24/05/2026
Das erste Scheinfasten-Retreat der Wilden Urnatur ist zu Ende gegangen. Der Verzicht, die Reduktion und der kollektive Rückzug haben unbeschreiblich schöne Räume der Entschleunigung geöffnet. Die Realisation, wie hastig wir unser Leben gestalten, ist beeindruckend. Statt Weckerklingeln, Kaffee zu kochen und für den Alltag zu wappnen, läutete unsere liebliche Morgen-Glocke zum ersten Selfcare-Ritual in der Früh. Dann ein leichtes Frühstück mit Genuss und mit viel Langsamkeit.
Ein altes Sprichwort sagt, der Mensch schaufelt sich mit der Gabel sein Grab. Natürlich geht es hier nicht um starre Ernährungsprinzipien und Dogmen, doch die Forschung der letzten 10 Jahre, allen voran Prof. Dr. Valter Longo, hat viele Erkenntnisse gebracht, vor allem: dass wir immer und ständig essen und unser Körper wahrlich mehr Pausen verdient hat, genauso wie unsere Seele. Eingebettet in der schönsten Natur, angrenzend an einen der letzten Urwälder Europas, haben wir pure Regeneration und eine echte Auszeit genossen, die definitiv wiederholt werden muss.
Regelmäßig sich zu entgiften und zu entschleunigen ist die Medizin, die wir brauchen: Keine Pille schlucken und einfach weitermachen, sondern 7 Tage einfach mal den Pause-Knopf drücken.