Wochen erkrankten 47 von 214 Bewohnenden (22 %) und 7 von 130 Beschäftigten. Sechs Bewohnende und eine Pflegekraft verstarben. Das Gesundheitsamt wurde erst 13 Tage nach dem ersten bestätigten Fall informiert – zu diesem Zeitpunkt gab es bereits 32 Fälle.

🔬 Was lief schief?

❌ Keine Influenza-Schnelltests in der Einrichtung vorrätig
❌ Nur ca. 40 % Impfquote bei Bewohnenden, Impfstatus der Beschäftigten nicht dokumentiert
❌ Verspätete Meldung an das Gesundheitsamt gemäß § 6 Abs. 3 IfSG
❌ Antivirale Postexpositionsprophylaxe (PEP) wurde trotz Empfehlung nicht umgesetzt
❌ Hygienebeauftragte Person befand sich in der Einarbeitung – ungünstiges Timing
❌ Staff Presenteeism: Beschäftigte arbeiteten trotz Symptomen weiter

✅ Schlussfolgerungen für die Praxis – das solltest du mitnehmen:

1️⃣ Frühzeitig melden: Respiratorische Häufungen sofort ans Gesundheitsamt – nicht erst nach Dutzenden Fällen. Jeder Tag Verzögerung bei der Oseltamivir-Prophylaxe verlängert den Ausbruch um ca. 2,2 Tage.

2️⃣ Schnelltests vorhalten: Pflegeeinrichtungen sollten Influenza-Schnelltests bevorraten, um eine rasche Erregerdiagnostik zu ermöglichen. Bei negativem Erstergebnis: wiederholte Testung!

3️⃣ Impfquoten steigern: Die STIKO empfiehlt die Influenza-Impfung ausdrücklich für Personal mit engem Kontakt zu vulnerablen Gruppen. Niedrigschwellige Angebote, Vaccine Champions und Dauerrezepte für Bewohnende können helfen.

4️⃣ Antivirale Prophylaxe einsetzen: PEP mit Neuraminidase-Hemmern für Bewohnende UND Beschäftigte – unabhängig vom Impfstatus.

5️⃣ Konsequente Hygienemaßnahmen: Isolation, Kohortierung, FFP2-Maskenpflicht, tägliche Flächendesinfektion (viruzid, auch gegen unbehüllte Viren) häufig berührter Oberflächen wie Türklinken und Handläufe sowie strikte Händedesinfektion.

6️⃣ Kein Präsentismus: Beschäftigte mit respiratorischen Symptomen gehören nicht in den direkten Bewohnerkontakt.

💡 Die geschätzte Impfeffektivität gegen Influenza A lag in der Saison 2025/2026 bei nur ca. 44 %. Selbst bei höherer Impfquote hätten also nicht alle Fälle verhindert werden können – aber die Kombination aus Impfung, frühzeitiger PEP und konsequenter Infektionshygiene hätte die Fallzahlen und schweren Verläufe erheblich reduzieren können.

📖 Quelle: Robert Koch-Institut, Epidemiologisches Bulletin 25/2026, 18. Juni 2026

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🦠 Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da!Pflegereform, Antibiotikaresistenz, Schnelldiagnostik und ein echtes Aha-Erlebn...
28/05/2026

🦠 Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da!

Pflegereform, Antibiotikaresistenz, Schnelldiagnostik und ein echtes Aha-Erlebnis aus dem OP: Diese Ausgabe hat es in sich.

Das erwartet dich:

🏠 Die geplante Pflegereform könnte den Infektionsschutz in der häuslichen Versorgung gefährden. Der BVMed schlägt Alarm – 6,1 Milliarden Euro jährlich kostet schon jetzt die Behandlung hygieneassoziierter Krankenhausaufenthalte aus dem Pflegebereich. Ein zweckgebundener Anspruch auf Pflegehilfsmittel muss erhalten bleiben.

💊 Antibiotikaresistenz im Fokus – Das Bundesgesundheitsblatt widmet seine Mai-Ausgabe dem Schwerpunkt „Antibiotikaresistenz – eine unendliche Geschichte?". Plus: Eine Mayo-Clinic-Studie zeigt, wie ambulante Stewardship-Programme die Verordnungskultur nachhaltig verändern.

⏱️ Schnelldiagnostik bei Sepsis lohnt sich – Eine internationale Studie aus sieben Ländern belegt: Schnelle Identifikations- und Empfindlichkeitstests verhindern Sepsisfälle, sparen Leben und reduzieren Kosten in Millionenhöhe.

🔧 Instrumentenfehler im OP – 26 % aller Eingriffe sind betroffen, 88,6 % der Fehler entstehen bei der visuellen Kontrolle. Die Lösung? Klare Verantwortlichkeiten, Schulung und ggf. KI-gestützte Inspektion. Ein aktueller Fall mit einem nicht korrekt zerlegten Schraubendreher zeigt, wie kritisch das Thema ist.

🏆 Anke Carter-Innovationspreis 2026 – Die e.V. sucht innovative Köpfe aus der Medizinprodukteaufbereitung. 2.000 Euro Preisgeld + kostenfreie Kongressteilnahme. Deadline: 31. Mai 2026.

