Milena. Remembering Soul

Milena. Remembering Soul Körperzentriert, Traumainformiert. Coaching (auch für Paare) Körperarbeit, Tiefenimagination, Meditation

Ab Sofort: jeweils Mittwochs 12:00-12:45 Uhr. Termine findest du bald in der Agenda.Bezahlung: Bar vor Ort (Richtpreis C...
01/09/2026

Ab Sofort: jeweils Mittwochs 12:00-12:45 Uhr. Termine findest du bald in der Agenda.
Bezahlung: Bar vor Ort (Richtpreis CHF 10-20).
Anmeldung erforderlich via sms oder WhatsApp 078 791 87 13
Ablauf: Wir starten pünktlich um 12:00 Uhr. Kurzer Einstieg. Stille Meditation 40 Minuten. Wer danach noch Fragen hat oder etwas mitteilen will darf bleiben.
Der Raum ist bis 13:00 offen.
Ich freue mich sehr auf dich und alle!

BLOG 109 - Vom Mythos der ewigen Jugendlichen zur verantwortungsvollen ErwachsenenWenn die Seele mit all ihrer Wildheit ...
30/08/2026

BLOG 109 - Vom Mythos der ewigen Jugendlichen zur verantwortungsvollen Erwachsenen

Wenn die Seele mit all ihrer Wildheit und Weite aus den engen Mauern der Überanpassung an die vorgegebene Welt ausbricht, gerät diese Welt oft ordentlich ins Wanken. Mal ist die Seele so kraftvoll, dass ihr Lebensstrom dich unkontrolliert mitzureissen scheint. Mal lädt sie dich zu grossen Träumen ein, die vielleicht anziehend sind, aber viel Boden brauchen, um auf einem stabilen Fundament zu stehen. Mal dehnt sie deinen Geist so sehr, dass du glaubst, verrückt zu werden – und es auch wirst, wenn dir der Boden unter den Füssen fehlt. Ganz sicher fordert die grosse Seele all deine Beschützerinnen und Beschützer heraus, die dich bis jetzt klein, aber sicher gehalten haben. Das kann sich ziemlich bedrohlich anfühlen. WEITERLESEN 👉 https://milena.earth/vom-mythos-der-ewigen-jugendlichen-zur-verantwortungsvollen-erwachsenen/

Stille Meditation in der Praxis Ab Septemeber 2026 jeweils Mittwochs 12:00-12:45 Uhr. Termine findest du bald in der Age...
07/08/2026

Stille Meditation in der Praxis

Ab Septemeber 2026 jeweils Mittwochs 12:00-12:45 Uhr. Termine findest du bald in der Agenda.
Bezahlung: Bar vor Ort (Richtpreis CHF 10-20).

Anmeldung erforderlich via sms oder WhatsApp 078 791 87 13

Ablauf: Wir starten pünktlich um 12:00 Uhr. Kurzer Einstieg. Stille Meditation 40 Minuten. Wer danach noch Fragen hat oder etwas mitteilen will darf bleiben.
Der Raum ist bis 13:00 offen.

Ich freue mich sehr auf dich und alle!

Blog 108- Die (Der) verantwortungsvolle ErwachseneDie verantwortungsvolle Erwachsene kann Verantwortung übernehmen für i...
05/07/2026

