Pflegeleicht Pflegeberatung - DGKP Barbara Willesberger

Pflegeleicht  Pflegeberatung - DGKP Barbara Willesberger Ich begleite pflegende Angehörige durch den Pflegealltag. Fachliche Pflegetipps und professionelle Beratung.

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17/06/2026

Viele Pflegekräfte verlassen nicht den Beruf. Sie verlassen die Arbeitsbedingungen.

Wenn Pflegekräfte kündigen, verlieren wir nicht nur Personal.
Wir verlieren Erfahrung.
Wir verlieren Wissen.
Wir verlieren Menschen, die eigentlich bleiben wollten.

Ich habe die Pflege nicht verlassen, aber neue Möglichkeiten für mich und meine Kunden geschaffen, gemeinsam an der bestmöglichen Lebensqualität zu arbeiten.
Ohne Zwang, Druck und Hierarchien.
Mit Respekt, Zeit, Empathie und Wertschätzung.

Warum verlassen so viele Menschen die Pflege?
Wie muss das System sein, damit man gerne darin arbeiten möchte?

15/06/2026

Gesundheitssystem klingt so, als würde Gesundheit produziert werden.
Aber wenn wir ehrlich sind, kommt das System meistens erst dann ins Spiel, wenn wir bereits krank sind.
wir bezahlen Medikamente.
Wir bezahlen Operationen.
Wir bezahlen Krankenhausaufenthalte.
Wir bezahlen Rehabilitation.

Alles wichtig!

Aber Gesundheit entsteht nicht durch das Stecken einer e-Card.

Vielleicht sollten wir weniger darüber sprechen, wer für unsere Gesundheit zuständig ist.
Und mehr darüber, welchen Anteil wir selbst daran haben.
Wie siehst du das?
Ist Gesundheit in erster Linie Eigenverantwortung oder Aufgabe des Gesundheitssystems?

15/06/2026

Wir reden ständig über Ärztemangel.
Aber haben wir wirklich zu wenig Ärzte?
Oder haben wir zu wenige Kassenärzte?
Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Wahl Ärzte massiv gestiegen. Gleichzeitig ist die Bevölkerung um rund 1,2 Millionen Menschen gewachsen.
Die Zahl der Kassenärzte? Praktisch unverändert.

Die Folge:
Wochenlang Wartezeiten.
Überfüllte Ambulanzen.
Volle Ordinationen.

Und immer öfter die Entscheidung: warten oder selbst bezahlen.
Versteh mich nicht falsch! Ich hab überhaupt nichts gegen Wahlärzte!
Die eigentliche Frage lautet:
Warum entscheiden sich immer weniger Ärzte und Ärztinnen für eine Kassenvertrag?
Solange wir diese Frage nicht beantworten, wird die Versorgungslücke größer werden.

Hast du schon einmal lange auf einen Kassen Arzttermin warten müssen?

15/06/2026

Wir sprechen oft darüber, wie wichtig pflegende Angehörige für unsere Gesellschaft sind.

Aber was passiert, wenn genau diese Menschen selbst Unterstützung brauchen?

Wenn Sie ihre Arbeitszeit reduzieren müssen, weil die Mutter Hilfe braucht.

Wenn Arzttermine Einkäufe und Medikamente zu besorgen plötzlich Teil des Alltags werden.
Wenn sie zwischen Verantwortung für ihre Angehörigen und den Anforderungen des Arbeitsmarktes stehen.

Viele pflegende Angehörige leisten jeden Tag unglaubliches. Oft unsichtbar und ohne Anerkennung.

Und manchmal habe ich das Gefühl, dass unsere Systeme diese Realität noch immer nicht ausreichend berücksichtigen.

Mich beschäftigt deshalb eine Frage:
Wie können wir von Menschen erwarten dass sie ihre Angehörigen unterstützen und gleichzeitig so tun als hätten Sie keine zusätzlichen Verpflichtungen?

Wie siehst du das?

12/06/2026

Stürze zu Hause sind die häufigste Ursache für schwere Verletzungen im Alter-und die meisten wären vermeidbar.
Trotzdem passieren sie täglich. Wenn niemand sagt, worauf man achten muss. Weil die kleinen Risiken zu Hause so selbstverständlich aussehen, dass man sie gar nicht mehr sieht.

Genau das ändere ich.

Ich arbeite gerade an meinem neuen E-Book - ein praktischer Begleiter für pflegende Angehörige, der dir zeigt, wie du das zu Hause deines Liebstem sicherer machst. Schritt für Schritt. Ohne Fachchinesisch.

