01/06/2026
Letzte Woche war da so viel Vorfreude auf unsere Outdoor Yogastunden – die Vorstellung von Sonne, frischer Luft, Weite.
Und dann zeigt sich das Leben anders. Das Wetter wechselt, Pläne verschieben sich, Dinge laufen nicht ganz so, wie wir sie uns ausgemalt haben.
Genau hier beginnt Yoga.
Nicht in den perfekten Bedingungen, sondern in unserer Haltung dazu. In dem Moment, in dem wir bemerken, wie sehr wir an einer Vorstellung festhalten – und lernen, sie loszulassen. Aparigraha.
Der Weg geht nicht darum, dass alles immer aufgeht. Sondern darum, wie wir uns selbst darin begegnen. Mit Offenheit. Mit Vertrauen. Mit einem Atemzug nach dem anderen.
Through the self – durch alles, was wir fühlen, denken, erwarten.
To the self – zurück zu diesem ruhigen, klaren Ort in uns, der unabhängig ist von äußeren Umständen.
Und vielleicht ist genau das die Praxis: immer wieder anzukommen – egal ob draußen unter freiem Himmel oder ganz bei dir.