Blog 108- Die (Der) verantwortungsvolle Erwachsene
Die verantwortungsvolle Erwachsene kann Verantwortung übernehmen für ihre eigenen Emotionen und Handlungen. Sie sorgt für das Wohl der Gemeinschaft, in der sie lebt, für die Familie, den Freundeskreis und die Nachbarschaft, indem sie ihren Beitrag dazu leistet. Sie fühlt sich dem Wohl der natürlichen Welt, dem Wasser, den Wiesen, den Tieren, den Bäumen, den Steinen und Pflanzen genauso verpflichtet und verbunden wie ihrem eigenen Wohl und dem Wohlergehen aller Menschen – im Bewusstsein, dass das eine vom anderen nicht zu trennen ist.
Die verantwortungsvolle Erwachsene respektiert das Männliche und das Weibliche in sich und im Anderen. Sie kennt ihre inneren verletzten Anteile, die nicht ausgereift sind und gerne sehr emotional, verletzlich und abhängig reagieren, sich hilflos oder ausgeliefert fühlen und nicht angemessen für sich einstehen können. Sie hat die Fähigkeit entwickelt, die Verantwortung für diese Anteile zu übernehmen. Die verantwortungsvolle Erwachsene kennt ihre inneren Überlebensstrategien, die ihr als Kind geholfen haben, und sie hat die Wahl, als Erwachsene bewusst und anders auf Herausforderungen zu reagieren.
Die verantwortungsvolle Erwachsene hat die Ressourcen entwickelt, um liebevoll und klar für sich selbst, für andere und für die natürliche Welt zu sorgen. Sie steht für Gerechtigkeit, Respekt, Eigenverantwortung und Liebe ein. Sie fühlt sich in der Welt und in ihrem Körper wohl und zu Hause und kann das Leben mit allen Sinnen geniessen, ganz im Moment sein und ihre Umgebung wach wahrnehmen. Sie hat die Fähigkeit entwickelt, sich selbst, anderen Menschen und ihren Freunden aus der natürlichen Welt aktiv zuzuhören und das, was sich zeigt, ernst zu nehmen. Sie kann eine grössere Perspektive einnehmen (Vogelperspektive), Abstand nehmen, Gegensätze zulassen, den bewertenden Geist entspannen, Neues wagen, sich selbst und Situationen auch mal mit Humor betrachten und nicht so ernst nehmen. Sie hat die Möglichkeit, sich anzupassen, wenn es der Gemeinschaft dient, und kennt gleichzeitig ihre ganz freie, nicht konditionierte, wilde Natur und deren Bedürfnisse, um die sie sich aktiv kümmert.
Die verantwortungsvolle Erwachsene möchte in die Tiefe gehen, Dinge an der Wurzel packen, Unangenehmes ansprechen und sich selbst sowie andere konfrontieren. Sie will verstehen, wie Spannungen, Fehler und Schäden entstanden sind und wie sie behoben werden können. Sie kann aber auch loslassen, wenn etwas losgelassen werden muss, um Neuem Raum zu geben. Sie geht ohne Angst ins Ungewisse und vertraut ihrem Instinkt, ihrer Intuition und all ihren Ressourcen. Sie wächst jeden Tag ein bisschen mehr in ihre Ganzheit und in ihre Kraft und wandelt sich im Lauf des Lebens von einer verantwortungsvollen Erwachsenen zu einer weisen Ältesten. Das macht sie zu einem geachteten Mitglied der Gemeinschaft.
Auch wenn die meisten Kinder das Erwachsenenalter erreichen, entwickeln sie oft nicht genügend Ressourcen, um verantwortungsvolle Erwachsene zu werden. Dafür braucht es mehr als die Fähigkeit, sein eigenes Geld zu verdienen, Miete, Steuern und Versicherungen zu bezahlen, gesund zu essen und sich regelmässig zu bewegen. Verantwortungsvolle Erwachsene kümmern sich nicht nur um ihre eigene Gesundheit, sondern fördern auch gesunde Gemeinschaften und das Wohlergehen der inneren und äusseren Natur. Es ist ein Weg in die Ganzheit, die das aktive Entwickeln aller vier Arten von Wissen und aller in uns angelegten Fähigkeiten einer verantwortungsvollen Erwachsenen benötigt.
Die Förderung verantwortungsvoller Erwachsener spielt in meiner Arbeit zunehmend eine zentrale Rolle, da sie für die Heilung verletzter, unter Spannungen stehender und traumatisierter Anteile notwendig ist. Die Frage, wie Menschen zu verantwortungsvollen Erwachsenen werden, ist auch ausserhalb meiner Praxis für Körpertherapie und Coaching von grosser Bedeutung. Deshalb biete ich auch Workshops zum Thema an.
Hier geht es zum Blogbeitrag auf meiner Webseite:
https://milena.earth/die-der-verantwortungsvolle-erwachsene/
Hier zum Angebot, Workshops:
https://milena.earth/project/workshops/

Blog 107 - Ein neues AngebotKörperliche Symptome können wichtige Türen sein. In meinem Fall war es das nächtliche Zähneb...
03/05/2026

