22/06/2026
Heute Morgen bin ich mit einer Tasse Tee in der Hand auf die Terrasse getreten und hab aufs Meer rausgeblickt. Und mir die Frage gestellt: Was bedeutet Glück eigentlich?
Glück war für mich lange: das nächste Ziel. Die nächste Anschaffung. Ich hab geglaubt, wenn ich nur genug erreiche, kommt es irgendwann von selbst.
Vor einigen Jahren hab ich alles verkauft. Mein Geschäft, mein Haus, fast meinen ganzen Besitz. Und bin nach Madeira gezogen, ohne genau zu wissen, was danach kommt. Von außen sah das aus wie: „WOW, sie hat es geschafft“.
Für mich war es der erste ehrliche Moment seit Jahren.
Was bleibt denn, wenn das Haus, das Auto, die Taschen weg sind? Die Frau, die du im Spiegel siehst, wenn niemand zuschaut. Genau die hab ich jahrelang übergangen. Erst der Job, dann alles andere und ich selbst ganz zuletzt.
Heute, mit der Tasse Tee auf der Terrasse, weiß ich: Glück ist kein Ergebnis, das du dir verdienst. Es ist der Moment, in dem du aufhörst, dich selbst zu übergehen.
Speicher dir den Post, wenn du gerade selbst neu definierst, was Glück für dich bedeutet. Und folg mir für mehr ehrliche Gedanken dazu ohne Filter, ohne Spiritualitäts-Bullsh*t.