13/07/2026
Unsere Gedanken können mehr Einfluss auf unseren Körper haben, als viele vermuten.
Der sogenannte Placebo-Effekt beschreibt, dass Beschwerden sich verbessern können, obwohl ein Präparat keinen pharmakologisch wirksamen Inhaltsstoff enthält. Entscheidend ist dabei die positive Erwartung.
Das Gegenteil ist der Nocebo-Effekt: Wer fest mit Nebenwirkungen oder einer Verschlechterung rechnet, kann diese teilweise tatsächlich stärker wahrnehmen.
Natürlich bedeutet das nicht, dass Krankheiten „eingebildet“ sind. Vielmehr zeigt es, wie eng Gehirn und Körper zusammenarbeiten.
Unsere Erwartungen beeinflussen nicht nur, wie wir uns fühlen – sondern auch, wie wir Symptome wahrnehmen.