Behutsam Stillen & Tiefgehend Berühren - Natalie Weinbauer

Behutsam Stillen & Tiefgehend Berühren - Natalie Weinbauer feministische Praxis mit Wissen

Elternberatungspraxis

Säuglingspflege / Kinderpflege
IBCLC - Ernährungsberatung
Expertin f. orale Restriktionen
Cranio S.

Th. Traumaintegration

Behutsam - Berührbar - Empathisch - Wertschätzend - Kompetent

18/06/2026

Feministische , ganzheitliche Praxis mit Fokus auf "ich muss gar nichts und darf (fast) alles!"

❤️Säuglings(Kinder)Pflegesprechstunden zu folgenden Themen:
- richtiges Handling mit dem Säugling/ Kleinkindern und Kinder
- An und Auskleiden
- Babybad
- Nabelpflege
- Babyheilbad - Traumabad - Rebondingbad
- Körperpflege des Neugeborenen / Babys
- Pflege bei: Milchschorf, atopische Dermatits, Neugeborenenakne etc.
- Handgriffe aus der Babymassage
- Kinästhetik Infant Handling Handgriffe
- Wickeln: Pflege des Windelbereichs; Beratung bei "wunden" Po / Windeldermatitis, etc.
- Umgang mit "Pflegemitteln", Shampoos, Reinigungsmittel, ...
- Beikost, Brei, BLW
- Ernährung des Babys / Kleinkind / Kind
- Still- und Laktationsberatung
- Beratung bei Flaschenfütterung(Nahrungsauswahl, Sauger, Flasche, Paced Bottle Feeding)
- Umgang mit Blähungen / Koliken / Verstopfung / Durchfall
- Beratung bei High need Kindern "Schreibabys"
- Gewichts- und Gedeihkontrollen des Säuglings
- Einschätzung des Gesundheitszustands des Säuglings und der optimalen Entwicklung
- Cranio Sacral B.
- Traumaintegration, Traumalösung, ...
- mit Überweisung vom Kinderfacharzt: medizinsiche Kinderkrankenpflege
- Beratung zum Thema Babyschlaf
- gesundes Tragen des Säuglings
- Kontaktvermittlung zu: Kinderärzten, Physiotherapeuten, ...
- Therapie & Akupunkturlaserbehandlungen

💞 Frauen/ Mütterberatung:

In meiner Praxis arbeite ich feministisch, körperorientiert und traumasensibel.

Ich begleite Frauen nicht nur durch Symptome, sondern durch Lebensphasen, Umbrüche und oft auch durch Geschichten, die viel zu lange übergangen wurden:
- Frauenberatung
- Zykluswissen
- Mutter werden / Mutter sein -Schwangerschaftsbegleitung: Stillberatung, Craniosacraltherapie, sowie psychosomatische und körpertherapeutische Begleitung rund um Mutterschaft, Erschöpfung, Regulation und weibliche Gesundheit
- Themen wie Fehlgeburt, unerfüllter Kinderwunsch, etc.

Ich arbeite mit Frauen, die funktionieren mussten, obwohl ihr Körper längst gesprochen hat.
Mit Müttern, die sich selbst verloren haben zwischen Verantwortung und permanenter Überforderung.
Mit Frauen, die lernen möchten, ihren Körper nicht länger als Gegner zu behandeln.

Der weibliche Körper ist kein Problem, das optimiert werden muss.
Er trägt Erinnerung, Anpassung, Schutz, Intuition, Überleben und immense Kraft in sich.

Meine Arbeit verbindet evidenzbasiertes Wissen mit einem tiefen Verständnis dafür, dass Heilung nicht dort beginnt, wo Frauen sich noch mehr anpassen müssen, sondern dort, wo sie wieder beginnen dürfen, sich selbst zu spüren.

💯 www.behutsamstillen.at 💯

Bitte teilen, because sharing is caring 🥰

Erzieht eure Töchter.Nicht für eine Welt, die ihnen sagt, sie sollen sich anpassen, leise sein und dankbar für die Plätz...
18/06/2026

Erzieht eure Töchter.

