02/11/2021
…Der Erreger ist nichts, das Milieu ist alles..!
Bereits in der Pionierzeit der Infektionslehre, ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, entbrannte ein heftiger Wissenschaftsstreit zwischen zwei Hypothesen: Auf der einen Seite war Louis Pasteur (1822-1895), der die Mikroben im Zentrum des Infektionsgeschehens sah, während seine Zeitgenossen Pierre Jaque Antonie Béchamp und Claude Bernard die ‚Milieuseite‘ vertraten. Bernard fasste seine Erkenntnisse so zusammen: ‚Der Erreger ist Nichts, das Milieu ist Alles‘ („Le microbe n’est rien, le terrain c’est tout“). Die genannten Forscher lieferten sich zeitlebens einen heftigen Konkurrenzkampf, den Pasteur aufgrund seines sozialen Status (französischer Adel) und seiner finanziellen Möglichkeiten ‚für sich entschied‘. Erst auf dem Sterbebett – so wird es zumindest überliefert – hat Pasteur dann doch eingestanden, dass Bernard der Wahrheit näher war. Zudem wurden knapp hundert Jahre später (1964) bisher geheim gehaltene private Aufzeichnungen Pasteurs veröffentlicht, die belegen, dass Pasteur bewusst Forschungsergebnisse manipuliert hatte, damit sie als Beweis seiner Theorie dienen konnten.
Die heutige Infektionslehre basiert somit auf einem Wissenschaftsbetrug, der von schulmedizinischer Seite bisher nicht korrigiert wurde, und nach wie vor die (wirtschaftlich äußerst lukrative) Basis für alle antibiotischen Behandlungen und die offiziellen Impfprogramme darstellt.