Uromed KompetenzZentrum UROLOGIE

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Uromed KompetenzZentrum UROLOGIE Alle Kassen und Privat. Doz. DDr. med. Mehmet Özsoy und sein engagiertes Team freuen sich auf Ihren Besuch.

In unserer zentral gelegenen Praxis in der Lugner City beraten wir Sie umfassend auf allen Gebieten der Urologie & Andrologie

21/10/2026
Blasenkrebs entsteht, wenn Zellen der Blaseninnenwand unkontrolliert wachsen. Er kann in jedem Alter auftreten, betrifft...
20/10/2026

Blasenkrebs entsteht, wenn Zellen der Blaseninnenwand unkontrolliert wachsen. Er kann in jedem Alter auftreten, betrifft aber häufiger ältere Menschen.

Die Risikofaktoren sind gut untersucht:

• Rauchen – der wichtigste und am besten belegte Risikofaktor. Raucher erkranken deutlich häufiger
• Beruflicher Kontakt mit bestimmten Chemikalien, etwa in der Farbstoff-, Gummi- oder Lederindustrie
• Frühere Bestrahlungen im Beckenbereich
• Chronische Infektionen – wiederholte Blasenentzündungen und Infektionen mit bestimmten Parasiten

Worauf Sie achten sollten:

• Blut im Harn – das wichtigste Warnzeichen. Der Harn kann rot oder braun wirken, manchmal ist das Blut nur mikroskopisch nachweisbar
• Schmerzen im Becken
• Rückenschmerzen, vor allem bei fortgeschrittener Erkrankung
• Schmerzen oder Veränderungen beim Wasserlassen

Blut im Harn hat viele mögliche Ursachen, nicht nur Krebs. Trotzdem gehört jede sichtbare Blutbeimengung zeitnah urologisch abgeklärt – gerade dann, wenn sie nicht wehtut.

Wie wir abklären:

• Blasenspiegelung – eine dünne Kamera wird über die Harnröhre eingeführt und zeigt die Blaseninnenwand direkt
• Ergänzend Harnuntersuchung und Ultraschall
• Bei verdächtigem Befund eine Gewebeprobe

Bei Tumoren im frühen Stadium reicht häufig die endoskopische Abtragung: Der Tumor wird durch die Harnröhre von der Blasenwand entfernt, ohne äußeren Schnitt.

Ein Punkt, der oft untergeht: Blasenkrebs kann auch nach erfolgreicher Behandlung zurückkehren, teilweise erst nach Jahren. Regelmäßige Kontrollen über mehrere Jahre sind deshalb fester Bestandteil der Nachsorge.

Früh entdeckt ist Blasenkrebs gut behandelbar. Das setzt nur voraus, dass man hinschaut.

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Mag. Dr. med. Florian Berndl – Facharzt für Urologie und Andrologie.Bei UROMED betreut er das gesamte urologische Spektr...
16/10/2026

Mag. Dr. med. Florian Berndl – Facharzt für Urologie und Andrologie.

Bei UROMED betreut er das gesamte urologische Spektrum, mit besonderem Schwerpunkt in der Andrologie: Männergesundheit, Kinderwunsch, Hormonhaushalt und Sexualmedizin.

Das sind Themen, über die viele Männer ungern sprechen – und oft erst dann, wenn der Leidensdruck hoch ist. Genau deshalb nimmt er sich Zeit für das Gespräch, bevor untersucht wird.

Termine bei Dr. Berndl können Sie online auf uromed.at buchen. Alle Kassen und Privat.

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Kaum eine Untersuchung löst so viel Unbehagen aus wie diese – und kaum eine wird so oft überschätzt.Bei der Blasenspiege...
14/10/2026

Kaum eine Untersuchung löst so viel Unbehagen aus wie diese – und kaum eine wird so oft überschätzt.

Bei der Blasenspiegelung wird ein Zystoskop behutsam über die Harnröhre eingeführt. Blase und Harnröhre werden dadurch von innen sichtbar, Schleimhaut und Struktur lassen sich direkt beurteilen. Kein anderes Verfahren zeigt das so genau.

