08/06/2026
Teil 2:10x wach = gute Nacht. So war unser Schlafmangel.
2 Jahre.
20x aufwachen war normal. 10x war Luxus.
Mein Mann und ich tauschten nachts die Kinder.
Einer nahm das Kind, das 20x wach wurde.
Einer das mit „nur“ 4x.
Teamwork im Überlebensmodus.
Warum wir keine Hilfe holten?
Wenn du nur noch funktionierst, ist ALLES zu viel.
Jeder Anruf. Jeder Termin.
Und am schlimmsten: Wenn dir jemand sagt „Mach das so, dann wird’s besser.“
Wir blieben im Bekannten. Weil jede Umstellung Kraft kostet.
Und wir hatten keine mehr.
Was Schlafmangel wirklich macht:
Er bringt tiefliegende Ängste hoch.
Ängste bringen noch schlechteren Schlaf.
Eine Spirale, die nie zu enden scheint.
Ja, wir waren gereizt.
Ja, es fielen gemeine Wörter. Es wurde geschrien.
Aber wir haben es immer aufgearbeitet. Immer.
Unsere Kinder durften lernen:
Gefühle und Schwäche zeigen ist okay.
Wenn Mama/Papa wütend ist und schreit, ist das nicht eure Schuld.
Das ist die Überforderung der Eltern.
„Mama hat so schlecht geschlafen und ist k.o.“
„Papa fühlt sich nicht gut, deshalb ist er wütend.“
Überreaktion der Eltern hat NIE was mit dem Verhalten der Kinder zu tun.
Das hab ich meinen Kindern 100x gesagt.
In Teil 3 schreibe ich, was uns in dieser Zeit gut getan hat.
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Markiere Eltern, die das hören müssen: Ihr seid nicht allein. Und da ist ein Weg raus.