Muri & muri coaching

Muri & muri coaching Karrierecoaching für Menschen im Umbruch. Ein Berufsleben das sich nach dir anfühlt. Stärken X Identität = echte Wirkung. Klarheit. Strategie. Selbstvertrauen.

04/09/2026

Ich sagte: «Jedes ‹eigentlich› ist ein kleines Nein, das du dir selbst nicht zu sagen traust.»

Wir sassen in einer 1:1-Session innerhalb meines Gruppen-Coaching-Programms, und sie schaute mich einen Moment lang an.

Ich sah, wie sie die letzten zehn Minuten im Kopf nochmal durchging. «Eigentlich passt der Job zu mir.» «Eigentlich ist mein Team gut.» «Eigentlich könnte es schlimmer sein.»

Dreimal in zehn Minuten, ohne dass sie es selbst gemerkt hätte.

Vielleicht kennst du das auch. Fragt dich jemand, wie es im Job läuft, kommt fast automatisch ein Satz mit «eigentlich» drin. Und im Moment fühlt er sich wahr an.

Das Tückische an «eigentlich» ist genau das: Es klingt nach Zustimmung, ist aber meistens ein Kompromiss mit dir selbst. Du sagst nicht «Es passt», du sagst «Es passt eigentlich», und genau dieses eine Wort ist der Riss, durch den die Wahrheit durchschimmert.

In unseren Gruppen-Sessions taucht dieses Wort ständig auf, bei fast jeder Frau, die zum ersten Mal ehrlich über ihren Job spricht.

Wenn du eine Entscheidung wirklich stimmig findest, brauchst du das Wort nicht. Niemand sagt «Ich bin eigentlich glücklich» über etwas, das ihn wirklich glücklich macht.

Bei meiner Klientin steckte dahinter, wie bei den meisten Frauen in unserem Programm, kein dramatischer Grund zu gehen. Sondern ein Job, der über Jahre gut genug war, um zu bleiben, und nie gut genug, um sich richtig anzufühlen.

Zähl diese Woche mal mit, wie oft du das Wort benutzt, wenn du über deinen Job sprichst. Die Zahl sagt dir mehr, als du denkst.

Und wenn du merkst, dass es viele sind: Genau darum geht es in meinem Workshop «Bleiben, gehen oder neu verhandeln» am 10. September um 11 Uhr, dem ersten Schritt in unser Gruppen-Coaching-Programm.

Kommentiere WORKSHOP und ich sende dir den Anmeldelink 🫶🏼

02/09/2026

Wenn du morgens aufwachst und dich fragst, warum sich der Erfolg nicht mehr wie Erfolg anfühlt, denkst du vielleicht:

«Ich bin einfach nur müde, das legt sich wieder.» Also machst du weiter, reisst dich zusammen, funktionierst. Trotzdem wird das Gefühl nicht leiser.

Der Ausstieg wird nicht dadurch klar, dass man wartet, bis es «schlimm genug» ist.

Entscheidend ist, ob man die leisen Zeichen überhaupt an sich heranlässt. Viele Frauen lernen erst im Rückblick:

Es hatte längst nicht mehr gestimmt, ich habe es mir nur nicht erlaubt zu sehen.

👋 Hi, ich bin Chantal. Seit über 7 Jahren begleite ich gemeinsam mit meiner Schwester Fabienne Frauen durch berufliche Veränderungen. Klicke gerne auf „Folgen“, wenn du mehr zu dem Thema lesen willst.

1️⃣ Dienst nach Vorschrift
Du machst deinen Job noch gut. Wahrscheinlich sogar sehr gut. Aber der innere Antrieb, dich wirklich einzubringen, dich zu Wort zu melden, mitzudenken, ist weg. Du lieferst, aber du bist nicht mehr dabei. Und niemand merkt es, weil die Zahlen ja stimmen.

2️⃣ Du erträgst deine eigenen Erfolge nicht mehr
Die Beförderung kommt. Das Lob kommt. Und du spürst: nichts. Oder schlimmer, eine Art Wut, die du dir nicht erklären kannst. «Ich sollte mich doch freuen», denkst du. Genau dieser Satz ist das Zeichen. Er ist ein Beweis dafür, dass du längst woanders bist mit deinen Gedanken.