Wann sie nötig ist:

• Blut im Harn – zur Abklärung der Ursache
• Blasentumore – das wichtigste Verfahren zur Erkennung und zur Nachsorge
• Steine und Verengungen der Harnröhre – oft lassen sie sich gleich mitbehandeln
• Anatomische Besonderheiten von Blase und Harnröhre
• Chronische oder wiederkehrende Entzündungen der Harnröhrenschleimhaut
• Veränderungen der Schließmuskelfunktion, etwa bei Inkontinenz
• Entfernung eines Stents nach einer Nieren- oder Harnleitersteinoperation – das dauert schmerzfrei ein bis zwei Minuten

Wie sie abläuft:

Die Harnröhre wird desinfiziert, ein Gleitmittel mit mildem Lokalanästhetikum eingebracht, danach wird das Instrument vorsichtig eingeführt. Alles ambulant, ohne Krankenhausaufenthalt.

Bei Frauen kommt ein starres Zystoskop zum Einsatz – die kurze, gerade Harnröhre macht die Untersuchung schnell und unkompliziert. Bei Männern verwenden wir ein flexibles Instrument, das dem gekrümmten Verlauf der Harnröhre folgt und dadurch besonders schonend ist.

Der Gedanke daran ist für die meisten das Unangenehmste an der ganzen Sache. Die Untersuchung selbst ist es nicht.

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Verhütung ist bis heute meist Frauensache. Dabei gibt es für Männer eine Methode, die sicherer ist als fast alles andere...
13/10/2026

Verhütung ist bis heute meist Frauensache. Dabei gibt es für Männer eine Methode, die sicherer ist als fast alles andere – und nach einem einzigen Eingriff keine weitere Aufmerksamkeit mehr braucht.

Bei der Vasektomie werden die beiden Samenleiter durchtrennt. Der Eingriff dauert unter 20 Minuten, erfolgt ambulant und in örtlicher Betäubung.

Wie wir arbeiten:

• No-Scalpel-Technik – ohne chirurgisches Messer. Die Haut wird nur angeritzt und gespreizt, es bleiben keine Narben zurück
• Mini-Needle-Anästhesie – eine geringe Menge Betäubungsmittel, gezielt in Haut und beide Samenleiter
• Einmalig ein Schmerzmittel zum Einnehmen, mehr braucht es in der Regel nicht

Was sich nicht ändert: Hormonproduktion, Potenz, se*****es Verlangen und die Fähigkeit zum Or****us bleiben unverändert. Auch die Menge des Ejakulats bleibt gleich – die Samenflüssigkeit wird zum größten Teil in der Prostata und anderen Drüsen gebildet.

Zurück im Alltag:

• Büroarbeit nach wenigen Stunden bis 24 Stunden
• Leichte Aktivitäten ab Tag 3
• Sport und Geschlechtsverkehr ab Tag 7

Wichtig: Bis Woche 12 muss weiter verhütet werden. In Woche 12 und 14 erfolgen zwei Kontroll-Spermiogramme – erst mit unserer schriftlichen Bestätigung der Spermienfreiheit ist die Verhütung sicher. Danach liegt der Pearl-Index bei 0,1: über 99 Prozent Sicherheit, ohne tägliche Einnahme und ohne hormonelle Belastung.

Rechtlich gilt in Österreich: Der Mann muss das 25. Lebensjahr vollendet haben, die Familienplanung sollte abgeschlossen sein, und ein Beratungsgespräch ist gesetzlich vorgeschrieben. Eine Rückoperation ist technisch möglich, aber ohne Erfolgsgarantie – die Entscheidung sollte als dauerhaft betrachtet werden.

Das Erstgespräch dauert 15 bis 20 Minuten und ist online buchbar.

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„Ich habe doch keine Beschwerden."Das ist der häufigste Satz, wenn es um die Prostata-Vorsorge geht. Und genau das ist d...
09/10/2026

„Ich habe doch keine Beschwerden."

Das ist der häufigste Satz, wenn es um die Prostata-Vorsorge geht. Und genau das ist der Punkt: Die meisten Erkrankungen der Prostata, allen voran Prostatakrebs, verursachen im Frühstadium keine oder nur geringe Beschwerden. Wer wartet, bis etwas spürbar ist, wartet oft zu lange.

Ab wann:

• Jeder Mann ab dem 45. Lebensjahr, einmal jährlich
• Bei familiärer Vorbelastung – Vater oder Bruder mit Prostatakrebs – bereits ab 40

Was dabei gemacht wird:

• Tastuntersuchung (DRU) – die Prostata wird über den Enddarm abgetastet, um Veränderungen in Größe und Beschaffenheit zu erkennen
• PSA-Wert – ein Bluttest, der das prostataspezifische Antigen misst und ein wichtiger Baustein der Früherkennung ist
• Ultraschall – schmerzfrei, beurteilt Prostata, Hoden, Nieren und Harnblase

Auch für jüngere Männer sinnvoll: Erkrankungen der Hoden, der Harnblase oder der Harnröhre treten in jedem Alter auf. Ein Ultraschall kann beispielsweise Hodenkrebs früh erkennen – und damit auch eine spätere Unfruchtbarkeit vermeiden helfen.