Blog 107 - Ein neues Angebot

Körperliche Symptome können wichtige Türen sein. In meinem Fall war es das nächtliche Zähnebeissen, das meinen Zähnen und ihren Wurzeln so sehr schadete, dass meine Zahnärztin mir ans Herz legte, etwas dagegen zu unternehmen. Sie empfahl medizinische Hypnose – eine Schiene zum Schutz der Zähne könne man falls nötig dann immer noch machen. Ich fand das sehr gut, dass sie nicht einfach das Symptom behandeln wollte, sondern mir riet, der Ursache auf den Grund zu gehen. Viele emotionale Ursachen von körperlichen Symptomen meiner Klientinnen und Klienten konnten sich in der psychosomatischen Körperarbeit (Rosen-Methode), der Tiefenimagination oder beim körperzentrierten, traumainformierten Coaching zeigen und den Körper entspannen.
Da Reisen ins Unterbewusstsein meist besser gelingen, wenn sie professionell begleitet werden, vereinbarte ich einen Termin bei einer Psychologin mit Hypnoseausbildung. Was da geschah und was daraus entstand ist, kannst du hier lesen 👉
https://milena.earth/ein-neues-angebot/

Blog 106 - Potenzialentfaltung, Lebendigkeit, FreudePotenzialentfaltung, Lebendigkeit und Freude. All das liegt mir bei ...
19/04/2026

Blog 106 - Potenzialentfaltung, Lebendigkeit, Freude

Potenzialentfaltung, Lebendigkeit und Freude. All das liegt mir bei meiner Arbeit sehr am Herzen. Potenzialentfaltung beginnt am Anfang des Lebens, und die Umgebung, in der ein Kind aufwächst hat einen grossen Einfluss darauf. Schon zu Beginn des Lebens ist das gesamte Potenzial eines Menschen in ihm angelegt, so wie es im Samen oder im Kern einer Pflanze angelegt ist. Und wie bei einer Pflanze hängt es auch beim Menschen von den Bedingungen ab, die gegeben sind oder eben nicht, ob und wie sich das angelegte Potenzial entfalten kann. In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, dass es nie zu spät ist: Auch wenn die Bedingungen in der Kindheit nicht günstig waren und sich vieles von dem vorhandenen Potenzial nicht entfalten konnte, kann das später noch passieren. Der spätere Weg ist oft schwieriger und dauert länger, aber es ist immer möglich, dem innewohnenden Potenzial – dem Kern – zu begegnen und zu lernen, welche Bedingungen unsere Natur braucht, um ihr ganzes Potenzial zu entfalten, ihren Platz in der Welt voll einzunehmen und ihren Beitrag zu leisten.
Am Anfang dieser Reise zu sich selbst zeigen sich oft die Schmerzpunkte. Es wird klarer, welche Anstrengungen in der Vergangenheit nötig waren, sich an widrige Bedingungen anzupassen, um emotional und/oder physisch zu überleben, dazuzugehören, erfolgreich zu sein und die gesellschaftlich vorgegebenen Plätze und Aufgaben anzunehmen. Doch irgendwann ruft der Kern nach Aufmerksamkeit. Bei vielen passiert das im Jugendalter oder – wenn er dann nicht gehört werden kann, weil die nötige Begleitung und Unterstützung fehlt – in der Mitte des Lebens und manchmal auch irgendwo mitten auf dem Weg, ausgelöst durch Symptome, die unangenehm genug sind, sich wichtige Fragen zu stellen.
Auch ich wurde gerufen. Mein inneres Kind, die kleine Milena, in ihrer Natur voller Energie, Lebendigkeit und Kraft, mit allem um sich herum in stetem telepathisch-energetischem Informationsaustausch, rief mich, sobald ich ein bisschen Raum für sie hatte. WEITERLESEN 👉https://milena.earth/potentialentfaltung-lebendigkeit-freude/

Austauschgruppe für Menschen mit Nahtoderfahrungen, ausserkörperlichen Erfahrungen und geteilten Todeserfahrungen. In ei...
14/04/2026

Austauschgruppe für Menschen mit Nahtoderfahrungen, ausserkörperlichen Erfahrungen und geteilten Todeserfahrungen. In einem geschützten Rahmen werden Erfahrungen und Fragen zu diesen Themen besprochen. Ziel ist die Integration und die Verarbeitung des Erlebten sowie die gegenseitige Unterstützung.
Die Gruppe trifft sich einmal pro Monat, in der Regel am ersten Montag des Monats, von 19:00 bis ca. 20:45 Uhr in der Praxis milena. Die Daten findest du in der Agenda.

Unkostenbeitrag CHF 5, in bar mitbringen.

