MedVital Medizinische Innovationen erklärt von Dr. med. Albrecht Moslehner

01/04/2026

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Können im Weltraum Kinder gezeugt werden? Studie liefert AntwortDer Traum von der Besiedelung des Weltraums ist späteste...
26/03/2026

Können im Weltraum Kinder gezeugt werden?

Studie liefert Antwort
Der Traum von der Besiedelung des Weltraums ist spätestens mit der ersten Landung auf dem Erdtrabanten 1969 konkreter geworden. Da einige Unternehmer wie SpaceX-Gründer Elon Musk diesbezüglich ehrgeizige Pläne verfolgen, ist die Frage von zunehmender Bedeutung, ob Fortpflanzung auch in Raumschiffen oder auf anderen Planeten möglich ist.
Nun hat erstmals eine wissenschaftliche Studie die Navigationsfähigkeit von Spermien in der Schwerelosigkeit untersucht. Spermien könnten zwar unter weltraumähnlichen Bedingungen um rund 50 Prozent schlechter navigieren, einige besonders widerstandsfähige Exemplare hätten es aber dennoch durch einen "Hindernisparcours" geschafft, womit eine erfolgreiche Zeugung auch im Weltraum möglich sei, heißt es in der heute in der Zeitschrift "Communications Biology" veröffentlichten Studie.
Die Befruchtung sei jedoch "nur ein kleiner Teil des sehr großen und komplexen Puzzles" der Fortpflanzung, weshalb noch deutlich mehr Forschung nötig sei, fügte Studienleiterin Nicole McPherson hinzu. "Vom ersten Weltraumbaby sind wir noch weit entfernt."

(Quelle:NTV)

25/03/2026

Ernährung hat keinen Einfluss auf Krebs? Die Studienlage sagt etwas anderes.

Bestimmte Lebensmittel stehen im Verdacht, die Krebsentstehung zu fördern – andere zeigen in Studien klar krebshemmende Eigenschaften. Eine gezielte Ernährung kann nicht nur das Risiko senken, an Krebs zu erkranken, sondern auch begleitend zur Therapie sinnvoll sein. So gibt es Hinweise darauf, dass eine gesunde Ernährungsweise die Giftigkeit von Chemotherapien reduzieren, Nebenwirkungen lindern und die Wirksamkeit der Behandlung unterstützen kann. Gleichzeitig spielen Lebensstilfaktoren eine entscheidende Rolle: Bereits 10 g Alkohol täglich können das Krebsrisiko um bis zu 25 Prozent erhöhen, 50 g verarbeitetes Fleisch täglich steigern das Darmkrebsrisiko um 16 Prozent.

Zu den besonders intensiv untersuchten Lebensmitteln zählen Kreuzblütler wie Brokkoli, insbesondere Brokkoli-Sprossen mit ihrem hohen Sulforaphan-Gehalt, grünes Blattgemüse mit Chlorophyll und Bitterstoffen, antioxidativ wirksame Beeren mit Ellagsäure und Anthocyanen, frischer Knoblauch mit Allicin, Kurkuma mit Curcumin sowie Tomaten mit Lycopin. Auch Rote Bete wird naturheilkundlich begleitend eingesetzt. Darüber hinaus zeigt die Studienlage, dass ein gesunder Vitamin-D-Spiegel mit einem deutlich geringeren Krebsrisiko und besseren Verläufen assoziiert ist. Selbst eine nachhaltige Ernährungsweise wurde in einer aktuellen Metaanalyse mit geringerem Krebsrisiko und niedrigerer Sterblichkeit in Verbindung gebracht.

Entscheidend ist das Gesamtkonzept: Vitalstoffreiche, überwiegend pflanzliche Kost, Verzicht auf stark verarbeitete Produkte, Bewegung, Stressreduktion und ein gesunder Darm wirken zusammen. Je mehr dieser Faktoren berücksichtigt werden, desto stärker kann der präventive Effekt ausfallen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit einer Ernährungsumstellung gemacht – präventiv oder begleitend zu einer Therapie? Welche Veränderungen haben Sie persönlich als wirksam erlebt?