Nicht für eine Welt, die ihnen sagt, sie sollen sich anpassen, leise sein und dankbar für die Plätze sein, die man ihnen zuweist, sondern für eine Welt, in der sie ihren eigenen Platz einnehmen, ihre eigene Stimme finden und den Mut haben, sich selbst treu zu bleiben.

Erzieht sie nicht dazu, angenehm zu sein, wenn sie eigentlich ehrlich sein müssten. Erzieht sie nicht dazu, zu lächeln, wenn etwas sie verletzt, und nicht dazu, Harmonie um jeden Preis zu bewahren, wenn diese Harmonie auf ihrem Schweigen beruht.

Viel zu viele Mädchen wachsen noch immer mit der Botschaft auf, dass sie liebenswert sind, wenn sie pflegeleicht sind, wenn sie nicht anecken, wenn sie Rücksicht nehmen, wenn sie sich fügen. Doch ein Mensch sollte niemals lernen, dass sein Wert davon abhängt, wie wenig Raum er einnimmt.

Lehrt eure Töchter, dass Anpassung dort endet, wo sie sich selbst verlieren.
Lehrt sie, dass Gleichberechtigung nicht bedeutet, dieselben Chancen zu bekommen, wenn man brav genug darum bittet, sondern dass sie von Geburt an dieselbe Würde, dieselben Rechte und denselben Anspruch auf Selbstbestimmung besitzen wie jeder andere Mensch.

Lehrt sie, patriarchale Strukturen zu erkennen, dort, wo Frauen weniger zugetraut wird, dort, wo ihre Leistungen kleingeredet werden, dort, wo von ihnen erwartet wird, mehr zu tragen, mehr auszuhalten, mehr zu verzichten und dabei noch dankbar zu lächeln.

Bringt ihnen bei, dass sie keinem Menschen untergeordnet sind, weder als Tochter, noch als Partnerin, noch als Mutter, noch als Arbeitnehmerin. Dass eine gesunde Beziehung auf Augenhöhe stattfindet, dass Liebe nichts mit Kontrolle zu tun hat und dass Respekt niemals verlangt, sich selbst aufzugeben.

Erzieht sie nicht dazu, alles auszuhalten. Diese Botschaft wurde Generationen von Frauen weitergegeben und hat unzählige von ihnen erschöpft, verletzt und zum Schweigen gebracht.

Erzieht sie dazu, Grenzen zu setzen.
Dazu, Nein zu sagen, ohne sich dafür schuldig zu fühlen.
Dazu, Fragen zu stellen, auch wenn andere lieber hätten, dass sie schweigen.
Dazu, Autoritäten zu hinterfragen, wenn etwas nicht richtig erscheint.
Dazu, ihre Intuition ernst zu nehmen, anstatt sie ständig zu übergehen.
Und vor allem, dazu, ihre mentale Gesundheit genauso wichtig zu nehmen wie jede andere Form von Gesundheit, denn Resilienz entsteht nicht dadurch, dass man alles schluckt und weitermacht, sondern dadurch, dass man sich selbst kennt, sich Hilfe holt, wenn sie notwendig ist, und auch nach schweren Zeiten wieder aufstehen kann.

Wir brauchen keine Töchter, die lernen, sich kleinzumachen, damit andere sich groß fühlen.
Wir brauchen keine Töchter, die glauben, ihr Wert liege in ihrer Anpassungsfähigkeit.
Wir brauchen Töchter, die ihre Stimme kennen, bevor die Welt versucht, sie zum Schweigen zu bringen.
Töchter, die ihren Wert kennen, bevor andere beginnen, ihn für sie zu definieren.
Töchter, die verstehen, dass Mitgefühl und Stärke kein Widerspruch sind, dass Verletzlichkeit nichts mit Schwäche zu tun hat und dass ein weiches Herz und ein starkes Rückgrat wunderbar zusammenpassen.

Denn Frauen tragen eine besondere Kraft in sich. Nicht nur die Kraft, Leben hervorzubringen, sondern auch die Kraft, Leben zu prägen, Gemeinschaften zu gestalten, Verantwortung zu übernehmen, Wandel anzustoßen und Generationen nach ihnen zu beeinflussen.
Diese Kraft verdient keine Unterdrückung.