Schreib mir SICHER in die Kommentare - dann bekommst du alle Infos zuerst!

24/05/2026

Zwischen Sensation und Mitgefühl liegt eine Entscheidung.
Einsatzkräfte am Chiemsee leisten Unglaubliches.

Was darf Pflege kosten?? Und bedenke: was kostet dein Frisör? Deine Autowerkstatt? Dein Physio? Dein Arzt?
22/05/2026

Was darf Pflege kosten??
Und bedenke: was kostet dein Frisör? Deine Autowerkstatt? Dein Physio? Dein Arzt?

„Kein Profit mit Pflege.“

Ein Satz, der auf den ersten Blick richtig klingt.

Denn natürlich will niemand, dass schutzbedürftige Menschen zum Geschäftsmodell für Renditeinteressen werden. Niemand will Ausbeutung. Niemand will internationale Konzernlogik am Krankenbett. Niemand will ein System, in dem Pflegebedürftigkeit zur Gewinnmaschine wird.

Aber genau deshalb müssen wir genauer werden.

Denn eine freiberufliche Pflegefachperson ist kein Pflegekonzern.

Sie ist eine qualifizierte Fachperson, die selbst zu Patient:innen fährt. Selbst dokumentiert. Selbst haftet. Selbst ihre Fortbildungen bezahlt. Selbst ihr Ausfallsrisiko trägt. Selbst Verantwortung übernimmt.

Und sie lebt nicht von „Profit mit Pflege“ im Sinne von Renditeabschöpfung.

Sie lebt von Pflegefacharbeit.

Ihr Honorar ist nicht einfach Gewinn. Es umfasst Arbeitszeit, Fachkompetenz, Fahrtzeit, Dokumentation, Haftpflicht, Fortbildung, Administration, Altersvorsorge und das Risiko, das mit beruflicher Selbstständigkeit verbunden ist.

Freiberufliche Fachpflege ist in Österreich nicht verboten.

Pflegefachpersonen dürfen freiberuflich arbeiten. Berufsrechtlich ist das klar möglich.

Das eigentliche Problem liegt woanders:

Freiberufliche Fachpflege wird durch fehlende öffentliche Finanzierung, fehlende Erstattung, fehlende Förderfähigkeit oder fehlende Vertragseinbindung faktisch aus dem solidarisch finanzierten Versorgungssystem herausgehalten.

Und genau hier entsteht die Schieflage.

Eine Pflegefachperson darf im Krankenhaus arbeiten.

Sie darf bei einem Sozialsprengel arbeiten.

Sie darf bei Caritas, Volkshilfe, Hilfswerk oder Rotem Kreuz arbeiten.

Sie darf dieselbe Leistung auch freiberuflich anbieten.

Aber sobald sie eigenständig arbeitet, wird diese Leistung für viele Patient:innen kaum leistbar, weil öffentliche Förder- und Erstattungsstrukturen fehlen oder überwiegend großen Trägerstrukturen zugänglich sind.

Dann geht es nicht mehr nur um Qualität.

Dann geht es um Zugang.

Um Wahlfreiheit.

Um Gleichbehandlung.

Und um die Frage, wer im Versorgungssystem überhaupt mitspielen darf.

Der richtige Gegensatz lautet daher nicht:

Kein Profit mit Pflege.

Sondern:

Kein Missbrauch mit Pflege.

Keine Ausbeutung.

Keine Renditemodelle zulasten pflegebedürftiger Menschen.

Aber sehr wohl faire Bezahlung. Berufliche Selbstständigkeit. Vertragszugänge. Und die Möglichkeit, dass qualifizierte Pflegefachpersonen ihre Leistung auch freiberuflich in ein öffentlich mitfinanziertes Versorgungssystem einbringen können.

Denn wenn dieselbe Pflegefachperson dieselbe Leistung innerhalb eines großen Trägers öffentlich finanziert erbringen darf, aber freiberuflich für Patient:innen kaum finanzierbar ist, dann geht es nicht mehr um Qualität.

pflege network setzt sich dafür ein, dass Freiberufliche Fachpflege nicht an politischen Schlagworten scheitert, sondern sachlich, fair und versorgungspolitisch sinnvoll weitergedacht wird.

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SPÖ

21/05/2026

Der Plan: konzentriert arbeiten. 😅🤣
Aber lachen ist ja die beste Medizin 🫶🏻

20/05/2026

Endgegner 😂
Welches medizinische Wort ist dein Endgegner? 😉

Adresse

Fabriksgasse 3
Neunkirchen
2620

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