13/08/2026
Dieser Gedanke hat mich heute nicht mehr losgelassen:
Wenn du nichts anderes hast,
versuchst du, mit dem umzugehen, was du hast.
Und irgendwann passiert etwas ganz Leises …
Du passt dich an.
Du erwartest weniger.
Du erklärst mehr.
Du hast Verständnis.
Du wartest.
Du hoffst.
Und irgendwann verwechselst du:
„Ich komme damit klar.“
mit
„Es ist gut für mich.“
Aber das ist nicht dasselbe.
Nur weil du gelernt hast, mit etwas zu leben,
bedeutet das nicht, dass es dich glücklich macht.
Manchmal bleiben wir nicht, weil etwas gut ist.
Wir bleiben, weil es vertraut ist.
Weil wir nicht wissen, was danach kommt.
Weil wir nichts anderes kennen.
Oder weil das Unbekannte manchmal mehr Angst macht als etwas, das uns längst nicht mehr erfüllt.
Vielleicht ist deshalb nicht die wichtigste Frage:
„Wie kann ich besser damit umgehen?“
Sondern:
„Wenn ich heute völlig frei wählen könnte –
würde ich mich noch einmal dafür entscheiden?“
Und vielleicht beginnt genau dort Veränderung.
Nicht beim Loslassen.
Sondern in dem Moment,
in dem du erkennst:
Aushalten ist nicht dasselbe wie Leben.
Zurechtkommen ist nicht dasselbe wie glücklich sein. 🤍
souloflight.net