Sie verdient Entfaltung.
Diese Kraft verdient keine Anpassung aus Angst.
Sie verdient Freiheit.
Und diese Kraft verdient keine Welt, die ihr ständig erklärt, was sie nicht sein darf.
Sie verdient eine Welt, in der sie werden darf, wer sie wirklich ist.
Erzieht eure Töchter deshalb nicht dazu, auf jemanden zu warten, der sie rettet, beschützt oder ihnen die Erlaubnis gibt, ihren Weg zu gehen.

Erzieht sie dazu, sich selbst zu vertrauen, für sich selbst einzustehen, nach Rückschlägen wieder aufzustehen und niemals zu vergessen, dass sie niemandem gehören, außer sich selbst.
Denn starke Frauen entstehen nicht dort, wo Gehorsam gefordert wird.

Starke Frauen entstehen dort, wo Mädchen lernen, dass ihre Stimme zählt, ihre Grenzen zählen, ihre Träume zählen und dass sie niemals zu viel sind, nur weil sie den Mut haben, ihren Platz in dieser Welt einzunehmen. ❤️

Wo Kollegialität gelebt wird, entstehen nicht nur gute Ergebnisse, sondern auch echte Verbundenheit.Wer hat die besten K...
16/06/2026

Wo Kollegialität gelebt wird, entstehen nicht nur gute Ergebnisse, sondern auch echte Verbundenheit.

Wer hat die besten Kollegen?
Me, myself and I!

Best chicas in town 💞

Zum Jahresende verändert sich etwas, das mir persönlich sehr am Herzen liegt – und ich möchte euch diesen Schritt direkt...
15/06/2026

Zum Jahresende verändert sich etwas, das mir persönlich sehr am Herzen liegt – und ich möchte euch diesen Schritt direkt und ehrlich mitteilen.

Meine Praxis zieht wieder zurück in mein Haus nach 3385 Prinzendorf. Dort wird sie künftig ihr zentrales Zuhause haben.
Ein Ort, der Ruhe trägt, Vertrautheit atmet und genau den Rahmen bietet, in dem gute therapeutische Arbeit entstehen darf: nah, konzentriert und ohne Umwege.

Die bisherige Struktur in St. Pölten bleibt vorerst offen. Ob ich diese Praxis dort weiterführe, entscheide ich zu einem späteren Zeitpunkt. Im Moment ist das bewusst nicht festgelegt.

In Prinzendorf wird die Praxis nicht mehr ausschließlich an einem fixen Wochentag stattfinden, sondern flexibel nach Bedarf. Das bedeutet: mehr Anpassung an individuelle Situationen, mehr Raum für echte Versorgung – und weniger starre Taktung.

Ich freue mich auf diesen Wandel. Nicht als Rückzug, sondern als Verdichtung dessen, worum es mir immer ging: Qualität, Zeit für Menschen und ein Arbeitsrahmen, der sich am Leben orientiert – nicht umgekehrt.

Ich halte euch über alles Weitere transparent auf dem Laufenden.

Bitte für Termine nach meinem Krankenstand bereits melden. Es ist dann Sommer/ Ferienzeit und die Kapazitäten sind reduz...
15/06/2026

Bitte für Termine nach meinem Krankenstand bereits melden.
Es ist dann Sommer/ Ferienzeit und die Kapazitäten sind reduziert.

Erzieht eure Söhne, damit eure Töchter geschützt sind.Ein Satz, der unbequem ist.Ein Satz, der weh tun kann.Ein Satz, üb...
14/06/2026

Erzieht eure Söhne, damit eure Töchter geschützt sind.

Ein Satz, der unbequem ist.

Ein Satz, der weh tun kann.

Ein Satz, über den wir sprechen müssen.

Denn wenn über Gewalt an Frauen gesprochen wird, dann wird Frauen oft erklärt, was sie tun sollen.

- Passt auf.

- Geht nicht allein nach Hause.

- Schickt euren Standort.

- Tragt keinen zu kurzen Rock.

- Seid vorsichtig.

- Seid wachsam.

- Seid höflich, aber nicht zu höflich.

- Seid freundlich, aber nicht zu freundlich.

Seit Generationen bringen wir unseren Töchtern bei, wie sie sich schützen können.

Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir unseren Söhnen beibringen, wovor sie geschützt werden müssen.

