16/10/2016
Erweckte Leidenschaft!
Ist es nicht schön, etwas zu tun, wo du mit Liebe dabei bist?
Etwas, was du mit grosser Leidenschaft und feurigem Einsatz ausübst?
Es macht dir so richtig Spass, du tust viel dafür und noch viel mehr als 100%?
Es ist deine Berufung. Ja, du würdest dies sogar ohne Entgelt ausüben.
Aber irgendwie merkst du, dass dir das Feuer ausgeht und du immer müder wirst?
Jeder, der schon mal so richtig niedergeschlagen und erschöpft war, weiss, wie es sich anfühlt und wie schnell wir wieder in einen gleichen oder ähnlichen Zustand geraten können, wenn wir nicht bewusst unsere Energien einteilen.
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mich so was von verzettelt, dass ich merkte, es ist einfach wieder mal zu viel. Ich habe so viele Ziele, Visionen und Wünsche, die ich am Liebsten alle miteinander angehen möchte. Dieser innere Druckmacher, der zum Vorschein kommt und dich so richtig antreibt. Bestimmt erkennt dies ein Teil von euch in sich selbst. Ich spüre dieses Feuer, das machen zu können, was ich schon immer machen wollte, diese Leidenschaft, mein Feuer nach aussen zu tragen, um auch bei dir dieses Feuer für „Etwas“ zu entfachen. Doch was ist, wenn du dir dabei langsam die Finger zu verbrennen beginnst?
STOPP! Was machen wir in dem Moment?
Ich durfte wieder mal begreifen, dass ich Prioritäten zu setzen habe. Weniger ist einfach mehr! Und einfach an einem Thema dranbleiben. Sonst besteht die Gefahr, vieles anzugehen, überall ein bisschen was zu machen, aber dann doch nichts zu Ende zu bringen.
Was habe ich dann davon? Nichts.
Was bedeutet es, Energien richtig einzuteilen?
Da kommt mir das Thema „Selbstliebe“ in den Sinn. Der Mensch braucht neben dem „Aktiv“ sein, auch Ruhephasen, damit er die Batterien wieder aufladen kann. Das gestaltet sich bei jedem Mensch anders. Der Eine liest, meditiert, geht in die Natur spazieren, sitzt da und nimmt sich bewusst Zeit für sich und sein Innenleben, die Andere macht einen Powernap, legt sich in die Badewanne, tut sich was Gutes z.B. mit Gesichtspflege, Peeling, Maske, usw.
Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten, sich mit sich zu verbinden und sich nah zu sein.
Kannst du dies? Da sitzen und mal nichts tun? Oder kommt schon dein innerer Kritiker zum Vorschein, der dir weis machen will, dass du zu faul und zu langsam bist? Der sagt nämlich viel Unwahres über dich!
Ich mag mich noch gut erinnern, als ich vor 2.5 Jahren, durch eine Lebenskrise, an einem Punkt stand, wo ich nicht wusste, was ich mit mir anfangen soll. Ich hatte keinen blassen Schimmer, was ich für Bedürfnisse hatte und was mir Freude bereitete. Ich fühlte mich einsam und allein gelassen. Ich machte mich auf die Suche nach mir selbst. Ich verband mich mit meiner Seele und spürte hinein, was mir gut tut und was mir Spass macht. Immer mehr kam ich zu meinem Kern. Heute versuche ich mir gezielt die Zeit zu nehmen, um meine Bedürfnisse zu leben. Und wisst ihr was? Es tut so gut. Mit sich zu sein und einfach zu geniessen.
Heute fühle ich mich aber unzufrieden, wenn ich nicht einen Moment mit mir selbst verbracht habe und von einem Ecken zum Anderen rase. Das gibt’s tatsächlich auch heute noch, dass ich mich grün und blau ärgere, ich doch genau weiss, dass es mir nicht gut tut.
Doch ich bin mir stets bemüht, dran zu bleiben.
Ich bin nicht perfekt und ehrlich gesagt, möchte ich dies auch nicht sein. Ich bin gut, so wie ich bin und jeden Tag lerne ich aufs Neue.
Der andere Punkt ist, wie du mit dir umgehst.
Was denkt es in dir über dich?
Gehst du liebevoll mit dir um und behandelst du dich selbst wie deinen besten Freund?
Wenn etwas schief läuft, sagst du, ach, macht nichts, nächstes Mal probier ich‘s besser? Oft sagt doch dein Kritiker, „ach, Scheisse!“, „ich bin so dumm, warum kann ich das nicht?!“…
Die Selbstliebe ist so ein Punkt, der du dich tagtäglich zuwenden darfst. Jeden Tag bewusst, machen, dass du in Ordnung bist, wie du bist, dir täglich bewusst machen, dass nur du dich in die Selbstliebe bringen kannst. Wir alle haben es in uns, denn wir sind von Natur aus pure Liebe. Jeden Tag bewusst machen, was du denkst. Gedanken erschaffen deine Gefühle. Jeder positive Gedanke gibt dir ein gutes Gefühl. Negative Gedanken erschaffen ein ungutes Gefühl. Tagtäglich erschaffen wir und bringen das in die grosse, weite Welt.
Alles, was du im Aussen antriffst , widerspiegelt dein Innenleben.
Selbstliebe ist auch bei mir ein tägliches Thema. Mal geht’s besser, mal weniger. Mal kann ich mich besser, mal weniger gut annehmen und akzeptieren. Mal kommt der innere Kritiker, der mir sagen will, dass ich doch endlich vorwärts machen soll, der mir sagen will, dass doch gar keine Liebe da ist. Der mir sagen will, dass andere dich auch nicht lieben können. Wenn du dem Glauben schenkst, gibst du viel Energie rein, verstärkst dein negatives Denken über dich und dann geht’s dir noch mieser als es schon ist.
Wir alle, DU und ICH, sind perfekt, so wie wir sind. Leider haben uns viele (Eltern, Lehrer, usw.), meist schon in der Kindheit, uns den Glauben geschenkt, nicht in Ordnung zu sein. Und so haben wir im Verlaufe der Jahre viele Glaubenssätze über uns angenommen und verinnerlicht. Daher gilt es, unsere Gedanken genau zu überprüfen und diese Glaubensätze in Positive umzuwandeln.
Ich bin überzeugt, dass alles und zwar bei jedem veränderbar ist. Es ist die Einstellung zu dir, zur Gesellschaft und zum Leben, die du gibst. „JA“ zum Leben! „JA“ zu dir “JA“ zu deinen Mitmenschen.
Ich wünsche mir, dass mein und euer Licht immer mehr zu strahlen beginnt und ihr wisst, dass wir alle göttliche Wesen sind, dass wir alle miteinander verbunden sind und wir nur eines wollen, nämlich LIEBEN.