Dr. Michael Spitzbart

Dr. Michael Spitzbart Arzt, Autor, Keynote-Speaker, Journalist (VDZV)

Warum machen wir diesen Podcast?Weil jeder Mensch das Recht hat, seine Meinung zu sagen. Auch dann, wenn sie unbequem is...
06/06/2026

Warum machen wir diesen Podcast?

Weil jeder Mensch das Recht hat, seine Meinung zu sagen. Auch dann, wenn sie unbequem ist. Auch dann, wenn sie nicht dem Mainstream entspricht.

Eine gesunde Gesellschaft braucht keine Einheitsmeinung. Sie braucht das Gespräch, den Widerspruch, andere Blickwinkel und die Fähigkeit, Spannung auszuhalten. „One opinion fits all” hat es nie gegeben, und es darf es nie geben.

Es geht uns nicht darum, immer recht zu haben. Es geht darum, dass ihr euch ein vollständiges Bild machen könnt und selbst entscheidet, mit gesundem Menschenverstand. Sapere aude, heißt es: Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. Kein betreutes Denken, keine fertige Einordnung.

Genau das hört ihr in der neuen Folge. Zwei Männer, ein offenes Gespräch, ohne Scheuklappen. Dr. Spitzbart war gerade zu Gast bei Ben Berndt im {ungeskriptet}-Podcast, und in der ersten Hälfte geht es entsprechend politisch heiß her: die echte Mitte, Meinungsfreiheit und heikle Themen, die anderswo gern unter den Tisch fallen. In der zweiten Hälfte wird es medizinisch spannend, von der Frage, ob Eiweiß wirklich gefährlich ist, bis zu den vielen Hörerfragen rund um Zecken.

Podcast auf YouTube ansehen:
https://youtu.be/2NavFOqaiYU

Podcast auf Spotify anhören:
https://open.spotify.com/episode/5Cjl1YfSK80schpIorNBMJ

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https://podcasts.apple.com/de/podcast/spitzbart-schulte/id1878082968

Ist Eiweiß wirklich so gefährlich wie Rauchen? Frisch aus dem {ungeskriptet}-Studio von Ben Berndt nimmt Dr. Spitzbart k...
06/06/2026

Ist Eiweiß wirklich so gefährlich wie Rauchen? Frisch aus dem {ungeskriptet}-Studio von Ben Berndt nimmt Dr. Spitzbart kein Blatt vor den Mund. Und warum läuft dein Körper womöglich seit Jahren auf Reserve, ohne dass du es überhaupt merkst?

Wir sprechen offen über alles, was gerade polarisiert: von der Suche nach der gesellschaftlichen Mitte über echte Demokratie, Medienkritik und politische Tabus bis hin zu den großen und kleinen Fragen rund um Gesundheit, Ernährung und Zeckenbisse. Dabei bleibt kein Thema unangetastet, ob es um die These eines Longevity-Forschers geht, Protein sei gefährlich wie Rauchen, um die Bedeutung von Eiweiß für ein langes Leben, um überraschende Einblicke in die Welt der Zecken oder um die Herausforderungen unseres politischen Systems.

Dr. Spitzbart erklärt, warum so viele Menschen ständig auf Reserve laufen, was der „Energiekannibalismus" mit sterbenden Lachsen zu tun hat und warum gerade Eiweiß der wichtigste Wert in deinem Blut ist.

Dazu beantworten wir eure Fragen zu Eisenmangel, Zungenbelag, ME/CFS und Borreliose. Und natürlich klären wir die kuriose Frage, was Bill Gates eigentlich mit Zecken zu tun haben könnte.

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https://youtu.be/2NavFOqaiYU

Ist Eiweiß wirklich so gefährlich wie Rauchen? Frisch aus dem {unge...

03/06/2026

Kleiner Hinweis: aufgrund meiner Podcastreise zu Ben Ungeskriptet wird unser eigener Podcast statt morgen erst am Samstag veröffentlicht!

03/06/2026

Heute war ich bei zu Gast, in seinem Podcast {ungeskriptet}.

Über seine Einladung habe ich mich persönlich sehr gefreut. Menschen, die eigenständig denken und miteinander reden wollen statt vorschnell zu urteilen sind mir grundsätzlich schon einmal hochsympathisch.

Wie erwartet wurde es ein sehr spannendes Gespräch. Mehr verrate ich an dieser Stelle noch nicht. Nur so viel: Ihr solltet es nicht verpassen. Wann die Folge erscheint, erfahrt ihr rechtzeitig bei Ben & hier auf meinen Kanälen.

Was Ben macht, finde ich großartig. Er holt Menschen aus ganz unterschiedlichen Lagern an den Tisch und lässt sie reden. Genau das fehlt uns heute. Eine Gesellschaft, die nicht mehr miteinander spricht, ist zum Scheitern verurteilt - Ben bringt diese Gesprächskultur zurück, und das verdient Respekt. Ich kann selbst ein Lied davon singen, welchen Gegenwind man bei solch einem Unterfangen bekommen kann. Seinen Erfolg der letzten Jahre gönne ich ihm daher von Herzen.