! Vor Anspruchsdenken

! Vor Macht

! Vor fehlender Empathie

! Vor der Vorstellung, dass ihnen etwas zusteht, nur weil sie es wollen.

Jeder Mann, der heute Gewalt gegen eine Frau ausübt, war einmal ein kleiner Bub.

Ein Bub, der gelernt hat, mit Frust umzugehen.

Oder eben nicht.

Ein Bub, der gelernt hat, Grenzen zu respektieren.

Oder eben nicht.

Ein Bub, dessen Tränen willkommen waren.

Oder eben nicht.

Wie oft sagen wir zu Jungen noch immer:

"Ein Indianer kennt keinen Schmerz."

"Sei stark."

"Wein nicht."

"Stell dich nicht so an."

Und dann wundern wir uns, wenn aus Schmerz Wut wird, aus Hilflosigkeit Kontrolle und aus Verletzlichkeit Aggression.

Unsere Söhne brauchen keine Erziehung zu Härte.

Sie brauchen eine Erziehung zu Menschlichkeit.

💞Bringt euren Söhnen bei, Gefühle auszuhalten.

💕 Bringt euren Söhnen bei, ein Nein zu akzeptieren.

💕Bringt euren Söhnen bei, dass Liebe niemals Besitz bedeutet.

💞Bringt euren Söhnen bei, dass Frauen keine Belohnung sind.

💕Bringt euren Söhnen bei, Verantwortung zu übernehmen:

- Für ihren Haushalt.

- Für ihre Kinder.

- Für ihre Beziehungen.

- Für ihr Handeln.

- Lasst sie kochen.

- Lasst sie putzen.

- Lasst sie Babys tragen.

- Lasst sie Kinderwägen schieben.

- Lasst sie Fürsorge lernen.

Nicht weil sie später einmal einer Frau helfen sollen.

Sondern weil Care-Arbeit kein Geschlecht hat.

Sprecht mit euren Söhnen über Menstruation.

Über Konsens.

Über Respekt.

Über Gleichwertigkeit.

Über patriarchale Strukturen.

Über die Realität von Frauen.

Und vor allem:

Lebt ihnen vor, wie man Frauen behandelt.

Denn unsere Töchter werden nicht durch mehr Angst geschützt.

Nicht durch mehr Vorsicht.

Nicht durch mehr Einschränkungen.

Unsere Töchter werden geschützt, wenn wir Söhne großziehen, die Grenzen achten.

Die Verantwortung übernehmen.

Die Gefühle zulassen.

Die Respekt leben.

Vielleicht sind wir die Generation, die den Kreislauf durchbrechen kann.

Die Generation, die aufhört, Töchter auf Gefahr vorzubereiten und beginnt, Söhne für Respekt zu erziehen.

Erzieht eure Söhne, damit eure Töchter geschützt sind.

Schönen Vatertag!

Ich boykottiere den Skinny Talk und das Bodyshaming mit dem hier: Mein Körper vor der Schwangerschaft, während der Schwa...
12/06/2026

Ich boykottiere den Skinny Talk und das Bodyshaming mit dem hier:

Mein Körper vor der Schwangerschaft, während der Schwangerschaft, im Wochenbett, in der Stillzeit, danach.

Und wir schämen uns.

Tag für Tag, Blick für Blick, Spiegel für Spiegel.

Wir schämen uns für die Dehnungsstreifen auf unserem Bauch, für die weich gewordene Haut, für die Brüste, die sich verändert haben, für Narben, für die Hüften, die breiter geworden sind, für unsere V***a, die nicht mehr aussieht wie früher.

Und manchmal stehen wir vor dem Spiegel und vermissen die Frau, die wir einmal waren.

Nicht, weil wir unsere Kinder nicht lieben.

Sondern weil niemand uns darauf vorbereitet hat, dass Mutterschaft nicht nur ein Kind zur Welt bringt, sondern auch eine neue Version von uns selbst.

Während alle Augen auf das Baby gerichtet sind, kämpfen viele Frauen still mit dem Abschied von ihrem alten Körper.

Dabei übersehen wir etwas.

Etwas Gewaltiges.

Etwas, das uns eigentlich den Atem rauben müsste.

Denn dieser Körper hat nicht einfach nur zugenommen.