3️⃣ Du redest nur noch gut über deinen Job, wenn andere fragen
Das ist das Zeichen, das jede zweite Frau übersieht, weil es sich nicht wie ein Alarm anfühlt, sondern wie Contenance.

Fragt dich eine Freundin, wie es läuft, kommt reflexartig: «Hey guet, mega vell los, aber es lauft super!» Und du glaubst es sogar selbst noch, während du es sagst. Aber wenn deine ehrlichste Antwort auf «wie geht’s im Job» eine Floskel geworden ist, hast du aufgehört, dir selbst zuzuhören.

Du brauchst keinen Zusammenbruch als Erlaubnis. Diese drei Zeichen reichen.

Kennst du eine Frau, bei der genau das gerade passiert? Dann schick ihr diesen Beitrag.

Bleiben, gehen oder neu verhandeln, das ist genau die Frage, die wir in meinem Workshop am 10. September um 11 Uhr gemeinsam durchgehe

02/09/2026

Wenn du morgens aufwachst und dich fragst, warum sich der Erfolg nicht mehr wie Erfolg anfühlt, denkst du vielleicht: «Ich bin einfach nur müde, das legt sich wieder.»

Also machst du weiter, reisst dich zusammen, funktionierst. Trotzdem wird das Gefühl nicht leiser.

Der Ausstieg wird nicht dadurch klar, dass man wartet, bis es «schlimm genug» ist.

Entscheidend ist, ob man die leisen Zeichen überhaupt an sich heranlässt. Viele Frauen lernen erst im Rückblick:

Es hatte längst nicht mehr gestimmt, ich habe es mir nur nicht erlaubt zu sehen.

👋 Hi, ich bin Chantal. Seit über 7 Jahren begleite ich gemeinsam mit meiner Schwester Fabienne Frauen durch berufliche Veränderungen. Klicke gerne auf „Folgen“, wenn du mehr zu dem Thema lesen willst.

1️⃣ Dienst nach Vorschrift
Du machst deinen Job noch gut. Wahrscheinlich sogar sehr gut. Aber der innere Antrieb, dich wirklich einzubringen, dich zu Wort zu melden, mitzudenken, ist weg. Du lieferst, aber du bist nicht mehr dabei. Und niemand merkt es, weil die Zahlen ja stimmen.

2️⃣ Du erträgst deine eigenen Erfolge nicht mehr
Die Beförderung kommt. Das Lob kommt. Und du spürst: nichts. Oder schlimmer, eine Art Wut, die du dir nicht erklären kannst. «Ich sollte mich doch freuen», denkst du. Genau dieser Satz ist das Zeichen. Er ist ein Beweis dafür, dass du längst woanders bist mit deinen Gedanken.

3️⃣ Du redest nur noch gut über deinen Job, wenn andere fragen
Das ist das Zeichen, das jede zweite Frau übersieht, weil es sich nicht wie ein Alarm anfühlt, sondern wie Contenance.

Fragt dich eine Freundin, wie es läuft, kommt reflexartig: «Hey guet, mega vell los, aber es lauft super!» Und du glaubst es sogar selbst noch, während du es sagst. Aber wenn deine ehrlichste Antwort auf «wie geht’s im Job» eine Floskel geworden ist, hast du aufgehört, dir selbst zuzuhören.

Du brauchst keinen Zusammenbruch als Erlaubnis. Diese drei Zeichen reichen.

Kennst du eine Frau, bei der genau das gerade passiert? Dann schick ihr diesen Beitrag.

Bleiben, gehen oder neu verhandeln, das ist genau die Frage, die wir in meinem Workshop am 10. September um 11 Uhr gemeinsam durchgehe

02/09/2026

Ich habe ihr gesagt: Wir reden jetzt seit zwanzig Minuten. Du hast mir das Einkommen erklärt, die Fixkosten und was passiert, wenn eine Zahl wegfällt. Über dich hast du noch keinen einzigen Satz gesagt.

