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Talking 🎙️ Exercise & the heart ❤️Training und Sport bei Klappenerkrankungen - im Speziellen der Mitralklappe. Office he...
25/09/2026

Talking 🎙️ Exercise & the heart ❤️

Training und Sport bei Klappenerkrankungen - im Speziellen der Mitralklappe.

Office heute.

Wie viel Training braucht deine VO₂max? ⏱️Neue Daten und Facts liefern dazu spannende Ergebnisse:👉 HIIT verbesserte die ...
24/09/2026

Wie viel Training braucht deine VO₂max? ⏱️

Neue Daten und Facts liefern dazu spannende Ergebnisse:

👉 HIIT verbesserte die VO₂max stärker als moderates kontinuierliches Training.

Noch interessanter:
Bei HIIT wurden bereits nach etwa 11 Minuten pro Einheit rund 80 % des maximal beobachteten Effekts erreicht.

Bei ungefähr 23 Minuten flachte der zusätzliche Effekt deutlich ab.

Zum Vergleich: Beim moderaten kontinuierlichen Training wurden etwa 52 Minuten pro Einheit benötigt, um einen vergleichbaren Anteil des beobachteten Effekts zu erreichen.

Aber Achtung ⚠️:
Das bedeutet nicht, dass „11 Minuten HIIT für alle reichen“.

Die Studie zeigt einen durchschnittlichen Zusammenhang auf Gruppenebene – keine individuelle Trainingsvorgabe.

Und gerade beim HIIT kommt es auf die Qualität an: Die Intensität muss entsprechend hoch sein (Aufwärmen, Erholung und Abwärmen gehören ebenfalls zur Trainingseinheit!).

💡 Für mich ist deshalb die wichtigste Botschaft:

Nicht möglichst lange trainieren.
Nicht möglichst hart trainieren.
Sondern gezielt trainieren.

Je nach Ziel kann ein längeres lockeres Ausdauertraining genauso wichtig sein wie kurze intensive Intervalle.

Die richtige Trainingsdosis 🎯 hängt von deinem Ziel, Leistungsniveau, Trainingsumfang und deiner Regeneration ab. 👉🏻 Genau deshalb sollte ein Training individuell geplant werden 💡.

Denn letztendlich trifft uns alle die Frage:
Was ist mir wichtiger? Möglichst effizient trainieren oder möglichst viel Zeit im Training verbringen?

23. September – CEP DayHeute ist CEP Day – der Tag der Clinical Exercise Physiologists (Trainingstherapeut:innen).Für mi...
23/09/2026

23. September – CEP Day

Heute ist CEP Day – der Tag der Clinical Exercise Physiologists (Trainingstherapeut:innen).

Für mich ist das ein guter Anlass, euch einmal zu sagen, warum ich meinen Beruf so liebe.

Ich arbeite seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Sportwissenschaft, Trainingstherapie, Leistungssport und (Sport-)Kardiologie. Und gerade bei Menschen mit einer Herzerkrankung wird für mich immer wieder deutlich, wie viel Bewegung und gezieltes Training bewirken können.

Es geht dabei nicht einfach darum, jemandem zu sagen:
„Sie dürfen wieder Sport machen.“

Es geht um viel mehr:
🤷‍♀️ Wie viel Belastung ist sinnvoll?
🤷‍♀️ Welche Intensität passt?
🤷‍♀️ Wie reagiert das Herz auf die Belastung?
🤷‍♀️ Wo liegen die individuellen Grenzen – und wo liegen die Möglichkeiten?
🤷‍♀️ Wann kann ich wieder meinen Sport ausüben?
🤷‍♀️ Und wie schaffen wir es, das Vertrauen in den eigenen Körper wiederzufinden?

Genau diese Verbindung fasziniert mich. Jede:r reagiert anders, jeder ist einzigartig, jede:r ist eine individuelle Herausforderung, jede Story ist anders.

Aus einer Leistungsdiagnostik wird ein Verständnis für die individuelle Belastbarkeit.
Aus Herzfrequenz, Leistung, VO₂, Laktat etc. wird eine Trainingsstrategie.
Und aus einer Diagnose kann Schritt für Schritt wieder Bewegung, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität entstehen.

Wenn aus
„Kann ich überhaupt wieder trainieren?“
einfach
„Wie können wir mein Training sinnvoll aufbauen?“
wird, ist das für mich einer der schönsten Momente in meinem Beruf.

Denn Training ist nicht nur etwas für gesunde Personen.