Es hat aktuell 2 Plätze frei in der Gruppe. Wenn du jemanden kennst, die, den das interessieren könnte gerne weitersagen:
https://milena.earth/project/nte-selbsthilfegruppe/
Weitere Infos: https://swiss-iands.ch/hilfe/

Blog 105 - So werden Beziehungen harmonischerWenn du mit deinem Chef, einer Kollegin, einer Mitarbeiterin, einem Elternt...
29/03/2026

Blog 105 - So werden Beziehungen harmonischer

Wenn du mit deinem Chef, einer Kollegin, einer Mitarbeiterin, einem Elternteil oder jemand anderem in deinem Umfeld einfach nicht gut kannst und es in der Beziehung immer wieder zu Spannungen und Missverständnissen kommt, könnte es daran liegen, dass eines oder mehrere deiner Energiezentren mit den Energien deines Gegenübers nicht können und umgekehrt. Das lässt sich überprüfen, und starke Spannungsfelder können gelöst und Beziehungen harmonischer werden.
Im Blogbeitrag «So bekommt das logisch-lineare Denken Unterstützung» erzähle ich ganz persönlich vom Personal Totem Pole Process®, einer psychotherapeutischen Methode, die der jungianische Psychologieprofessor und Psychotherapeut Eligio Stephen Gallegos entdeckt und entwickelt hat. Er beschreibt diese Methode in seinem Buch «The Personal Totem Pole Process: Animal Imagery, the Chakras and Psychotherapy», erschienen 2012 bei Moon Bear Press. Und genau diese Methode hilft auch beim Lösen von Spannungsfeldern in Beziehungen.
👉WEITERLESEN https://milena.earth/so-werden-beziehungen-harmonischer/

Blog 104 - Vier Arten von WissenUm gesund und ausgeglichen zu sein, um in die eigene Ganzheit wachsen zu können und der ...
15/03/2026

Blog 104 - Vier Arten von Wissen

Um gesund und ausgeglichen zu sein, um in die eigene Ganzheit wachsen zu können und der ureigenen Natur ihre volle Entfaltung zu ermöglichen, braucht der Mensch den Input aller vier Arten des Wissens. Die vier Arten des Wissens sind: Denken, Wahrnehmen (mit allen fünf Sinnen), Fühlen, Imagination. Idealerweise arbeiten die vier Arten des Wissens harmonisch und gleichberechtigt miteinander.
In mehr als zwanzig Jahren Arbeit als Körpertherapeutin und Traumainformierter Coach habe ich beobachtet, dass bei meinen Klientinnen und Klienten das logische Denken – mehr oder weniger stark – dominiert, während andere Arten von Wissen verkümmert sind. Das Wissen durch Wahrnehmen, das Erleben der Umgebung mit allen fünf Sinnen, darf bei vielen stärker und vielseitiger genutzt werden, um sich in der Welt ganz zu Hause zu fühlen. Das Wahrnehmen mit allen Sinnen wie es auch in der Achtsamkeit gelehrt wird, hilft dabei, mehr im Moment zu leben, das Denken zu entspannen und das Nervensystem zu regulieren. Beim Wissen durch Fühlen sind viele unsicher. Die wenigsten wissen, wie sie mit unangenehmen Gefühlen umgehen sollen, wofür diese da sind und was man von ihnen lernen kann. Auf die Frage, was sie glücklich macht, suchen viele Menschen die Antworten im Denken, anstatt das Wissen durch Fühlen miteinzubeziehen und ihm zu vertrauen. Aus Überforderung vermeiden oder verdrängen viele ihre unangenehmen, aber auch die besonders feinen und hellen Gefühle für Schwingungen, Frequenzen, Stimmungen usw. Das Fühlen ist subjektiv, und viele Menschen haben Schwierigkeiten einem Wissen zu vertrauen, für das es keine objektive Erklärung gibt, sondern einfach «nur» die Gewissheit: Ich weiss es, weil ich es so fühle. Die Imagination als weises inneres Wissen ist bei vielen verkümmert oder wird gerne als blühende Fantasie oder Träumerei abgetan und mit Wunsch- oder Katastrophendenken verwechselt. Nur selten wird die Imagination wirklich respektiert. Die vom logischen Denken dominierte Imagination – wie das Vorstellen eines vorgegebenen Bildes in der aktiven Entspannung oder im Mentaltraining (z.B. im Sport) – ist fast allen vertrauter als die freie Imagination, die als innere Weisheit zu uns spricht, sich in inneren Bildern, spontanen Visionen oder Träumen zeigt und die Antworten auf viele persönliche und komplexe Fragen des Lebens kennt. Intuition kann sich aus der Sicht des jungianischen Psychologen Eligio Stephen Gallegos PhD über alle Kanäle melden, also über das Denken, das Wahrnehmen, das Fühlen und die Imagination, wird aber viel zu selten gelehrt und geübt. Ich teile diese Ansicht. WEITERLESEN 👉www.milena.earth/vier-arten-von-wissen/