Der Grund, warum sich das lohnt, ist einfach: Was früh erkannt wird, lässt sich deutlich einfacher behandeln – mit wesentlich besseren Heilungschancen.

Die Untersuchung selbst dauert wenige Minuten. Unangenehmer ist für die meisten der Gedanke daran als die Untersuchung selbst.

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„Erhöht eine Vasektomie das Risiko für Prostatakrebs?"Diese Frage kommt in fast jedem Beratungsgespräch. Die Antwort der...
07/10/2026

„Erhöht eine Vasektomie das Risiko für Prostatakrebs?"

Diese Frage kommt in fast jedem Beratungsgespräch. Die Antwort der aktuellen Studienlage ist klar: Nein.

Woher der Verdacht kommt: Gepoolte Auswertungen von bis zu 16 Millionen Männern zeigten einen leichten statistischen Zusammenhang – ein relatives Risiko von 1,09. Übersetzt: Von 156 vasektomierten Männern würde rechnerisch einer zusätzlich erkranken.

Warum diese Zahl in die Irre führt: Männer nach einer Vasektomie sind danach regelmäßig beim Urologen. Sie lassen häufiger den PSA-Wert bestimmen – und wo mehr gemessen wird, wird mehr gefunden. Fachlich heißt das Detektionsbias.

Eine kanadische Studie mit über 326.000 Männern hat genau das herausgerechnet. Berücksichtigt man das unterschiedliche Arztbesuchsverhalten, liegt das Risiko bei 1,02 und ist statistisch nicht mehr auffällig.

Was beim gefährlichen Krebs herauskommt:

• Kein erhöhtes Risiko für hochgradigen, aggressiven Prostatakrebs
• Kein erhöhtes Sterberisiko
• Kein Einfluss auf den Verlauf bei bereits diagnostizierter Erkrankung

Eine Untersuchung mit 84.753 Männern und 15 Jahren Nachbeobachtung fand für hochgradigen Krebs sogar ein rechnerisch niedrigeres Risiko. Die neuesten Arbeiten mit genetischen Daten finden keinen ursächlichen Zusammenhang.

Zur Einordnung, was wirklich zählt:

• Vater oder Bruder erkrankt: Risiko rund 2,5-fach
• Starkes Übergewicht: 1,28
• Rauchen: 1,20
• Vasektomie: 1,02

Was bleibt, ist also nicht die Vasektomie – sondern die Vorsorge: ab 45 einmal jährlich, bei familiärer Vorbelastung bereits ab 40.

Alle Studien mit Quellen im Detail: uromed.at/informationszentrum/vasektomie-prostatakrebs

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Es fängt selten mit einem Symptom an. Es ist die Summe: dauernd müde trotz Schlaf, weniger Lust, das Training bringt nic...
05/10/2026

Es fängt selten mit einem Symptom an. Es ist die Summe: dauernd müde trotz Schlaf, weniger Lust, das Training bringt nichts mehr, der Bauch wächst trotzdem – und die Stimmung ist kürzer angebunden als früher.

Viele Männer schieben das aufs Alter oder auf Stress. Dahinter kann ein Testosteronmangel stecken.

Testosteron steuert mehr als die Sexualfunktion: Muskelmasse, Knochendichte, Blutbildung, Antrieb und Stimmung hängen davon ab.

Typische Anzeichen:

• Nachlassendes se*****es Verlangen, seltenere morgendliche Erektionen, Erektionsstörungen
• Anhaltende Erschöpfung trotz ausreichend Schlaf
• Abnehmende Muskelmasse bei gleichzeitiger Zunahme des Bauchfetts
• Gereiztheit, gedrückte Stimmung, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
• Abnehmende Knochendichte und dadurch höheres Bruchrisiko
• Schlafstörungen und Hitzewallungen

Weil sich das über Monate bis Jahre schleichend entwickelt, fällt es oft erst spät auf.

