24/02/2023
D wie mellitus
Bei Diabetes steigt der an, was viele Betroffene nicht spüren. Langfristig können aber schwere Erkrankungen folgen. Oft decken nur Bluttests eine auf.
Diabetes mellitus ist eine Erkrankung des Zuckerstoffwechsels, durch die Störung steigt der Blutzuckerspiegel an. Als Folge können Schäden an Organen entstehen. Fachverbände gehen von rund 500’000 Erkrankten in der Schweiz aus. Es gibt mehrere Formen des Diabetes, die unterschiedliche Ursachen haben. Im allgemeinen Sprachgebrauch heissen sie alle Zuckerkrankheit, «Zucker» oder Diabetes – mit Ausnahme des .
Die weitaus häufigste Form ist Diabetes mellitus Typ 2. Davon sind hauptsächlich über 40-Jährige betroffen, der Anteil jüngerer Menschen steigt jedoch an. Als wichtigste Faktoren für die Entstehung gelten Übergewicht, Bewegungsmangel – also ein ungesunder Lebensstil – und familiäre Veranlagung.
An der zweithäufigsten Form, Diabetes mellitus Typ 1, leidet weniger als einer von zehn Diabetikern. Dieser Typ ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das eigene Immunsystem jene Zellen zerstört, die herstellen – ein Hormon, das den Blutzuckerspiegel steuert.
Es gibt noch weitere Typen der Zuckerkrankheit. Darunter fallen der Schwangerschaftsdiabetes, auch Gestationsdiabetes oder Diabetes mellitus Typ 4 genannt, und Formen vom Typ 3. Sie haben ungewöhnliche Ursachen wie etwa Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, , unerwünschte Wirkungen von , besondere Gendefekte und andere.
Mehr zu Diabetes mellitus Typ 1 und 2 findest Du in unserem Krankheitslexikon ➜ www.toppharm.ch/krankheitsbild/diabetes-mellitus