Ben ist ein wirklich feiner Mensch. Und das ist keine Plattitüde. Man merkt: er liebt was er tut. Er hat eine Mission - und diese steht ganz im Sinne der Meinungsfreiheit. Ich habe mich von der ersten Minute an wohlgefühlt, es gab keine Show, kein Fake, einfach nur ein ehrliches Miteinander. So wie es eigentlich sein sollte.

Noch ein Hinweis in eigener Sache: Unsere eigene Podcastfolge verschiebt sich diese Woche. Durch die Aufzeichnung und meine Reise erscheint sie nicht wie gewohnt am Donnerstag, sondern erst am Samstag. Also nicht morgen, am 4. Juni, sondern am Samstag, dem 6. Juni.

29/05/2026

Mit 20 hatte ich keine Angst vor dem Tod. Ich wusste nicht, dass es ihn gibt.

Ich bin Motorrad gefahren wie ein Verrückter. Serpentinen, immer auf die letzten Millimeter vom Reifen, so tief in die Kurve, dass die Fußraste auf dem Asphalt geglüht hat. Wenn sie nicht geglüht hat, bin ich umgekehrt und nochmal angetreten. Das war keine Lebensfreude, das war Lebensgefahr. Ich habe sie nicht gesehen.

Heute würde ich das alles nicht mehr machen.

Ich habe viele Unfälle gesehen. Ich habe Menschen beim Sterben begleitet. Das verändert dich. Du verstehst irgendwann, dass das Leben endlich ist. Nicht akademisch. Nicht philosophisch. Wirklich.

In den letzten Stunden eines Lebens vervielfacht sich jede Emotion. Die guten genauso wie die schlechten. Und es geht nichts mehr zurück.

In einem Gespräch mit meinem Nachfolger Dr. Micha haben wir vor Kurzem genau darüber gesprochen. Er zitiert dazu gerne Seneca. „Was interessiert mich der Tod. Solange ich da bin, ist er nicht da. Und wenn er da ist, bin ich nicht mehr da.”

Ich finde, da ist viel dran.

Mein eigener Weg ist ein anderer. Ich habe gelernt, das Endliche zu sehen, ohne mich davor zu fürchten. Weil ich weiß, dass jeder Tag gezählt ist, gehe ich anders mit ihm um. Das ist nicht morbide. Das ist befreiend.

Das Leben ist endlich.
Genau das macht es kostbar.

28/05/2026

Lerne dein Blut wirklich verstehen:
https://masterclass.spitzbart.com/die-videomasterclass/blut

Dein Hausarzt sagt: alles unauffällig. Aber unauffällig heißt nicht gesund. Im großen Blutbild stehen viele Zahlen. Die drei wichtigsten für deine Energie werden oft gar nicht beachtet.

Erstens: Hämoglobin.
Es transportiert den Sauerstoff in Muskeln und Gehirn. Egal ob du dein Geld mit dem Körper verdienst oder mit dem Kopf, ein hoher Wert ist biologischer Rückenwind. Und Hämoglobin besteht fast nur aus Eiweiß. Das führt direkt zum nächsten Wert.

Zweitens: Gesamteiweiß.
Für mich der wichtigste Wert überhaupt. Alles in deinem Körper besteht aus Eiweiß. Muskeln, Knochen, Immunsystem, Hormone, Botenstoffe im Gehirn. Ist der Spiegel niedrig, läuft alles auf Sparflamme. Und das spürst du irgendwann überall.

Drittens: Magnesium.
Das Anti-Stress-Salz. Unter Stress verbrauchst du es, beim Schwitzen verlierst du es, im Essen ist immer weniger drin. Es entscheidet, wie viele Kraftwerke jede deiner Zellen hat. Migräne, Tinnitus oder Schwindel sind oft nichts anderes als ein Hilferuf bei Mangel.

Bei allen drei gilt: Normal ist nicht optimal. Knapp über der unteren Grenze tut es noch nicht weh, aber rund läuft längst nichts mehr. Ich will dich im oberen Bereich. Da, wo dein Körper wirklich Leistung bringt.

Wer seine Blutwerte nicht versteht, steuert blind.

26/05/2026

Ein Tag, der mehr klärt als zehn Jahre Arztbesuch! Sichere dir deinen Platz für den 20.6!

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„Bis 50 dreht sich alles um den S*x. Ab 50 nur noch um den Stuhlgang.”

Diesen Satz hat mir André Kostolany verraten. Vielleicht erinnert sich noch jemand an ihn, den Börsenpapst.

Es war einer meiner ersten großen Vorträge. Management-Kongress München, 1000 Leute im Saal. Ich war seine Vorgruppe. Er selbst war damals über 90 und hat das Publikum mit einer geistigen Frische begeistert, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Da habe ich mir gedacht: Wenn ich das mit 90 auch noch hinbekomme, dann Hut ab.

Also habe ich ihn gefragt, was er gerne isst. Der schlaue Fuchs hat sofort die Frage hinter der Frage verstanden. Und mir nicht nur über sein Essen erzählt, sondern eine ganze Vorlesung über sein Leben gehalten.