Er hat einen Menschen erschaffen.

Aus einer einzigen befruchteten Eizelle entstanden Augen, die eines Tages zu uns aufblicken würden, kleine Hände, die nach unseren Fingern greifen würden, Lippen, die unser Gesicht suchen würden, ein Herz, das schlug, lange bevor wir es hören konnten.

Und tief in uns entstand etwas, das viele Menschen nicht einmal benennen könnten.

Die Plazenta.

Ein Organ, das unser Körper eigens für dieses eine Kind erschafft, nur für diese eine Aufgabe, nur für dieses eine Leben.

Sie versorgt, schützt, ernährt, reguliert, verbindet, Tag und Nacht, Woche für Woche, Monat für Monat.

Verbunden durch die Nabelschnur, diese unscheinbare Lebensader, durch die alles fließt, was ein Mensch zum Wachsen braucht.

Sauerstoff.

Nährstoffe.

Wärme.

Sicherheit.

Leben.

Und wenn die Zeit gekommen ist, öffnet sich der Körper.

Knochen verschieben sich, Bänder geben nach, Gewebe dehnt sich, Muskeln leisten Unfassbares.

Die V***a, über die so oft geschwiegen wird, trägt die Kraft einer Geburt.

Und doch lernen Frauen früh, sich für sie zu schämen.

Für einen Teil ihres Körpers, durch den ein Mensch auf diese Welt gekommen ist.

Was für ein trauriger Widerspruch.

Dann kommt das Wochenbett.

Blut, Schweiß, Tränen, Schmerzen, Hormone, die Achterbahn fahren, Nächte, die kein Ende nehmen wollen, ein Herz, das plötzlich außerhalb unseres Körpers schlägt.

Und während wir versuchen, Mutter zu werden, versucht unser Körper gleichzeitig zu heilen.

Und dann sind da die Brüste.

Diese Brüste, die so oft bewertet, verglichen und kritisiert werden.

Zu klein

Zu groß

Zu weich

Zu leer

Zu hängend

Dabei werden sie plötzlich zu etwas viel Größerem:

Nahrung.

Trost

Nähe

Sicherheit

Heimat

Aus ihnen fließt Muttermilch, lebendig, komplex, voller Immunzellen, Antikörper, Hormone und Schutzstoffe, angepasst an das Kind, angepasst an den Tag, angepasst an die Bedürfnisse eines kleinen Menschen.

Der Körper erkennt, was sein Baby braucht, und antwortet darauf.

Wenn man wirklich darüber nachdenkt, grenzt das an ein Wunder.

Und trotzdem stehen wir vor dem Spiegel:

Wir sehen die Streifen

Nicht die Geschichte

Wir sehen die Narbe

Nicht den Mut

Wir sehen die weichere Brust

Nicht die tausenden Male, in denen sie Hunger gestillt, Trost geschenkt und Nähe geschaffen hat.

Wir sehen die veränderte V***a

Nicht die Kraft, die sie getragen hat

Wir sehen Haut

Aber nicht das Leben, das darunter entstanden ist

Und vielleicht bräuchten Frauen viel weniger Selbstoptimierung und viel mehr Ehrfurcht vor sich selbst.

Denn diese Dehnungsstreifen sind keine Makel.

Sie sind die Spuren einer Zeit, in der ein Mensch gewachsen ist.

Diese Narben sind keine Fehler.

Sie sind Erinnerungen an Stärke.

Diese Brüste sind nicht weniger schön.

Sie haben ein Kind genährt.

Und dieser Körper ist nicht kaputt.

Nicht verbraucht.

Nicht weniger wert.

Er hat ein Herz erschaffen, eine Plazenta wachsen lassen, eine Nabelschnur gebildet, Leben getragen, geboren, genährt und geliebt.

Vielleicht sind die Veränderungen, die wir so verzweifelt verstecken wollen, gar keine Zeichen dafür, was unser Körper verloren hat.

Vielleicht sind sie die sichtbaren Beweise für das Größte, was er jemals vollbracht hat.

Und vielleicht sollten wir, wenn wir das nächste Mal vor dem Spiegel stehen, nicht fragen, warum unser Körper nicht mehr aussieht wie früher,

sondern uns für einen Moment daran erinnern, dass aus genau diesem Körper ein Mensch entstanden ist.

