13/10/2026
Das Windrad als Wahrnehmungsübung.
Mit der Rotation in der Wirbelsäule, der satten Unterstützungs- und Auflagefläche am Boden oder im Bett, der Überkreuzung der Körpermitte und natürlich der Körperreise, die in der Rota-Therapie mit dabei ist, verändert sich nicht nur die Körperspannung, sondern auch die Wahrnehmung.
"Seit der Rota-Therapie hat sich das Zwicken und grob sein schnell verbessert, er hat jetzt sogar Freunde gefunden.".. berichtet eine Mutter von ihrem 9jährigen Sohn
Was passiert genau?
Der Patient/die Patientin, und das betrifft nicht nur Kinder, lernt den Körper auch ohne visuelle Kontrolle kennen, die Orientierung hilft schließlich bei vestibulären Reizen und Bewegungsübergängen. Die Sicherheit und Unterlage am Boden und der Effekt der Rotation auf die Filterfunktion im Hirnstamm ermöglicht eine viel bessere Selbstwahrnehmung und Selbstsicherheit. Unterlagerung, aktiv oder passiver Seitenwechsel und gezielte Spürreize haben Einfluss aud die propriozeptive Reizverarbeitung. V.a. die Kraftdosierung und das Körperbild zeigen positive Veränderung bei regelmäßiger Anwendung.
"Plötzlich probiert sie ganz neue Elemente auf dem Spielplatz aus, die sie sich vorher nie traute.".. berichtet eine Mutter von ihrer unsicheren 4jährigen Tochter
Warum ist es wichtig, barfuß zu sein?
Der Fuß hat bei der Geburt und in den ersten Lebensmonaten, wo soviel an sensorischem Lernen passiert, äußerst ähnliche sensomotorische Fähigkeiten wie die Hand. Leider gehen diese durch Socken und Schuhe oft schon früh verloren. Gerade bei taktiler Verarbeitung spielen die nackten Füße aber eine wesentliche Rolle, denkt man an gezieltes Abrollen, Stolpern, Zehenspitzengang, Empfindlichkeiten mit Wiese, Sand, Schmutz, Zehennägel schneiden,...
"Anfangs wollte er die Socken nie ausziehen, mittlerweile gelingt es selbstverständlich für die Rota-Übungen und die darauffolgenden Balance- und Sensispiele, was natürlich einiges in Gang gebracvt hat.".. berichtet eine Ergotherapeutin