11/08/2026
Es macht mich traurig. Und manchmal auch wütend.
Wie wenig wir unserem Körper heute noch zutrauen.
Wie schnell Menschen Sätze übernehmen wie:
„Damit müssen Sie leben.“
„Da kann man nichts machen.“
„Das ist eben so.“
Und wie selten diese Sätze überhaupt noch hinterfragt werden. Sie lassen uns glauben, machtlos zu sein.
Ich glaube, wir haben vergessen, wie viel in uns steckt.
Wir haben uns daran gewöhnt, dass Leiden dazugehört.
Dass Beschwerden normal sind. Dass man sich eben arrangieren muss.
Ich sehe das anders.
Nicht jeder Weg verläuft gleich. Aber ich glaube, wir unterschätzen oft, wozu unser Körper fähig ist.
Woche für Woche erlebe ich, was möglich wird, wenn ein Mensch beginnt, sich selbst wieder zuzuwenden. Wenn er Verantwortung übernimmt. Wenn er seinem Körper wieder zuhört. Wenn er bereit ist, jeden Tag wirklich etwas für sich zu tun.
Wir haben heute so viele Möglichkeiten.
• Wir können erkennen, wie Bindungs- und Entwicklungtraumata bis heute auf unseren Körper wirken und Beschwerden mit beeinflussen können.
• Wir können mit Frequenzen arbeiten.
• Wir können Themen auf Seelenebene anschauen.
• Wir können unseren Körper nähren, statt nur Symptome zu bekämpfen.
Und das ist nur ein kleiner Teil dessen, was heute möglich ist.
Was mich dabei immer wieder berührt, ist dieser Moment, wenn Menschen bei einer Folgesitzung vor mir sitzen, Tränen in den Augen haben und erzählen, wie viel sich verändert hat.
Diese Momente erinnern mich daran, warum ich diese Arbeit so liebe.
Es sind nicht unsere Beschwerden, die uns begrenzen.
Es ist die Vorstellung davon, was überhaupt möglich ist.
Und irgendwann sind es einfach zu viele Zufälle, um sie noch Zufall zu nennen.
Deine Birgit Viola Deutsch