Ein Mensch, der uns Mama nennt.

Und das ist größer als jede Narbe, jeder Streifen und jede Zahl auf einer Waage.

Es gibt einen Schmerz im Mutterwerden, über den kaum jemand spricht.Nicht die Geburt. Nicht die schlaflosen Nächte. Nich...
11/06/2026

Es gibt einen Schmerz im Mutterwerden, über den kaum jemand spricht.

Nicht die Geburt. Nicht die schlaflosen Nächte. Nicht die körperlichen Veränderungen.

Sondern den Moment, in dem man merkt, dass man für die eigene Mutter plötzlich nicht mehr an erster Stelle steht.

Ein ganzes Leben lang waren wir Tochter.
Das Kind, das Trost gesucht hat. Das Kind, das heimkommen konnte. Das Kind, das gesehen werden wollte.
Und dann bekommen wir selbst ein Kind.

Plötzlich verschiebt sich etwas.
Fast unmerklich.
Die Blicke gehen zum Baby. Die Nachrichten fragen nach dem Baby. Die Sorgen gelten dem Baby. Die Freude gilt dem Baby.

Und während alle die Geburt eines Kindes feiern, bemerkt kaum jemand die leise Trauer einer Tochter.
Denn tief in uns lebt nicht nur die Mutter, die wir geworden sind.
Tief in uns lebt immer noch das Kind, das sich nach seiner eigenen Mama sehnt.

Besonders in den verletzlichsten Momenten.
Wenn wir erschöpft sind. Wenn wir zweifeln. Wenn wir nachts weinen. Wenn wir Angst haben, nicht gut genug zu sein.
Genau dann wird etwas in uns berührt, das viel älter ist als die Geburt unseres Kindes.

Unsere eigene Bindungsgeschichte.
Die uralte Sehnsucht, gehalten zu werden, während wir selbst halten.
Gesehen zu werden, während alle auf unser Kind schauen.
Gefragt zu werden: „Und wie geht es eigentlich dir?“
Viele Frauen fühlen sich dafür schuldig.
Weil sie ihr Kind über alles lieben. Weil sie ihrer Mutter die Freude über das Enkelkind gönnen.

Und trotzdem tut es weh.
Weil zwei Wahrheiten gleichzeitig existieren dürfen:
Die Liebe zum eigenen Kind. Und die Trauer darüber, als Tochter ein Stück weit unsichtbar geworden zu sein.
Vielleicht ist das eine der stillsten Verlusterfahrungen des Mutterwerdens.
Man bekommt ein Kind.
Und plötzlich merkt man, wie sehr man selbst noch eines ist.

Ein Kind, das sich manchmal nichts sehnlicher wünscht als die Arme seiner Mama.

Diese Version trifft oft besonders viele Frauen, weil sie die Bindungsdynamik und die alte kindliche Sehnsucht anspricht, die mit der Geburt des eigenen Kindes häufig wieder aktiviert wird.

ES JUCKT MICH NICHT.Als IBCLC, Kinderkrankenschwester, craniosakrale Therapeutin und Traumabegleiterin habe ich mir im L...
09/06/2026

ES JUCKT MICH NICHT.
Als IBCLC, Kinderkrankenschwester, craniosakrale Therapeutin und Traumabegleiterin habe ich mir im Laufe der Jahre eine bemerkenswerte Fähigkeit angeeignet:
Nicht alles zu meinem Problem zu machen.

Als IBCLC:
💕 Es juckt mich nicht, dass die Nachbarin der Schwägerin ihres Friseurs alle Kinder mit vier Wochen auf Brei umgestellt hat und „es hat auch nicht geschadet“.

💕 Es juckt mich nicht, wenn jemand fragt, ob in der Muttermilch überhaupt noch etwas drin ist. Nein, sie verwandelt sich nicht um Mitternacht in Leitungswasser.

💕Es juckt mich nicht, ob ein Baby nach Plan trinkt. Die meisten Babys führen einen erbitterten Kampf gegen jede Form von Planung.

💕 Es juckt mich nicht, wie oft mir jemand erklärt, dass früher alles einfacher war. Früher hatten wir auch Asbest und Rauchen im Kinderzimmer.