Hier finden Sie die vollständige Übersicht der vorgestellten Lebensmittel und Studien:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/krankheiten/krebserkrankungen/ernaehrungs-tipps-bei-krebs/krebs-lebensmittel

25/03/2026

Ein Krankenhaus in Barcelona liegt direkt gegenüber vom Strand. Deshalb begann das Personal, Intensivpatienten im Rollbett ans Meer zu bringen. Zehn Minuten Sonne, frische Luft und das Rauschen der Wellen — und Ärzte sagen, dass es das Wohlbefinden der Patienten deutlich verbessern kann.

Das Hospital del Mar in Barcelona liegt unmittelbar am Mittelmeer. Dort werden Intensivpatienten seit Jahren im Rahmen eines Programms zur „Humanisierung“ der Intensivmedizin an die Strandpromenade gebracht. Ärzte berichten, dass schon kurze Aufenthalte mit Sonnenlicht und Meeresluft sich positiv auf das Befinden und möglicherweise auch auf die Genesung auswirken.

Weltweit bekannt wurde das Konzept während der Corona-Pandemie. Damals wurden Patienten, die wochenlang sediert an Beatmungsgeräten gelegen hatten, an den Strand gebracht. Ein Patient sagte nach 52 Tagen auf der Intensivstation: „Es ist einer der schönsten Tage, an die ich mich erinnern kann.“ Während der gesamten Ausflüge werden die Vitalwerte engmaschig überwacht.

Laut Dr. Judith Marín gab es diese therapeutischen Ausfahrten bereits zwei Jahre vor der Pandemie. Inzwischen untersucht das Krankenhaus auch wissenschaftlich, ob solche Strandbesuche die langfristige Erholung von Intensivpatienten verbessern können.

25/03/2026

Forscher untersuchen, wie schwere Belastungen und traumatische Erfahrungen biologische Auswirkungen über Generationen hinweg haben können – ein Forschungsgebiet, das als Epigenetics bekannt ist.

Epigenetik beschäftigt sich damit, wie Umweltfaktoren wie Stress, Hunger oder Trauma beeinflussen können, wie Gene aktiviert oder deaktiviert werden, ohne die DNA-Sequenz selbst zu verändern. Diese Veränderungen entstehen häufig durch chemische Markierungen auf der DNA, die die Aktivität bestimmter Gene steuern.

Einige Studien zeigen, dass extreme Ereignisse – etwa Kriege oder Hungersnöte – epigenetische Spuren hinterlassen können, die in der nächsten Generation messbar sind. Forschung zu Nachkommen von Menschen, die Ereignisse wie den Dutch Hunger Winter oder den Holocaust erlebt haben, fand Veränderungen in biologischen Stress- und Stoffwechselmarkern.

Wissenschaftler betonen jedoch, dass dieses Forschungsfeld noch in Entwicklung ist. Es ist weiterhin Gegenstand intensiver Studien, wie häufig solche epigenetischen Veränderungen vererbt werden, wie lange sie bestehen bleiben und welche gesundheitlichen Auswirkungen sie haben können.

Diese Forschung zeigt, wie eng Umwelt, Erfahrungen und biologische Prozesse miteinander verbunden sind.

Bilder wurden mit KI erstellt und dienen nur zur Veranschaulichung.

Quellen:
Yehuda, R., & Lehrner, A. (2018). Intergenerational transmission of trauma effects: Epigenetic mechanisms. World Psychiatry.

Wer ist Mann, wer ist Frau?
24/03/2026

Wer ist Mann, wer ist Frau?

