03/09/2026
Bei ganz alltäglichen Dingen, wie dem WC Gang kannst du bereits durch kleine Dinge deinen Beckenboden entlasten.
Durch eine Haltung. wie "Po ins Klo" beim Stuhlgang beispielsweise mit erhöhten Füßen lässt es sich nicht nur leichter den Stuhl absetzen, es wird auch weniger gepresst.
Durchs Pressen wird der Beckenboden nach außen gedrückt, was wiederum den Bauchinnendruck erhöht und für Beckenboden und umliegendes Gewebe Nachteile mit sich zieht, wie Gefahr von Organsenkungen, mehr Hämorrhoiden etc.
Besser geeignet ist es, eine entspannte Haltung einzunehmen und bewusst den Beckenboden zu entspannen. Mit einer bewussten Ausatmung kann dies unterstützt werden.
D.h. wichtig am WC sind insbesondere die Haltung und Entspannung (hockerln ist keine entspannte Position).
Nach Entleerung von Blase und Darm kannst du gerne beim Aufstehen daran denken, deinen Beckenboden "mitzunehmen" und zu aktivieren. Also: Hose hoch = Beckenboden hoch.
Vorsorgliches aufs WC gehen kann im übrigen genauso zu Blasenproblemen führen wie den Harnstrahl zu unterbrechen (abseits von Harnproben).
Was davon ist dir neu?
Was setzt du bereits um?
Alles Liebe