10/08/2026
Nach über 10 Jahren weiss ich:
Natürlichkeit entsteht nicht durch eine bestimmte Technik.
Sie entsteht durch Erfahrung, Wissen und die richtigen Entscheidungen❕
Und genau diese Entscheidungen möchte ich hier in Zukunft viel mehr mit euch teilen.😊
✨ Das falsche Pigment gewählt
Ein zu dunkles oder nicht zum Haut- und Haarton passendes Pigment kann die Braue schnell hart und unnatürlich wirken lassen.
✨ Zu satt gearbeitet
Werden sie zu stark gesättigt, liegt zu viel Pigment in der Haut und die Härchen verlieren ihre Leichtigkeit. Nach der Abheilung kann das Ergebnis dadurch schnell viel kräftiger wirken als geplant.
✨ Die Härchen zu eng gesetzt
Beim Microblading braucht jedes Härchen seinen Platz. Werden zu viele Härchen zu dicht nebeneinander gesetzt, können sie nach der Heilung ineinander verschwimmen. Statt einzelner Härchen entsteht dann ein eher gefüllter Effekt.
✨ Zu tief gearbeitet
Microblading sollte nicht zu tief in die Haut eingearbeitet werden. Je tiefer und gesättigter gearbeitet wird, desto grösser ist das Risiko, dass die feinen Härchen mit der Zeit an Klarheit verlieren und sich das Pigment verändert.
✨ Der Hauttyp wird nicht berücksichtigt
Nicht jede Haut kann gleich behandelt werden. Trockene, ölige, reife oder grossporige Haut reagieren unterschiedlich auf Pigmente und brauchen eine entsprechend angepasste Technik. Was bei einer Kundin wunderschön funktioniert, kann bei der nächsten anders abheilen.
✨ Die natürliche Wuchsrichtung wird ignoriert
Auch die Richtung der eigenen Härchen spielt eine grosse Rolle. Wenn die gezeichneten Härchen komplett anders verlaufen als das natürliche Haarwachstum, kann das Ergebnis trotz sauberer Arbeit unecht aussehen.
✨ Ich finde, die Natur gibt uns meistens schon gut vor, welche Form zum Gesicht passt. Kleine Korrekturen sind natürlich möglich, aber wenn die neue Form zu weit von der eigenen Braue entfernt ist, erkennt man schneller, dass etwas gemacht wurde.
Denn genau das ist für mich die Kunst beim Microblading:
Nicht einfach schöne Härchen zu zeichnen, sondern zu verstehen, wann, wo, wie viel und warum!