„Lebe dein Leben als wär es dein eigenes Kunstwerk“
21/03/2026

„Lebe dein Leben als wär es dein eigenes Kunstwerk“

Impfungen in DE und AT mittlerweile für Ältere und Risikopatienten kostenfreiDie Aussagen in diesem Beitrag (kostenpflic...
20/03/2026

Impfungen in DE und AT mittlerweile für Ältere und Risikopatienten kostenfrei
Die Aussagen in diesem Beitrag (kostenpflichtig) beziehen sich auf die Schweiz.

Heimtückisch: Herpesviren lösen Gürtelrose und Fieberbläschen aus. Bei verspäteter Behandlung drohen Langzeitfolgen.

Depressionen bringen Mitochondrien ans LimitWarum fühlen sich depressive Menschen oft erschöpft? Ein Forschungsteam verm...
15/03/2026

Depressionen bringen Mitochondrien ans Limit

Warum fühlen sich depressive Menschen oft erschöpft? Ein Forschungsteam vermutet die Antwort tief in den Kraftwerken der Zellen.

Starke Erschöpfung – selbst ohne körperliche Depressionen bringen Mitochondrien ans Limit

Ein Forschungsteam aus Australien und den USA liefert nun Hinweise auf mögliche Ursachen: Die Mitochondrien von Menschen mit Depressionen arbeiten schon im Ruhezustand ungewöhnlich intensiv. Dadurch fehlt ihnen die Fähigkeit, bei zusätzlichem Stress ihre Energieproduktion angemessen zu erhöhen.

Die Therapiemöglichkeiten für mitochondriale Erkrankungen sind begrenzt und richten sich nach der zugrundeliegenden genetischen und klinischen Heterogenität. Die Behandlung ist überwiegend symptomatisch und multidisziplinär, wobei spezifische Therapieansätze nur für wenige Subtypen existieren.

Therapie:
Zu den unspezifischen Maßnahmen zählen die Gabe von Antioxidantien (z.B. Coenzym Q10, Idebenon, Vitamin C, Vitamin E), Kofaktoren (Thiamin, Riboflavin), und Substanzen zur Verbesserung der mitochondrialen Funktion (Carnitin, Kreatin, Dichloracetat). Die Wirksamkeit dieser Supplemente ist jedoch laut nicht eindeutig belegt;

Coenzym Q10 ist nur bei primärem Mangel klar indiziert.

Coenzym Q10 (CoQ10) ist kein Vitamin, sondern ein Coenzym, das der Körper selbst produzieren kann. Es hat jedoch vitaminähnliche Eigenschaften und ist wichtig für die Energieproduktion in den Zellen. CoQ10 wird oft als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, um die Energieproduktion zu unterstützen und als Antioxidans zu wirken. Im Gegensatz zu Vitaminen, die essentiell sind und über die Nahrung aufgenommen werden müssen, kann der Körper CoQ10 selbst produzieren, aber die Produktion nimmt mit dem Alter ab.

Eine körperliche Aktivität vor allem im moderaten Ausdauerbereich kann die mitochondrale Funktion ebenfalls stabilisieren. 

Stressabbau durch EigenbehandlungDie manuelle Stimulation der Cymba Co**ha ist eine einfache Methode, um den Vagusnerv n...
15/03/2026

Stressabbau durch Eigenbehandlung

Die manuelle Stimulation der Cymba Co**ha ist eine einfache Methode, um den Vagusnerv nicht-invasiv zu aktivieren und dadurch das parasympathische Nervensystem (Entspannung) zu fördern.

Anleitung zur manuellen Stimulation:
Vorbereitung: Nimm ein Wattestäbchen.
Ort: Die Cymba Co**ha ist die Vertiefung in der Ohrmuschel, direkt oberhalb des Gehörgangs (unterhalb der Anthelix).
Durchführung: Reibe sanft für ca. 20–30 Sekunden in diesem Bereich.
Wiederholung: Pausiere kurz und wiederhole den Vorgang 2–3 Mal.

Hinweis: Es wird empfohlen, dies primär am linken Ohr durchzuführen, da dies in klinischen Studien vorteilhaft

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8630

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