Sie hat einen Moment nichts gesagt. Dann kamen die Tränen.

Der Satz war nicht als Vorwurf gemeint. Er hat ihr nur gezeigt, dass sie in ihrer eigenen Rechnung nicht als Posten vorkommt.

Das Geld ist dabei kein Vorwand. Die Hälfte des Familieneinkommens ist eine echte Zahl, an der Miete, Krippe und die Ferien im Sommer hängen. Wer das wegwischt, hat noch nie eine Familie durchgerechnet.

Nur sind es zwei Fragen, die sie zu einer gemacht hat.

«Können wir uns das leisten» lässt sich beantworten. Mit einem Budget und einer Zahl am Schluss.

«Darf ich» lässt sich nicht beantworten, und genau diese Frage hält sie seit zwei Jahren fest.

Dahinter steckt ein Glaubenssatz, den ich im Coaching oft antreffe: Ich darf erst an mich denken, wenn die anderen versorgt sind.

Also hat sie eine Hausaufgabe bekommen: Rechne aus, wie viele Monate ihr ohne dein Einkommen durchkommt. Einmal so, wie ihr jetzt lebt, und einmal ohne drei Dinge.

Bei ihr waren es sieben Monate. Zuvor hatte sie mit zwei gerechnet.

Damit hat sich das Gespräch zu Hause verändert. Sie hat nicht mehr um Erlaubnis gefragt, sie hat einen Rahmen auf den Tisch gelegt.

Herausgekommen ist übrigens keine Kündigung. Sie hat ihr Pensum reduziert und intern die Abteilung gewechselt. Manchmal ist die mittlere Tür die richtige.

Genau dafür machen wir am 10. September um 11 Uhr unseren kostenlosen Workshop «Bleiben, gehen oder neu verhandeln?». Damit du in Ruhe klärst, welche der drei Türen deine ist, bevor du zu Hause etwas ansprichst. 💚

Schreib WORKSHOP in die Kommentare und wir schicken dir das Anmeldeformular zu.

01/09/2026

Angefangen hat sie mit einer Entschuldigung. «Eigentlich habe ich gar keinen Grund, hier zu sitzen.» Dann zwanzig Minuten darüber, wie gut alles läuft. Und dann:

«Ich funktioniere seit Jahren einwandfrei. Ich weiss nur nicht mehr, wann ich das letzte Mal…»

Den Satz hat sie nicht zu Ende gebracht. Und sich dann auch noch für die Tränen entschuldigt.

Geweint hat sie nicht, weil es ihr schlecht geht. Sie hat geweint, weil sie das zum ersten Mal laut gesagt hat.

Drei Dinge haben sie jahrelang davon abgehalten:

1️⃣ Sie hatte keinen Grund, den jemand versteht
Wenn etwas schlecht läuft, kannst du gehen und alle nicken. Bei einer Spitzenbewertung fällt der Grund weg. Sie hätte sagen müssen: Es läuft gut und ich will trotzdem nicht mehr.

2️⃣ Jedes Ja hat sie fester gebunden
Beide Male stand ihr Name auf der Bleiben-Liste, danach kam die Nachfolgeplanung. Von aussen eine Karriere, für sie ein Seil mehr.

3️⃣ Sie war gut in Dingen, die sie leer machen
Sie kann vieles ausgezeichnet, weil sie es sich antrainiert hat. Auf dem Papier sieht das gleich aus wie eine Stärke. Der Unterschied zeigt sich beim Tun. Bei Kompetenzen ist sie danach leer, bei Stärken wach.

Später kam sie auf ihren Satz zurück. «Wann ich mich das letzte Mal auf etwas gefreut habe.»

Das ist kein Zusammenbruch. Das ist der erste ehrliche Datenpunkt seit Jahren.

Was danach fehlt, ist keine Diagnose. Es ist eine Reihenfolge. Zuerst eine Energiebilanz über alle Lebensbereiche, weil selten nur der Job leer ist. Dann die eigenen Werte, ohne Blick auf Firma, Team und Titel. Und erst dann die Frage, wo deine Stärken gebraucht werden.