Warum ein einzelner Blutwert nicht reicht: Der Testosteronspiegel schwankt im Tagesverlauf und ist morgens am höchsten. Die Blutabnahme erfolgt zwischen 8 und 11 Uhr, idealerweise nüchtern – und wird an einem zweiten Tag wiederholt. Ergänzend bestimmen wir LH und FSH: Sie zeigen, ob die Ursache in den Hoden oder im Gehirn liegt.

Die gute Nachricht: Nicht jeder Mangel braucht Hormone. Gewichtsabnahme, Bewegung mit Krafttraining, ausreichend Schlaf und weniger Alkohol heben den Spiegel messbar an – bei leichtem Mangel manchmal genug. Ist eine Therapie sinnvoll, gibt es sie als Spritze, Gel oder Kapsel, mit regelmäßigen Kontrollen.

Wichtig bei Kinderwunsch: Zugeführtes Testosteron drosselt die eigene Hormonproduktion und damit die Spermienbildung. Wer noch Kinder möchte, sollte das vor Therapiebeginn ansprechen.

Der erste Schritt ist unspektakulär: ein Gespräch und eine Blutabnahme.

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Blut im Harn tut oft nicht weh. Genau das ist das Problem.Viele warten ab, weil es beim nächsten Toilettengang wieder ve...
02/10/2026

Blut im Harn tut oft nicht weh. Genau das ist das Problem.

Viele warten ab, weil es beim nächsten Toilettengang wieder verschwunden ist. Dabei ist gerade die schmerzlose sichtbare Blutung das Warnsignal, das nicht abgewartet werden darf – sie kann auf einen Tumor der Harnblase hinweisen.

Zwei Formen werden unterschieden:

• Makrohämaturie – das Blut ist mit freiem Auge erkennbar, der Harn erscheint rötlich oder bräunlich
• Mikrohämaturie – die Spuren sind nur über den Harnstreifentest oder unter dem Mikroskop nachweisbar

Auch die nicht sichtbare Form ist ein Symptom und gehört abgeklärt. Die Ursachen reichen von harmlos bis ernst: Nierensteine, intensive körperliche Belastung, Entzündungen – aber eben auch Tumore der Harnblase.

Wie die Abklärung abläuft:

• Ultraschall – schmerzfrei, beurteilt Nieren, Harnleiter und Harnblase
• Blasenspiegelung – ein sehr dünnes Instrument mit Kamera wird schmerzfrei in die Harnblase eingeführt und zeigt die Schleimhaut direkt

Beides bekommen Sie bei uns direkt in der Ordination.

Der Grund, warum sich das lohnt: Selbst bösartige Tumore der Harnblase sind rechtzeitig entdeckt in der Regel gut behandelbar und oft heilbar.

Einmal reicht. Auch wenn es danach nicht wieder auftritt.

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Ich komme zu früh – bin ich der Einzige, der darüber nicht spricht?Nein. Ungefähr jeder vierte Mann ist im Laufe seines ...
30/09/2026

Ich komme zu früh – bin ich der Einzige, der darüber nicht spricht?

Nein. Ungefähr jeder vierte Mann ist im Laufe seines Lebens betroffen. Der vorzeitige Samenerguss ist damit die häufigste se****le Funktionsstörung bei Männern überhaupt.

Trotzdem suchen nur rund 9 Prozent der Betroffenen professionelle Hilfe.

Dabei ist es keine Frage von Nervosität allein. Als Ursachen kommen in Frage:

• Eine Überempfindlichkeit der Eichel oder Störungen in der Signalweiterleitung
• Hormonelle Einflüsse, etwa ein Ungleichgewicht von Serotonin oder Testosteron
• Entzündliche Erkrankungen wie eine Prostataentzündung
• Erektionsstörungen
• Psychische Faktoren wie Leistungsdruck, Versagensangst, Stress oder Belastungen in der Beziehung

Unterschieden wird zwischen der primären Form, die seit Beginn der se****len Aktivität besteht, und der sekundären, die erst später im Leben auftritt.

Und es gibt Behandlungen, die wirken:

• Verhaltenstherapeutische Techniken zur besseren Kontrolle
• Medikamentöse Therapie
• Lokale Betäubung mit Creme oder Spray
• Sexualtherapie, auf Wunsch auch als Paartherapie

Häufig ist es eine Kombination. Welcher Weg passt, zeigt das Gespräch – und genau dafür ist es da: um ohne Scham über das zu sprechen, was belastet.

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Adresse

Neubaugürtel 47/OG 5
Wien
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Dienstag 09:00 - 19:00
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