16/06/2026
+ + Berufsstand unter Dauerdruck: Nach Sparmaßnahmen nun Eingriff ins Einkommen + +
Die geplante Streichung des Gewinnfreibetrags trifft Salzburgs niedergelassene Ärztinnen und Ärzte – als „befristet“ verkauft, als Dauerbelastung geplant.
Die Salzburger Ärztekammer appelliert an den Finanzminister, die Streichung zurückzunehmen und an die Systempartner, dieses Anliegen mitzutragen.
⚠️ „Die Politik bekennt sich zur Stärkung der Primärversorgung – dann darf sie jene, die diese Versorgung tragen, nicht im selben Budget schlechter stellen. Ich erwarte mir ein Einlenken des Ministers und die Unterstützung unserer Systempartner: Land Salzburg, Sozialversicherung, Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer“, sagt Dr. Matthias Vavrovsky, Präsident der Ärztekammer für Salzburg.
⚠️ „Wer die Ärztinnen und Ärzte weiterhin für die Niederlassung begeistern will, sollte auch über deren finanzielle Situation nachdenken, bevor Gesetze zu deren Schaden geändert werden." (MR Dr. Christoph Fürthauer, Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer)
⚠️ „Mit einem Federstrich durchkreuzt der Finanzminister die mittelfristige und langfristige Finanzplanung aller niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen. Wenig hilfreich in ohnehin schwierigen Zeiten." (Dr. Klaus Kubin, Kurie der niedergelassenen Ärzte)
⚠️ „Solche unüberlegten Streichungen demotivieren die Kolleginnen und Kollegen, die das Rückgrat der ambulanten Versorgung sind.“ (Dr. Richard Barta, Kurie der niedergelassenen Ärzte)
Die Kurie der niedergelassenen Ärzte fordert daher, die Kürzung des Gewinnfreibetrags ersatzlos aus dem Budgetbegleitgesetz zu entfernen.
Mehr dazu in unserem Beitrag: siehe Kommentarspalte.
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