🎯 Trainingstherapie ist Therapie.
🎯 Trainingstherapie ist Prävention.
🎯 Trainingstherapie ist Rehabilitation.
🎯 Und Trainingstherapie kann Menschen helfen, wieder Vertrauen in ihren Körper zu gewinnen.

Genau deshalb mache ich meinen Beruf so gerne .

Happy CEP Day – und ich freue mich auf viele weitere Jahre in der Trainingstherapie mit Training als Medizin.

Hast du gewusst, dass Laktat nicht die Ursache für die Übersäuerung, sondern eng verbunden mit der Funktion der Mitochon...
22/09/2026

Hast du gewusst, dass Laktat nicht die Ursache für die Übersäuerung, sondern eng verbunden mit der Funktion der Mitochondrien ist?

Iñigo San Millán , einer der renomiertesten Personen, wenn es um den Sport, Training, Laktat- Bereich geht, bringt es präzise auf den Punkt: „Lactate is NOT responsible for acidosis. Its production is intimately intertwined with mitochondrial function.“

In unserem Körper dient Laktat längst nicht nur als Abbauprodukt. Es ist ein Schlüsselspieler im Energiehaushalt - produziert unter anderem beim Sport, aber auch bei regulärer Energieversorgung.

Entscheidend ist: Nur wenn die Mitochondrien nicht richtig arbeiten, kann sich Laktat ansammeln. Das führt jedoch nicht direkt zu einer Übersäuerung, sondern ist ein Indikator für eine mögliche mitochondriale Dysfunktion.

Laktat bedingt also keine Azidose – vielmehr ist es ein Wegweiser für die Gesundheit der Mitochondrien.
👇
Achte sowohl bei deinem Trainingprozess und deiner Ernährung darauf, die mitochondriale Funktion zu unterstützen – damit Laktat effizient nutzbar bleibt 😉

Zu schnell gestartet?Für die Leistung ist nicht entscheidend, wie hart du in den ersten Minuten gehen kannst.Entscheiden...
21/09/2026

Zu schnell gestartet?

Für die Leistung ist nicht entscheidend, wie hart du in den ersten Minuten gehen kannst.

Entscheidend ist, wie viel Qualität du noch abrufen kannst, wenn die Ermüdung zunimmt.

Viele Athlet:innen verwechseln frühe Intensität mit guter Wettkampfleistung.

Sie starten zu aggressiv, erzeugen dadurch eine unnötig hohe innere Belastung und verbringen den Rest der Einheit damit, die Konsequenzen des zu schnellen Starts auszubaden 😮‍💨.

Das ist kein gutes Pacing ❌.

Das ist eine ungünstige Verteilung 📊 der Belastung .

🎯 Das Ziel ist, den Moment möglichst lange hinauszuzögern, an dem die Leistung beginnt einzubrechen.

Dafür braucht es gerade am Anfang eine kontrollierte Intensität 🎯, damit später noch genügend Qualität vorhanden ist:

➡️ saubere Bewegungsqualität
➡️ kontrollierte Atmung
➡️ konstante Leistung
➡️ die Fähigkeit, das Tempo bzw. die Wattzahl zu halten

Die besten Leistungen sehen deshalb am Anfang oft gar nicht besonders aggressiv aus.

Sie sehen vor allem kontrolliert, ruhig und diszipliniert aus.

👉 Nicht der schnellste Start gewinnt.
Sondern der Athlet, der am längsten leistungsfähig bleibt.

🏃‍♀️ Training ist mehr als eine Zahl.300 TSS oder doch besser 400? Viele Athlet:innen schauen auf Trainingszeit, Kilomet...
18/09/2026

🏃‍♀️ Training ist mehr als eine Zahl.

300 TSS oder doch besser 400? Viele Athlet:innen schauen auf Trainingszeit, Kilometer, Watt oder TSS, um ihre Belastung zu beurteilen.

Aber die gleiche Trainingsbelastung kann bei zwei Menschen - oder bei dir an zwei unterschiedlichen Tagen – völlig unterschiedliche Wirkungen haben.

Denn entscheidend ist nicht nur, was du trainierst, sondern auch:
→ wie erholt du in die Einheit gehst
→ wie du schläfst und dich ernährst
→ Temperatur und Höhenlage
→ deine aktuelle körperliche und mentale Belastung
→ wie gut dein Körper die Belastung verarbeiten kann.

Deshalb ist TSS ein hilfreiches Messinstrument, aber kein singulärer Kompass für die Trainingssteuerung.

Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Wie viel habe ich trainiert?“

Sondern soll für dich immer sein:
„Was hat dieses Training mit mir gemacht?“

🎯 Genau hier beginnt dein individuelles Training.
Nicht der perfekte Trainingsplan auf dem Papier entscheidet, sondern die passende Belastung für dich, an diesem Tag. Ein Plan bleibt ein Plan - adaptieren ist das Um und Auf, wenn es um deine Ziele geht. So geht es halt bei mir Sportrix-Praxis, weil Training nur so Sinn macht!

17/09/2026

🏁 Wettkampfsaison geschafft – und jetzt einfach weitermachen?
Gerade im Herbst lohnt sich ein Blick zurück, bevor du wieder nach vorne trainierst. Regeneration, Analyse und neue Ziele einordnen sind jetzt wichtigere Prozesse als noch mehr Trainingskilometer, um für 2027 wieder nach einer voll mit deinem Training durchzustarten 🙌🏻.

Mitochondrien – der Motor deiner Ausdauer?Wenn wir über Ausdauertraining sprechen, fällt schnell der Begriff Mitochondri...
16/09/2026

Mitochondrien – der Motor deiner Ausdauer?

Wenn wir über Ausdauertraining sprechen, fällt schnell der Begriff Mitochondrien.

Sie sitzen in unseren Muskelzellen und nutzen Sauerstoff, um Energie für die Muskelarbeit bereitzustellen. Aber sind sie tatsächlich der entscheidende Faktor für deine Ausdauerleistung?

Die aktuelle Forschung sagt: Jein.

• Ausdauertrainierte Menschen haben häufig mehr Mitochondrien bzw. eine höhere mitochondriale Leistungsfähigkeit.

• Viele Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen mitochondrialen Eigenschaften und Ausdauerleistung.

• Aber: Veränderungen der Mitochondrien erklären nicht immer die Veränderungen der Leistungsfähigkeit.

• Auch die Sauerstoffversorgung der Muskulatur über Herz-Kreislauf-System und Blut spielt eine entscheidende Rolle.

• Besonders interessant: Die Menge der Mitochondrien könnte für die Ausdauerleistung wichtiger sein als die maximale mitochondriale Atmungsleistung – sicher geklärt ist das aber noch nicht.

💡 Ausdauerleistung entsteht also nicht an einer einzigen Stelle 👀
💡 Entscheidend ist das Zusammenspiel 🔀
Herz ↔️ Blut ↔️ Sauerstofftransport ↔️ Muskulatur ↔️ Mitochondrien ↔️ Energiebereitstellung

👉🏻 Und genau deshalb ist auch Training mehr als einfach nur „die Mitochondrien zu trainieren“.

Regelmäßiges Ausdauertraining verändert viele dieser Systeme gleichzeitig – zentral und peripher.

Die spannende Frage von dir sollte deshalb nicht sein: „Wie bekomme ich mehr Mitochondrien?“ sondern:

Wie verbessere ich das Zusammenspiel aller Systeme, die meine Ausdauerleistung bestimmen?

Mehr dazu in meinem neuen Blog
🔗www.sportrix.at/blog/mitochondrien-ausdauerleistung

Hast du gewusst, dass man in der Rehabilitation auch mit wenig Gewicht einen starken Trainingsreiz setzen kann?Blood Flo...
15/09/2026

Hast du gewusst, dass man in der Rehabilitation auch mit wenig Gewicht einen starken Trainingsreiz setzen kann?

Blood Flow Restriction Training (BFR) kann eine interessante Ergänzung sein, wenn schweres Krafttraining aufgrund von Schmerzen, Verletzung oder nach einer Operation noch nicht möglich ist.

Beim sogenannten Blood-Flow-Restriction-Training (BFR) wird während des Trainings der Blutfluss einer Extremität gezielt eingeschränkt.

Das Spannende:
👉 Auch mit leichten Trainingsgewichten können ähnliche Effekte auf die Muskelkraft erreicht werden wie mit schwerem Krafttraining.

Eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigt:

📌 BFR + leichtes Training war wirksamer als leichtes Training allein – unter anderem bei Muskelkraft, Schmerzen und Funktion.

📌 Im Vergleich zu schwerem Krafttraining zeigte sich kein klarer Unterschied bei der Kraftentwicklung.

📌 Besonders interessant kann BFR deshalb sein, wenn hohe Belastungen aufgrund von Schmerzen oder nach einer Verletzung noch nicht möglich sind.

BFR ist damit nicht einfach „leichteres Krafttraining“, sondern kann eine gezielte Möglichkeit sein, trotz eingeschränkter Belastbarkeit einen Trainingsreiz zu setzen.