💕Es juckt mich nicht, wenn eine Mutter öffentlich stillt. Es ist ein Baby, kein Exhibitionist.

💕Es juckt mich nicht, ob gestillt, gepumpt, zugefüttert oder mit der Flasche gefüttert wird. Hauptsache, Mutter und Kind gehen dabei nicht unter.

Als Kinderkrankenschwester:
🏥 Es juckt mich nicht, wenn Google nach drei Symptomen Krebs diagnostiziert hat.

🏥 Es juckt mich nicht, wenn Eltern nachts wegen Fieber nervös werden. Ich habe Kinder gesehen. Ich verstehe das.

🏥 Es juckt mich nicht, ob ein Kind schmutzig wird. Das ist meistens ein Zeichen für ein gut gelebtes Kinderleben.

🏥 Es juckt mich nicht, wenn ein Zweijähriger mitten im Supermarkt seine persönliche Shakespeare-Tragödie aufführt.

🏥 Es juckt mich nicht, ob die Brotdose aussieht wie ein Pinterest-Kunstwerk oder wie ein Überlebenspaket.

🏥 Es juckt mich nicht, dass jede Generation glaubt, die nächste würde alles falsch machen.

Als craniosakrale Therapeutin:
🌿 Es juckt mich nicht, wenn jemand fragt, ob ich Gedanken lesen kann.
Maybe

🌿 Nein, ich kann auch nicht fühlen, dass Merkur rückläufig ist.

🌿 Es juckt mich nicht, wenn jemand während der Behandlung einschläft. Das ist kein Zeichen von Langeweile, sondern oft ein Kompliment.

🌿 Es juckt mich nicht, wenn Menschen skeptisch sind. Skepsis ist deutlich sympathischer als Guruwahn.

🌿 Es juckt mich nicht, wenn nicht alles in Tabellen und Excel-Listen passt. Der menschliche Körper hat erstaunlich wenig Interesse an unserer Kontrollsucht.

🌿 Es juckt mich nicht, ob jemand sofort etwas spürt oder erst später. Der Körper hat sein eigenes Tempo und ignoriert Termineinladungen konsequent.

Als Traumabegleiterin:
🩶 Es juckt mich nicht, wenn Heilung nicht instagramtauglich aussieht.

🩶 Es juckt mich nicht, wenn jemand zum zehnten Mal dieselbe Geschichte erzählt. Traumata mögen Wiederholungen leider sehr gern.

🩶 Es juckt mich nicht, ob Tränen fließen.

🩶 Es juckt mich nicht, ob keine Tränen fließen.

🩶 Es juckt mich nicht, ob Fortschritt spektakulär aussieht. Manchmal ist der größte Erfolg, dass jemand heute eine Grenze setzt statt sich selbst zu verlieren.

🩶 Es juckt mich nicht, ob andere Menschen ein Trauma „nicht so schlimm“ finden. Das Nervensystem hat keine Kommentarfunktion.

Und als Frau im Gesundheitsbereich allgemein:
✨ Es juckt mich nicht, wenn mir jemand ungefragt Ernährungstipps gibt.

✨ Es juckt mich nicht, wenn irgendein Influencer nach zwei Reels plötzlich Experte für Hormone, Schlaf, Trauma, Darm, Stillen und Quantenphysik ist.

✨ Es juckt mich nicht, ob jemand meine Arbeit für „ein bissl reden“ hält.

✨ Es juckt mich nicht, ob Menschen meine Grenzen mögen.

✨ Es juckt mich nicht, ob ich immer allen gefalle.

✨ Es juckt mich nicht, wenn Evidenz manchmal weniger sexy ist als ein Wundermittel.

Was mich hingegen juckt?
Wenn Frauen mit Schmerzen nicht ernst genommen werden. Wenn Eltern mit ihren Sorgen alleine gelassen werden. Wenn Trauma mit „Denk einfach positiv“ behandelt wird. Wenn Mütter sich aufopfern, bis nichts mehr von ihnen übrig bleibt.

Der Rest?
Darf gerne dort bleiben, wo er hingehört:
In den Kommentaren fremder Menschen. 😌☕️

Adresse

Kremser Landstraße 14/2
Sankt Pölten
3100

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