17/05/2024
So die erste Arbeitswoche von Mo-Fr ist rum. Mache seit Montag nun doch eine vier-wöchige Wiedereingliederung. Meine Kollegen sagen sie verstehen mich, aber ich solle doch bitte trotzdem die Erkrankung nicht so in den Vordergrund stellen.
Des Weiteren haben alle irgendwie erwartet, dass ich mich für Ihren Support bedanke(ist nicht so, dass ich das nicht getan hätte), letzte Woche nicht gleich den Brückentag nehme (der Urlaub ist denke ich seit 12/23 genehmigt), sondern da ich nun ja eh zwei Monate nicht gearbeitet habe, jemand anderes diesen nehmen kann. Man sagt man weiß, dass ich die letzten zwei Monate nicht gechillt habe, aber das hätte ich trotzdem machen können/sollen, weil so käme das ja schon komisch rüber.
Dann habe ich dazu noch das Pech, dass zwei Wochen nach meiner Wiedereingliederung mein Sommerurlaub ist , auch dieser schon geplant/genehmigt seit 12/23, auch da hätte man erwartet dass ich diesen verschiebe , da nun aber bereits was gebucht ist ist es eben so. Tut mir leid, dass ich diesbezüglich mehr Rücksicht auf meine Freundin als Arbeitskollegen nehme, da sie eben bereits am Ende des Vorjahres den kompletten Urlaub des Folgejahres verplanen muss, da ist Nix mit verschieben. Dann hab ich auch noch eine Reha (wo ich die Klinik schon darum gebeten habe auf meine Terminvorschläge Rücksicht zu nehmen), also alles nicht geil etc.
Ich habe in vielen Punkten irgendwie Verständnis, irgendwie aber auch echt nicht. Manchmal hab ich auch das starke Gefühl, mit dieser Erkrankung doch nicht ganz so für vollgenommen zu werden ( a la ist es denn wirklich sooo schlimm?). Käme ich mit einer für die Allgemeinheit „schlimmeren“ Erkrankung zurück, wären die Reaktionen evtl doch etwas anders. Was meint Ihr, wie sind eure Erfahrungen?