07/06/2026
Auf Bitten hin möchte ich erzählen, wie es dazu kam, dass wir unseren verschwundenen Kater Neo wieder gefunden haben:
Anfang Mai, direkt nach unserem Visionssuche-Wochenende, war unser junger Kater Neo plötzlich verschwunden. Frisch 6 Monate alt geworden hatte er gerade erst gelernt, wie er in unserem Garten über die Mauer zu unserem Nachbarn und hinaus auf die Felder klettern konnte.
Das war ganz neu für ihn und er hatte noch Schwierigkeiten, über die sehr hohe Mauer wieder zurück in unseren Garten zu kommen, weswegen ich ihm schon mehrmals zu Hilfe geeilt war, weil er schreiend hinter der Mauer im Feld festgesessen hatte.
Doch an diesem Montag konnte ich ihn nicht finden. Ich hörte ihn auch nicht miauen, obwohl er normalerweise immer antwortete, wenn ich nach ihm rief.
Wir suchten ihn überall, wo wir vermuteten, dass er sich aufhalten könnte, schauten nach, ob wir ihn nicht versehentlich irgendwo eingesperrt hatten und ich kontrollierte sogar die Regentonnen, obwohl sie ohnehin immer abgedeckt waren.
Neo war jedoch nirgendwo zu finden.
Am nächsten Tag fragten wir unsere Nachbarn, ob sie ihn gesehen hätten. Sie verneinten jedoch. Auch andere Leute aus der Nachbarschaft baten wir um Hilfe und wir baten auch jeden, nachzusehen, ob er ev. unabsichtlich eingesperrt worden war.
Auch suchten wir im Ort und bei den umliegenden Feldern nach Neo.
Unsere Nachbarin erzählte mir schließlich, dass er wohl kurz bei ihnen im Haus gewesen sein musste, da er am Vortag offenbar Blumen vom Fensterbrett gestoßen hatte, aber dass er dann wieder hinausgelaufen war. Auf meine Nachfrage hin versicherte sie mir mehrfach, dass er längst wieder fort war.
Ich war sehr besorgt, da Neo noch so jung war, mehrmals täglich sein Futter bekam und sonst immer nachts bei uns im Bett schlief. Er war sicherlich nicht freiwillig fort.
Ich versuchte, schamanisch zu erreisen, wo er sich aufhielt, jedoch war ich emotional zu sehr beteiligt. Das Thema ging mir einfach zu nahe, sodass ich keine klaren Antworten erhielt.
Da fiel mir ein, dass ich von einer ganz lieben Bekannten beim Visionssuche-Wochenende ein Amethyst-Pendel geschenkt bekommen hatte.
Ich hatte seit über 10 Jahren kein Pendel mehr benutzt, aber früher gab es eine Zeit, in der ich sehr viel gependelt hatte. Ich fand, es wäre jedenfalls einen Versuch wert.
Mittlerweile war es schon Abend.
Das Pendeln fühlte ich sich für mich gleich wieder vertraut an und ich tat mir sehr leicht damit.
Ich fragte ab, ob Neo noch lebte (ja), und ob er freiwillig fort war (nein). Dann fragte ich ab, ob er irgendwo eingesperrt worden war (ja).
Ich fragte, ob er sich in der näheren Umgebung befand (ja). Ich fragte die Nachbarschaft ab, jedes umliegende Grundstück gesondert. Bei den Nachbarn gleich nebenan, die angegeben hatten, dass Neo gestern bei ihnen im Haus gewesen war, kam jedes Mal ein klares Ja, so oft ich auch nachfragte. Bei allen anderen Nachbarn kam jedes Mal nein.
War er im Keller eingesperrt (nein), im Gartenschuppen (nein), irgendwo draußen (nein), im Haupt-Wohnhaus (ja)? Ich fragte die Stockwerke ab inkl. Dachboden. Es kam nur im Erdgeschoß ein klares Ja, sooft ich auch nachfragte.
Das beschäftigte mich sehr.
Im Erdgeschoß war früher ein Gasthaus gewesen, das Gerald gut kannte, also bat ich ihn um eine Skizze, welche Räume es dort im Erdgeschoß gab. Dann fragte ich die einzelnen Räume über der Skizze ab.
Bei einem Raum, der jetzt dem Sohn als Trainingsraum diente, kam immer ein Ja. Nun war ich hin- und hergerissen, weil ich die Nachbarn nicht schon wieder mit dem Thema nerven wollte, und ich dachte, dass ich sie auch nicht fragen konnte, ob ich selbst nachsehen durfte. Sie hatten mir mehrmals gesagt, sie wären sich ganz sicher, dass er nicht bei ihnen war.
Mit der Begründung, ich hätte es ausgependelt, wollte ich ihnen auch nicht gerne kommen, da das mit Sicherheit sehr seltsam von ihnen aufgenommen worden wäre.
Ich erzählte meine Vermutung, wo Neo aufgrund des Auspendelns sein musste, Gerald und seinen Eltern. Es war schon später Abend und auch sie meinten, nochmals könne ich die Nachbarn damit nicht behelligen, vor allem nicht mehr um diese Uhrzeit.
Allerdings meinte Gerald, dass wenn Neo wirklich dort war, der Nachbarssohn es merken musste, denn er nutzte den Trainingsraum fast täglich.
Wieder verging eine Nacht, in der Neo fort war.
Am nächsten Morgen rief unsere Nachbarin an. Sie sagte, ihr Sohn hätte ihr einen Zettel geschrieben, dass im Trainingsraum die Hinterlassenschaft eines Tieres war und dass diese möglicherweise vom Kater war, den wir suchten. Da sie Neo trotz allem immer noch nicht finden konnte, bat sie mich, ich solle selbst nachsehen kommen.
Auf mein Rufen hin meldete er sich zuerst nicht. Ich musste mehrmals nach ihm rufen, bevor ich ein zaghaftes Miauen hörte. Selbst so brauchten wir ein Bisschen, bis wir ihn dann endlich fanden.
Er hatte sich wirklich sehr gut versteckt und traute sich gar nicht heraus, so verschreckt war er. Tief erleichtert nahm ich ihn schließlich mit Nachhause.
Er hatte einen Riesenhunger und Durst, sah ganz struppig und fix und fertig aus, aber ansonsten war er okay und sichtlich froh, wieder Zuhause zu sein.
Ich will nicht behaupten, dass das Pendel in jedem Fall immer richtig liegt, aber in diesem Fall war es wirklich höchst erstaunlich, dass es sogar den Raum, in dem Neo eingesperrt worden war, richtig angegeben hatte.
Interessant fand ich auch den „Zufall“, dass ich das Pendel am Vortag von Neos Verschwinden aus einer spontanen Eingebung heraus geschenkt bekommen hatte.
Liebe Nadja, auch auf diesem Wege nochmals von Herzen DANKE ❤️ für dein ganz besonderes Geschenk! Es kam wirklich genau zum richtigen Zeitpunkt!