Erst danach lassen sich die drei Türen beurteilen. Bei ihr wurde es ein interner Wechsel, bei einer anderen ein Pensum, bei der dritten die Kündigung.

Genau das machen wir am 10. September um 11 Uhr im kostenlosen Workshop «Bleiben, gehen oder neu verhandeln?». Wir gehen die drei Schritte durch und schauen danach deine Türen an.

Wenn du beim Lesen deinen eigenen Satz nicht zu Ende gebracht hast, ist das dein Zeichen.

Schreib WORKSHOP in die Kommentare und wir schicken dir das Anmeldeformular zu. 💚

31/08/2026

Sie ist 32 und seit fast fünf Jahren im selben Unternehmen. Projekte gerettet, Umstrukturierungen überlebt, Abende durchgearbeitet.

Das Team steht sich sehr nahe, in der Teampsychologie nennen wir das Kohäsion. Und deshalb bleibt sie, obwohl sie längst weiss, dass etwas nicht mehr stimmt.

Hinter «Ich kann nicht gehen, weil das Team mich braucht» steckt ein Glaubenssatz, den ich oft antreffe:

Ich darf erst an mich denken, wenn die anderen versorgt sind. Das klingt nach Fürsorge. Es ist auch die Überzeugung, dass dein Wert daran hängt, gebraucht zu werden.

Wer so denkt, bleibt. Ein Teil von ihr war da längst innerlich gegangen. Sie hat geliefert, die Verbindung zur Arbeit war trotzdem weg.

Ich habe ihr eine Frage gestellt: «Was würdest du einer engen Freundin raten, die dir genau das erzählt?» Sie hat einen Moment nichts gesagt. Dann: «Dass das Team kein Grund ist zu bleiben, wenn sie selbst nicht mehr weiss warum.»

Das war die Verschiebung. Die eigentliche Arbeit fing danach erst an.

Konkret sind das drei Dinge. Eine ehrliche Energiebilanz über alle Lebensbereiche, weil selten nur der Job leer ist. Die eigenen Werte, sortiert ohne Blick auf Team und Stelle.

Und die Stärken, also das, was dich beim Tun nicht müde macht, im Unterschied zu dem, was du dir antrainiert hast.

Erst danach lassen sich die drei Türen beurteilen. Sie hat am Ende gekündigt. Bei einer anderen ist es ein reduziertes Pensum, bei der dritten das Gespräch mit der Chefin, das sie seit zwei Jahren aufschiebt.

Welche deine ist, siehst du erst, wenn du alle drei ehrlich anschaust.

Was Frauen danach beschreiben, ist keine Erleichterung im Sinne von «endlich vorbei». Es ist Leichtigkeit.

Genau das machen wir am 10. September um 11 Uhr in unserem kostenlosen Workshop «Bleiben, gehen oder neu verhandeln?».

- Finde Klarheit über deine Ausgangslage
- Erkenne deine Stärken als Entscheidungsgrundla
- Gehst mit einer Richtung raus statt mit dem nächsten Grübelabend

Wenn du beim Lesen an dein Team gedacht hast, ist das dein Zeichen.

Schreib WORKSHOP in die Kommentare und wir schicken dir das Anmeldeformular zu. 💚

28/08/2026

Angefangen hat sie mit einer Entschuldigung. «Eigentlich habe ich gar keinen Grund, hier im Karrierecoaching zu sitzen.»

Danach hat sie zwanzig Minuten erzählt, wie gut alles läuft. Und dann kam dieser Satz:

«Ich habe geweint, als ich die Spitzenbewertung gelesen habe. Weil ich in dem Moment wusste, dass ich jetzt nicht mehr weg kann.»

Auf den Kopf gestellt hat mich mein erster Impuls. Ich hätte ihr gratuliert.

Aus demselben Grund wie alle anderen. Das sind die Zeichen, an denen wir ablesen, dass jemand am richtigen Ort ist.

Diesen Glückwunsch hatte sie davor von ihrer Chefin gehört, von ihrem Mann, von Freundinnen. Jedes Mal ging die Tür ein Stück weiter zu. Hätte ich ihn auch gesagt, hätte sie diesen Satz nie ausgesprochen.

