24/03/2021
Guten Morgen Welt!
Wir sind wieder im Spiel!!!
Ja echt jetzt, Vorarlberg hat ab heute Mitternacht auch eine gesperrte Region, das Leiblachtal wird dicht gemacht, raus und rein nur noch mit negativem Test erlaubt.
Die Überlegung für Eintrittstest in den Einzelhandel, ist auch schon da. Es wurde mal getestet wie das Volk darauf reagiert, auf diese Idee - kommt bald, keine Sorge. War bisher mit allem so was sie "in den Raum geworfen" haben.
Was auch klar war, dass bei steigenden Anzahl an Tests im Land die Zahlen "nach oben" gehen werden. Wir haben ja nun ein paar neue Cluster - ob sich die Cluster in den Kindergärten dann tatsächlich noch bestätigen, erfahren wir nächste Woche. In Wien waren 62 Schnelltest an einer Volksschule positiv, die PCR dann alle negativ.
Ich bin gespannt, wie lange sich die Menschen noch erniedrigen und demütigen lassen bei diesem grandiosen Schauspiel. Wie billig doch die meisten zu kaufen sind - für ein Schnitzel und ein Bier, den Kinobesuch usw. - und ganz stolz wird das auch noch als Freiheit verkauft, sie fühlen sich frei, diese Menschen.
Unglaublich.
Stellt euch darauf ein, nach Ostern geht alles wieder zu, eventuell gelegentlich auch der Lebensmittelhandel.
Es erstaunt mich täglich auf Neue wie hoch offensichtlich die Schmerzgrenze des Erträglichen bei den meisten Menschen liegt. Ist es die kognitive Dissonanz die da wirkt oder doch schon bei den meisten das Stockholm Syndrom?
3,5% der Bevölkerung müsste auf die Straße, historisch gesehen ist das eine "magische" Grenze ab der sich Dinge zu ändern beginnen. Davon sind wir bei uns in Vlbg. jedoch noch weit entfernt. Der Großteil der Einwohner schimpft lieber zuhause am Küchentisch und jammert bei seinen Freunden, wenn er/sie denn überhaupt noch Freunde hat.
Es gab einmal eine Situation bei uns im Land, da wollten die Wiener doch tatsächlich einem Schiff auf dem Bodensee den Namen Dr. Karl Renner geben - für 75.000 Vorarlbergern war das Grund genug um an der Werft in Fußach zu stehen um das zu verhindern, das Schiff bekam schließlich den Namen Vorarlberg.
Die Geschichte ging als die Fußachaffäre in die Geschichte ein. Soviel mal zum Thema, diese ständigen Demos nutzen ja eh nix.
Heute im Jahr 2021 frage ich mich ernsthaft, was noch alles an Demütigung, Erniedrigung, Lüge und Betrug passieren muss, damit 15.000 Vorarlberger (das wären ca. 3,5%) gemeinsam auf die Straße gehen? Ach ja, ich habe vergessen, Vorarlberger haben sich in den letzten Jahrzehnten zu bequemen Duckmäuser entwickelt, denen es "eh gut geht" und die lieber nix sagen oder tun, weil was könnte den der Nachbar dann sagen, denken oder gar erzählen.
Was werdet ihr euren Kindern oder Enkelkindern erzählen wenn sie euch irgendwann eimal fragen wie das damals war in dieser "großen Krise", was ihr getan habt um Licht ins Dunkle zu bringen?
Zum Abschluss möchte ich hier noch einen Text von Oliver Lerch einfügen, seine Gedanken zum Vorhaben von Minister Faßmann in einem Ort ab einer Inzidenz von 400 sofort alle Schulen wieder ins Distanz learning zu schicken. Nebenbei bemerkt, diese Felle müssen keinesfalls IN den Schulen sein, es reicht wenn irgendwer im Ort positiv getestet wird.
Serie Zahlen & Corona:
Wenn diese Meldung genau so wie sie kommuniziert wird, umgesetzt wird, dann sind das sehr schlechte Nachrichten für Dünserberg, Warth und Schröcken - ein Fall in 7 Tagen in diesen Gemeinden bedeutet mindestens eine Inzidenz von 400.
In Stallehr, Lorüns, Damüls, Blons, Röns, St. Gerold, Düns, Viktorsberg, Eichenberg und Sibratsgfäll sind zwei Fälle schon genug, um die Schule zu schließen.
In Schnepfau, Fontanella, Möggers, Bürserberg, Buch, Übersaxen, Sonntag, Reuthe, Laterns, Klösterle, St. Anton i. M., Fraxern, Thüringerberg und Brand reichhen drei Fälle für "Schule zu".
Und in Bildstein, Schnifis, Silbertal, Raggal, Schoppernau und Innerbraz ist ab 5 Fällen in der Gemeinde alles dicht in Sachen Präsenzunterricht.
Wann ist die Schmerzgrenze bei dir erreicht?
Wann sehe ich dich auf der Straße?
Wann höre ich deine Stimme?
Wann beginnst du wieder zu leben?
Wann hast du den Mut, deiner Fassungslosigkeit endlich Raum zu geben?
Ach ja - es wird niemand kommen uns zu retten, kein Überirdischer, kein Unterirdischer, kein Erleuchteter und schon dreimal nicht irgendein Politiker. Du wirst dich schlichtweg selbst retten müssen - das beginnt mit Reflektieren, bei sich selbst aufräumen, Stellung beziehen und ganz klar bei sich selbst bleiben.
Ich wünsche euch einen schönen Tag in diesem unglaublichen Schauspiel - mich ruft heute der Garten, die Sonne scheint und meine Radieschen dürfen pikiert werden.
A Herz,
Sabrina Dengel