🔬 Endokavitäre Ultraschallsonden – Das DEGEA-Webinar zur neuen KRINKO-Empfehlung zeigt: 57 % der untersuchten Kliniken hatten makroskopische Kontaminationen. Standardisierung ist dringend nötig.

🐄 Brucellose im One-Health-Kontext – Über 2 Millionen Neuinfektionen weltweit pro Jahr – die Übersichtsarbeit zeigt, warum koordinierte Maßnahmen zwischen Veterinär- und Humanmedizin unverzichtbar sind.

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🦠 Die neue Ausgabe von Hygiene & Medizin ist da – und liefert dir wieder geballtes Praxiswissen rund um Hygiene, Mikrobi...
19/05/2026

🦠 Die neue Ausgabe von Hygiene & Medizin ist da – und liefert dir wieder geballtes Praxiswissen rund um Hygiene, Mikrobiologie und Aufbereitung.

Das erwartet dich:

🧂 Salzspielplätze – harmlos oder Hygienerisiko? Geschlossene Räume, viele Kinder mit Atemwegsinfekten, vernebelte Salzlösungen: Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt zeigt in einem neuen Merkblatt, worauf Betreiber achten müssen – von bis Verneblerhygiene.

✂️ Trichophyton tonsurans in – Die KPH im VAH hat untersucht, wie gut sich Scheren und Haarschneidemaschinen wirklich desinfizieren lassen. Spoiler: Da ist noch viel Luft nach oben – bei Herstellern, Gerätedesign und der eingesetzten Chemie.

🧴 in Kitas – Welches Wirkspektrum ist wirklich nötig? Die KPH antwortet auf eine konkrete Anfrage aus dem Gesundheitsamt.

💧 Vorgetränkte – Dr. Knieler hat die Reichweite untersucht. Sein klares Fazit: Je höher der Tränkungsgrad, desto besser die Benetzung. Ein zu dünner Flüssigkeitsfilm reicht für eine sichere Wischdesinfektion nicht aus.

🧬 Carbapenem-resistente gramnegative Stäbchen aerogen? Eine spannende Studie aus dem Journal of Hospital Infection, kommentiert von Prof. Trautmann: Nach Entlassung betroffener Patienten gilt – wirklich ALLE Flächen sorgfältig wischdesinfizieren, auch die entlegenen Nischen.

🎤 Plus: Bericht vom 11. Symposium „Aktuelle Krankenhaushygiene" in Herne.

📩 Du willst die ganze Ausgabe? Hol sie dir im Shop 👉 https://shop.mhp-verlag.de/zeitschriften/hygienemanagement/einzelne-ausgaben/575/hygiene-medizin-05/2026?number=hm202605 oder direkt in der App in deinem Digitalabo: 📱https://deeplinks-production.pressmatrix.com/s/JpgtUJsGn6Y

🚢 Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff – drei Todesfälle, darunter eine Person aus Deutschland.⚠️ Auf einem Kreuzfah...
15/05/2026

🚢 Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff – drei Todesfälle, darunter eine Person aus Deutschland.

⚠️ Auf einem Kreuzfahrtschiff, das Anfang April 2026 in Südargentinien gestartet ist, kam es zu einem Ausbruch mit Andesviren – einer besonders gefährlichen Hantavirus-Spezies aus Südamerika. Drei Personen sind verstorben. Die Passagiere haben das Schiff inzwischen auf Teneriffa verlassen und werden unter besonderen Schutzvorkehrungen in ihre Heimatländer gebracht.

🦠 Was sind Hantaviren? Hantaviren sind behüllte RNA-Viren, die weltweit vorkommen und primär über Ausscheidungen (Speichel, Urin, Kot) von Nagetieren übertragen werden – vor allem durch Inhalation virushaltiger Aerosole. In Deutschland dominieren mildere Verläufe mit Nierenbeteiligung (v. a. Puumalavirus). Die südamerikanischen Andesviren hingegen können ein schweres kardiopulmonales Syndrom (HPS/HCPS) mit rascher Verschlechterung und einer Letalität von 25–40 % auslösen.

⚡ Der entscheidende Unterschied: Bei Andesviren ist – anders als bei den in Europa und Asien verbreiteten Typen – in seltenen Fällen eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung bei engem Kontakt möglich. Genau deshalb werden die nach Deutschland zurückgekehrten Passagiere in Quarantäne genommen und engmaschig auf Symptome überwacht (u. a. tägliche Temperaturmessung).