Drei Dinge sehe ich seither anders:

1️⃣ Eine Spitzenbewertung ist keine Entwarnung:
Wenn etwas schlecht läuft, hast du einen Grund zu gehen, den alle verstehen. Bei einer Spitzenbewertung fällt er weg. Wer dann gehen will, muss sagen: Es läuft gut und ich will trotzdem nicht mehr.

2️⃣ Zweimal überstanden heisst zweimal gebunden:
Beide Male stand ihr Name auf der Liste der Leute, die bleiben. Danach das grosse Projekt, dann die Nachfolgeplanung. Für sie war jede Zusage ein weiteres Seil.

3️⃣ Kompetenz und Stärke lesen sich gleich:
Nimm deine letzte Bewertung und geh die gelobten Punkte durch. Frag dich bei jedem: Wie fühle ich mich, während ich das tue? Bei Kompetenzen bist du danach leer. Bei deinen Stärken bist du danach wach.

Seither frage ich Frauen nicht mehr, wie es läuft. Diese Frage zielt auf die Firma, und die Firma war in Ordnung. Ich frage jetzt, was es sie gerade kostet. Darauf gibt es keine Zahl.

Genau dafür machen wir am 10. September um 11 Uhr unseren kostenlosen Workshop «Bleiben, gehen oder neu verhandeln?». Damit du in Ruhe klärst, welche der drei Türen deine ist. 💚

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28/08/2026

Ich habe ihr gesagt: Wir reden jetzt seit zwanzig Minuten. Du hast mir das Einkommen erklärt, die Fixkosten und was passiert, wenn eine Zahl wegfällt.

Über dich hast du noch keinen einzigen Satz gesagt.

Sie hat einen Moment nichts gesagt. Dann kamen die Tränen.

Der Satz war nicht als Vorwurf gemeint. Er hat ihr nur gezeigt, dass sie in ihrer eigenen Rechnung als Posten vorkommt.

Das Geld ist dabei kein Vorwand. Die Hälfte des Familieneinkommens ist eine echte Zahl, an der Miete, Krippe und die Ferien im Sommer hängen. Wer das wegwischt, hat noch nie eine Familie durchgerechnet.

Nur sind es zwei Fragen, die sie zu einer gemacht hat. «Können wir uns das leisten» lässt sich beantworten. Mit einem Budget und einer Zahl am Schluss.

«Darf ich» lässt sich nicht beantworten, und genau diese Frage hält sie seit zwei Jahren fest.

Dahinter steckt ein Glaubenssatz, den ich im Coaching oft antreffe: Ich darf erst an mich denken, wenn die anderen versorgt sind.

Also hat sie eine Hausaufgabe bekommen: Rechne aus, wie viele Monate ihr ohne dein Einkommen durchkommt. Einmal so, wie ihr jetzt lebt, und einmal ohne drei Dinge.

Bei ihr waren es sieben Monate. Sie hatte mit zwei gerechnet.

Damit hat sich das Gespräch zu Hause verändert. Sie hat nicht mehr um Erlaubnis gefragt, sie hat einen Rahmen auf den Tisch gelegt.

Herausgekommen ist übrigens keine Kündigung. Sie hat ihr Pensum reduziert und intern die Abteilung gewechselt. Manchmal ist die mittlere Tür die richtige.

Genau dafür machen wir am 10. September um 11 Uhr unseren kostenlosen Workshop «Bleiben, gehen oder neu verhandeln?». Damit du in Ruhe klärst, welche der drei Türen deine ist, bevor du zu Hause etwas ansprichst. 💚

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28/08/2026

Ich habe ihr gesagt: In den fünf Jahren, die du dort bist, hat es keinen einzigen Monat gegeben, in dem dein Team nicht jede Hand gebraucht hätte.

Sie hat einen Moment nichts gesagt. Dann kamen die Tränen.

Der Satz war nicht hart gemeint. Er hat ihr nur gezeigt, wie lange sie schon auf einen Moment wartet, den es nie geben wird.

