19/04/2021
Gelassenheit, Gleichmut, innere Ruhe oder Gemütsruhe
ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor allem in schwierigen Situationen
die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren.
Sie ist das Gegenteil von Unruhe, Aufgeregtheit, Nervosität und Stress.
Während Gelassenheit den emotionalen Aspekt betont, bezeichnet
Besonnenheit die überlegte, selbstbeherrschte Gelassenheit, die besonders
auch in schwierigen oder heiklen Situationen den Verstand die Oberhand
behalten lässt, also den rationalen Aspekt innerer Ruhe.
Gelassenheit heißt „das seelische Gleichgewicht bewahren, beherrscht, ruhig,
gefasst unerschüttert, leidenschaftslos, gleichmütig sein.
Umgangssprachlich kann sich das gelassen sein oder etwas gelassen
(hin)nehmen lediglich auf eine konkrete Situation, auf eine gewohnheitsmäßige
innere Einstellung oder Lebenssicht beziehen.
Aufschlussreich für das Bedeutungsspektrum
sind folgende Synonyma und ähnliche Begriffe:
Abgeklärtheit, Bedacht, Bedachtsamkeit, Beherrschung, Beschaulichkeit,
Besinnlichkeit, Besonnenheit (Sophrosyne), Contenance, Coolness, Dickfelligkeit, Entspanntheit, Fassung, Gemessenheit, Geduld, Gefasstheit, Gemütsruhe,
Gleichgewicht, Gleichmut, Kaltblütigkeit, Kühle, Langmut, Lässigkeit, Mäßigung,
Muße, Nüchternheit, Ruhe, Seelenruhe, Selbstbeherrschung, Souveränität, Stille, Stoizismus, Überlegenheit, Umsicht, Zurückhaltung. Gelassenheit bewegt sich
semantisch im Spannungsfeld wünschenswerter Gemütsruhe und bedenklicher Gleichgültigkeit.
Die sprichwörtliche „stoische Ruhe“ besteht in der Affektfreiheit,
wobei Affekte unreflektierte Gefühlsregungen sind.
Angesichts der Gefahr, dass Gelassenheit mit Stumpfheit, Trägheit,
Gleichgültigkeit oder Fatalismus gleichgesetzt werde oder dazu führen könne,
bedürfe es einer vernünftigen Begründung und Rechtfertigung der Gelassenheit.
Diese werden unter anderem darin gesehen, dass
es unvernünftig erscheine, Unverfügbares und Unverrückbares
ändern zu wollen (Beispiel: der eigene Tod);
das Unverfügbare/Unbeeinflussbare nicht grundsätzlich die Möglichkeit
eines vernünftigen Lebens berühre;
Glück nicht planbar sei;
es darum gehe, in der Gegenwart zu leben –
„das Leben in Gelassenheit ist das Leben in der Gegenwart“.
Gelassenheit wird philosophisch traditionell als Selbstlösung
und Selbstfindung interpretiert.
Quelle: Wikipedia
Mehr Infos über die Gelassenheit und div. Fachbüchern gibt`s hier!
https://www.ichundmeinkörper.com/Seele/Gelassenheit/