Blog 103 Ein Bild sagt mehr als tausend WorteGanzer Blogbeirag 👉 https://milena.earth/ein-bild-sagt-mehr-als-tausend-wor...
15/02/2026

Blog 103 Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
Ganzer Blogbeirag 👉 https://milena.earth/ein-bild-sagt-mehr-als-tausend-worte/

Alle Arten von Wissen sind wichtig, erklärte ich neulich einer Klientin.* Wir brauchen das Wahrnehmen, das Fühlen und die Imagination genauso wie das Denken. Ihr war sehr wohl bewusst, dass ihr etwas fehlen würde, wenn sie die Welt um sich herum nicht mehr wahrnehmen, die Vögel nicht hören und das Blau des Himmels nicht sehen, den Winterwind nicht spüren oder den Frühling nicht riechen könnte. Sie konnte auch verstehen, dass die Fähigkeit zu fühlen – sich traurig, wütend, glücklich, verliebt, wohl oder unwohl zu fühlen – wichtig ist für ein erfülltes und gesundes Leben. Aber bei der Imagination, bei den inneren Bildern, hatte sie Bedenken, ob diese wirklich ebenso wichtig sind. Sie meinte, dass dieser Kanal für sie keine Rolle spiele. Doch dann erinnerte sie sich daran, dass sie als Kind eine ausgeprägte Träumerin gewesen war, was auch ihre Lehrpersonen immer wieder bestätigt hatten. Ich sagte ihr, dass die Frage, wann dieses Träumen aufgehört hatte, genauso interessant sein könnte wie die Frage, wann und warum jemand damit aufgehört hatte, seine Umgebung, die Schönheit von glitzernden Regentropfen, den Duft von Schnee in der Luft oder auch einfach die Menschen um sich herum wahrzunehmen. Natürlich ist es wichtig, sich zu fragen, wann und warum jemand aufgehört hat, wirklich zu fühlen oder selbständig zu denken. Das war ihr klar. Aber diese inneren Bilder – waren die wirklich ebenso wichtig? Ich lud sie ein, einfach mal offen dafür zu sein, dass auch der Verlust der Imagination ein wichtiger Punkt in ihrem Leben sein könnte. Diese Offenheit nahmen wir mit in die Sitzung.
Wir arbeiteten mit der Rosenmethode, einer psychosomatischen Körperarbeit, entwickelt von der Physiotherapeutin Marion Rosen. Meine Klientin konnte wahrnehmen, dass ihr Körper von der Liege getragen wurde. Sie spürte die Berührung meiner Hände, die Wärme in ihrem Körper und ihre Unruhe. Ich lud sie ein, noch ein bisschen tiefer zu gehen, indem ich sie fragte, ob sich mit dieser körperlichen Unruhe auch ein Gefühl zeige. Zuerst war da kein Gefühl. Nur Körperwahrnehmungen, Wärme, Unruhe, Spannungen und ein paar Gedanken. Meine Berührungen halfen ihr, den Fokus vom Denken auf das Spüren zu lenken. Langsam wurde es stiller in ihr. Ein tiefer Atemzug zeigte, dass sie sich noch tiefer entspannte, und plötzlich war es da: ein Bild, klar und deutlich vor ihrem inneren Auge. Tränen flossen. Diese grossen, dankbaren Tränen, wenn etwas Liebgewonnenes, Verlorengegangenes und in Vergessenheit Geratenes endlich wiedergefunden wird. Nach all den Jahren war er wieder da, als wäre er nie weg gewesen. Lebendig und stark. Tief verwurzelt und die Arme weit in den Himmel gehoben. Der Märchenbaum ihrer Kindheit. «Wenn ich ihn sehe, weiss ich sofort wieder, wie sich dieses ganz tiefe Vertrauen in mich selbst und in das Leben anfühlt. Urvertrauen», sagte die Klientin tief berührt. Und dann erinnerte sie sich, dass ihr als Kind einmal jemand gesagt hatte, dass man Bäume nicht so malt, wie sie ihren Märchenbaum gemalt hatte. Von da an war er verschwunden – und mit ihm ihr Vertrauen in ihre ganz eigene Art, die Welt zu sehen und in ihr zu sein. Ganzer Blogbeitrag hier 👉 https://milena.earth/ein-bild-sagt-mehr-als-tausend-worte/

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