🏥 Was bedeutet das für Kliniken und Praxen?
– Die Inkubationszeit beträgt typischerweise 2–4 Wochen, kann aber bis zu 60 Tage dauern
– Symptome: abruptes hohes Fieber, Übelkeit, Myalgien, Schwäche, im Verlauf Husten, Tachy- und Dyspnoe bis hin zum ARDS
– Es gibt weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine spezifische antivirale Therapie
– die Behandlung erfolgt symptomatisch, ggf. intensivmedizinisch
– Die STAKOB-Zentren mit Sonderisolierstationen stehen bei Erkrankungsfällen bereit

🛡️ Hygienemaßnahmen bei Verdacht:
– Atemschutzmasken und Handschuhe bei Kontakt mit potenziell kontaminiertem Material
– Staubentwicklung in kontaminierten Bereichen durch Befeuchten vermeiden
– Kontaminierte Flächen und Materialien vor der Entsorgung mit Reinigungsmittel benetzen
– Bei Andesvirus-Verdacht: strikte Isolationsmaßnahmen aufgrund der möglichen Mensch-zu-Mensch-Übertragung

ℹ️ Das ECDC schätzt das Risiko für die Allgemeinbevölkerung im EU-/EWR-Raum als sehr gering ein. Weitere Informationen: https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/H/Hantavirus/Hanta_Kreuzfahrtschiff_2026.html

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Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da – mit allem, was du in Hygiene und Aufbereitung jetzt auf dem Schirm haben sollte...
14/05/2026

Der neue HYGIENE_letter + STERI ist da – mit allem, was du in Hygiene und Aufbereitung jetzt auf dem Schirm haben solltest:

Das erwartet dich in der aktuellen Ausgabe:

🚢 Hantavirus im Fokus: Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff mit der gefährlicheren Andes-Variante – drei Todesfälle, Mensch-zu-Mensch-Übertragung möglich.

🏥 DGKH-Arbeitsgruppe Hygieneüberwachung: Risikoadaptierte Empfehlungen für Gesundheitsämter, Start mit stationären Pflegeeinrichtungen.

📊 BVMed-Strategie: 700.000 nosokomiale Infektionen jährlich, 20.000 Todesfälle – aber ein Drittel wäre vermeidbar durch bessere IPC-Maßnahmen.

🧪 Neue Testmethode: Simulierte Anwendungstests für Flächendesinfektionsmittel bilden die Praxis endlich realistischer ab.

STERI-Update inklusive:
⚙️ DGKH-Kongress: Qualitätsprobleme bei Endoskop-Aufbereitung aufgedeckt
🩸 Neue Erkenntnisse: Wie Trocknungszeit von Blut die Reinigung beeinflusst
🧪 PFAS-Beschränkung: SEAC-Konsultation läuft noch bis 25. Mai

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🐇 Tularämie – die „Hasenpest" ist auf dem Vormarsch: Das RKI hat seinen Ratgeber aktualisiert.⚠️ In Deutschland steigen ...
12/05/2026

🐇 Tularämie – die „Hasenpest" ist auf dem Vormarsch: Das RKI hat seinen Ratgeber aktualisiert.

⚠️ In Deutschland steigen die Fallzahlen der Tularämie kontinuierlich an – seit 2020 wurden jährlich zwischen 65 und 214 Fälle gemeldet. Die meisten Infektionen treten zwischen Juni und Oktober auf. Der Erreger Francisella tularensis ist hochinfektiös: Bereits ca. 10 Erreger reichen für eine pulmonale Infektion aus!

🔬 Was du über den Erreger wissen solltest:
– F. tularensis ist ein gramnegativer, intrazellulärer Coccobacillus
– Er ist in der Umwelt extrem widerstandsfähig, besonders bei niedrigen Temperaturen
– Hauptreservoir in Deutschland: der Feldhase
– Übertragung u. a. durch Kontakt mit infizierten Tieren, Zeckenstiche, kontaminiertes Wasser oder Aerosole
– Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist nicht bekannt, aber nicht sicher auszuschließen

🏥 Das ist für deinen Klinikalltag relevant:
– Das klinische Bild ist unspezifisch
– Fieber, Lymphknotenschwellungen, Ulzerationen
– und wird leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt (z. B. Katzenkratzkrankheit, Q-Fieber, Mykobakteriosen)
– Frühzeitige Diagnose ist entscheidend: Ein verzögerter Therapiebeginn führt zu prolongierten Verläufen
– Verdacht auf Tularämie immer dem Labor mitteilen – hohe Laborinfektionsgefahr!

💊 Therapie – wichtig zu wissen:
– Wirksam: Aminoglycoside (Gentamicin), Fluorchinolone (Ciprofloxacin) und Tetracycline (Doxycyclin)
– Unwirksam: Penicilline, Cephalosporine, Carbapeneme und Sulfonamide
– Vor Ausschluss von Resistenzen keine Makrolide einsetzen

🧤 Hygienemaßnahmen bei stationärer Behandlung:
– Basishygiene gemäß KRINKO-Empfehlung beachten
– Händehygiene konsequent durchführen
– Zur Flächendesinfektion: bakterizide Desinfektionsmittel mit Wirkungsbereich A (RKI-Liste oder VAH-Liste) verwenden
– Personal über Infektionsgefahr durch Blutspritzer und Wundsekret informieren
– Kontaminiertes Material fachgerecht entsorgen

📖 Den vollständigen aktualisierten RKI-Ratgeber findest du im Epidemiologischen Bulletin 16/2026 sowie unter https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/T/Tularaemie/Tularaemie.html?nn=16777040

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