🆘 Wichtig jedoch ist, dass die individuelle Situation den Erfolg mitbestimmt und man noch nicht für alle Bereichen eindeutig einen positiven Effekt nachweisen kann. D.h. sowieso wie immer: die Anwendung sollte individuell und fachgerecht erfolgen UND nicht einfach ein herumprobieren sein. Denn in der Rehabilitation ist nicht zu spaßen, man mag den Weg zurück ja nicht noch mehr verlängern

Kennst du 🫵 BFR Training?

Du schaust aus wie ein richtiger Radfahrer 👀Da freuen sich viele, wenn sie endlich so wahrgenommen werden, oder?Aber, es...
14/09/2026

Du schaust aus wie ein richtiger Radfahrer 👀

Da freuen sich viele, wenn sie endlich so wahrgenommen werden, oder?

Aber, es sind immer zwei Seiten einer Medaille. Genau dazu gab es interessante Interviews, die genau der Frage nachgingen. Die wichtigsten Erkenntnisse ⬇️

🚴 Die Optimierung der sportlichen Leistung prägte maßgeblich, wie die Radsportler:innen Ernährung, Essen und ihren eigenen Körper betrachteten.

⚖️ Ein geringeres Körpergewicht wurde häufig als Weg zu besseren Leistungen am Berg und im Wettkampf gesehen.

🍽️ Einige Radsportler:innen nahmen bewusst zu wenig Energie auf, ließen Mahlzeiten aus oder trainierten nüchtern, um ihr Körpergewicht zu reduzieren.

🪞 Der Druck, dünn und schlank auszusehen, war teilweise damit verbunden, dem Bild eines „richtigen Radsportlers“ bzw. einer „richtigen Radsportlerin“ zu entsprechen.

💬 Kommentare zum Körpergewicht von Trainer:innen, Teamkolleg:innen oder Eltern konnten langfristige Auswirkungen auf das Essverhalten und das Körperbild haben.

⚠️ Gesundheitlich problematisches Verhalten konnte als Zeichen von Engagement und Disziplin normalisiert werden.

👥 Radsportler:innen verglichen ihre Portionsgrößen miteinander und orientierten sich an Teamkolleg:innen, um einzuschätzen, wie viel sie ihrer Meinung nach „essen durften“.

🥗 Positive Teamkulturen konnten dagegen eine bessere und angemessenere Energiezufuhr fördern.

📚 Außerhalb höherer Leistungsebenen wurde qualifizierte Ernährungsberatung als nur begrenzt verfügbar wahrgenommen. z.B.

📊 Frühere Untersuchungen zeigten, dass mehr als 50 % keine ernährungsbezogene Unterstützung durch ihre Organisation erhielten und 88 % noch nie mit einer Diätolog:in oder Ernährungsberater:in gesprochen hatten.

📱 Ohne professionelle Unterstützung griffen Radsportler:innen auf Teamkolleg:innen, Social Media, Google und zunehmend auch KI zurück.

🤖 Mehrere Teilnehmer:innen berichteten, ChatGPT für Fragen zur Ernährung und zur Wettkampfverpflegung zu nutzen.

🧩 Die Autor:innen betonen, dass gestörtes Essverhalten nicht ausschließlich ein individuelles Problem ist, da entsprechende Verhaltensweisen stark durch die jeweilige Sportkultur geprägt werden.

🏆 Eine „Performance-first“-Kultur kann dazu führen, dass gesundheitlich problematische Praktiken als akzeptabel erscheinen, wenn sie vermeintlich die sportliche Leistung verbessern.

Drei zentrale Empfehlungen:

1️⃣ Das Umfeld rund um Athlet:innen verändern – nicht nur individuelle Ernährungsbildung anbieten.

2️⃣ Trainer:innen, Sportwissenschaftler:innen, Therapeut:innen, Teamkolleg:innen und Eltern sollten reflektieren, wie sie über Körpergewicht, Ernährung und Leistung sprechen.

3️⃣ Körperzusammensetzungsanalysen sollten nur mit einer klaren Begründung und innerhalb eines ethisch verantwortungsvollen, gesundheitsorientierten Rahmens durchgeführt werden.

🎯 Kernaussage
Radsport sollte Gesundheit und Wohlbefinden ebenso wertschätzen wie Leistung – und nicht Schlankheit, Restriktion und Unterversorgung belohnen. ✅

Adresse

Dorfstraße 1
Elixhausen
5161

Telefon

+4366475057177

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