Erstens: Er hat nie geraucht. Im Krieg hatte er seine Zigarettenrationen gegen Essensrationen getauscht.

Zweitens: Er hat immer gut und eiweißreich gegessen. In Paris hatte er eine Zweitwohnung. Zweimal die Woche frische Austern.

Und drittens, das war der eigentliche Schlüssel. Er sagte: „Ich umgebe mich am liebsten mit jungen Menschen. Mit Leuten zwischen 20 und 40. Die haben noch die innere Begeisterung.”

Dann hat er verschmitzt gelächelt und kam mit seinem berühmten Satz. Es ist wie verhext im Leben. Bis 50 dreht sich alles um den S*x, ab 50 nur noch um den Stuhlgang. Und du weißt, worüber ältere Menschen oft reden, wenn sie zusammensitzen. Über Krankheiten. Wer kränker ist, wer welche Operation hatte, was alles schon nicht mehr geht.

Kostolany wollte sich davon nicht anstecken lassen. Nicht von der Krankheit der Alten. Er wollte sich anstecken lassen von der Gesundheit der Jungen. Vom schönsten Motor des Lebens, der inneren Begeisterung.

Schau einem kleinen Kind zu, wenn du es bittest, in die Küche zu gehen und etwas zu holen. Die gehen nicht. Die hüpfen. Kinder sind fleischgewordene Lebensfreude. So kommen wir alle auf die Welt.

Irgendwann weicht diese Begeisterung der Zufriedenheit. Dann der Unzufriedenheit. Am Ende manchmal dem Burnout.

Es liegt an uns, mit wem wir uns umgeben.

25/05/2026

Dein Gehirn unterscheidet nicht zwischen dem, was du erlebst und dem, was du dir vorstellst.

Das ist keine Esoterik. Das ist messbar.

In der funktionellen Magnetresonanztomografie kann man heute sehen, wie groß die Areale für positives und negatives Denken im Gehirn sind. Das größte Zentrum für positives Denken hat man bei einem tibetanischen Mönch gefunden – einem Menschen, der rund zehntausend Stunden seines Lebens meditiert hat. Zehntausend Stunden, in denen er sich ausschließlich Schönes vorgestellt hat.

Und genau hier liegt das Geheimnis: Es reicht, sich etwas möglichst plastisch vorzustellen. Du musst es nicht real erleben. Dein Gehirn registriert es trotzdem und passt sich an.

Plastizität nennt man das. Auf Griechisch: Veränderbarkeit. Das Gehirn formt sich nach dem, was wir oft mit ihm machen. Und es wertet dabei nicht zwischen gut und schlecht.

Das Tückische daran: Es funktioniert in beide Richtungen. Wenn du täglich Hiobsbotschaften konsumierst, dich aufregst, dich kleinredest, dann sagt dein Gehirn: „Verstanden, das willst du. Mache ich in Zukunft automatisch.” Es baut den Jammerlappen aus.

Wenn du aber jeden Tag bewusst in positiven Gedanken schwelgst – ein Erfolgserlebnis, ein Urlaubsmoment, ein Gesicht, das du liebst – dann sagt dein Gehirn dasselbe: „Verstanden. Mache ich in Zukunft automatisch.” Und baut die andere Seite aus.

Knapp 90 Prozent der Menschen in der westlichen Welt haben das positive Zentrum verkümmern lassen. Nicht absichtlich. Aus Versehen, aus Unkenntnis.

Die gute Nachricht: Egal, wie alt du bist: du kannst es ändern. Setz dich täglich für zehn Minuten hin, schließ die Augen und schwelge in einer schönen Erinnerung. Mehr braucht es nicht.

23/05/2026

Dein Körper hat das Fettverbrennen verlernt. Wortwörtlich.

Es gibt im ganzen Körper nur ein einziges Organ, das Fett wirklich verbrennen kann. Nicht das Gehirn. Nicht die Lunge. Nicht die Leber. Nur der Muskel.

Und ausgerechnet der Muskel hat es vergessen.

Denn dein Muskel hat die Wahl: Kohlenhydrate oder Fett. Und solange Brot, Nudeln und Süßes ständig nachgeliefert werden, nimmt er den bequemen Weg. Zucker rein, verbrennen, fertig. Die Enzyme für die Fettverbrennung baut der Körper schlicht ab – er braucht sie ja nicht mehr.

Das Ergebnis kennst du. Das Fett bleibt übrig. Es lagert sich ab. In den Gefäßen. In der Leber. Genau dort, wo du es nie haben wolltest.

Die gute Nachricht: Muskeln können das wieder lernen. Sogar das, was schon abgelagert ist, lässt sich rückgängig machen – die Muskeln verbrennen es auf Nimmerwiedersehen. Dean Ornish hat das vor Jahrzehnten in seiner Arbeit beschrieben. Es funktioniert. Aber nur über Bewegung. Über Sauerstoffüberschuss. Über Geduld.

Wenn du verstehen willst, wie du deinen Muskeln die Fettverbrennung wieder beibringst – komm vorbei und erlebe es live auf meinem Seminar

Jetzt platt sichern: https://seminare.spitzbart.com

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Pöndorf
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