Sie ist 32 und seit fast fünf Jahren im selben Unternehmen. Projekte gerettet, Umstrukturierungen überstanden, Abende durchgearbeitet. Das Team steht sich sehr nahe, in der Teampsychologie nennen wir das Kohäsion. Und genau deshalb bleibt sie.

Hinter dem Satz «Ich kann nicht gehen, weil das Team mich braucht» steckt ein Glaubenssatz, den ich im Coaching oft antreffe: Ich darf erst an mich denken, wenn die anderen versorgt sind.

Das klingt nach Fürsorge. Es ist aber auch die Überzeugung, dass dein Wert daran hängt, gebraucht zu werden. Und dass Gehen dasselbe ist wie jemanden im Stich lassen.

Wer so denkt, bleibt. Auch dann, wenn ein Teil von ihr längst innerlich gegangen ist. Sie funktioniert weiter, sie liefert, sie macht keinen Fehler. Die Verbindung zur eigenen Arbeit ist trotzdem weg.

Was sie danach gemacht hat: Sie hat ihre Werte sortiert. Zum ersten Mal für sich allein, ohne Blick auf das Team. Als klar war, was ihr wirklich wichtig ist, hat sie gekündigt.

Was sie danach beschrieb, war keine Erleichterung im Sinne von «endlich vorbei». Es war Leichtigkeit. Diesen Unterschied spürt man.

Die meisten Frauen kommen übrigens nicht mit der Frage zu mir, ob sie gehen sollen. Sie kommen mit der Frage, ob sie dürfen.

Genau darum geht es am 10. September um 11 Uhr in unserem kostenlosen Workshop «Bleiben, gehen oder neu verhandeln?». Damit du in Ruhe klärst, welche der drei Türen deine ist. 💚

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26/08/2026

Eine Haltemassnahme.

Zehn Jahre. So lange hast du darauf hingearbeitet. Die Projekte, die sonst keiner wollte. Die Wochenenden, an denen du gesagt hast, nächstes Jahr wird es ruhiger. Das Assessment, für das du extra Ferien genommen hast.

Du hast dir vorgestellt, wie es danach wird. Dass du mitentscheidest, statt Entscheidungen nur umzusetzen. Dass dieses Gefühl aufhört, dich dauernd beweisen zu müssen.

Dann kam die Zusage. Blumen auf dem Pult, ein Post auf LinkedIn, abends Prosecco mit deiner Familie.

Und am Montag darauf sitzt du in genau denselben Meetings wie im Monat davor. Dieselbe Traktandenliste, dieselben Leute, dieselben Entscheidungen über deinen Kopf hinweg.

Dazugekommen sind zwei Mitarbeitende, ein Reporting und ein Budget, das du verantwortest, aber nicht einteilen darfst.

Beim Lohn waren es 400 Franken mehr im Monat, von denen nach Steuern die Hälfte übrig bleibt.

Ein Titel kostet die Firma fast nichts und kauft ihr zwei Jahre deiner Loyalität. Günstiger kommt ein Unternehmen nicht davon.

Das Bitterste daran ist, dass du jetzt nichts mehr sagen darfst. Wer beschwert sich schon nach einer Beförderung? Also erklärst du es dir selber. «Ich bin halt nie zufrieden.»

Wenn du herausfinden willst, was du wirklich brauchst, fängst du hier an:

1️⃣ Schreib auf, was du dir vom Titel erhofft hast, bevor du ihn hattest. Das ist deine eigentliche Bedürfnisliste.

2️⃣ Geh deine grossen Ja der letzten Jahre durch. Wollte ich das, oder wollte ich, dass es gut aussieht?

3️⃣ Frag drei Menschen, die dich gut kennen: Wann wirke ich am lebendigsten? Da liegen deine Stärken. Und die sind etwas anderes als das, was du dir antrainiert hast.

Genau dafür machen wir am 10. September um 11 Uhr unseren kostenlosen Workshop «Bleiben, gehen oder neu verhandeln?». Damit du in Ruhe klärst, welche der drei Türen deine ist. 💚

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Adresse

Kasimir-Pfyffer-Strasse 15
Lucerne
6003

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Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 17:00

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