29/04/2026
Vielleicht ist einer der grössten Irrtümer, den viele Menschen tief in sich tragen, dieser: Dass etwas mit ihnen falsch ist.
Dass da irgendwo, ganz tief unten, etwas Schlimmes wartet. Etwas, das nicht gesehen werden darf. Etwas, das nicht liebenswert ist. Etwas, das beweist: "Ich bin nicht richtig, so wie ich bin."
Doch in all den Jahren, in denen ich innere Arbeit mache — mit mir selbst und mit meinen Kundinnen — habe ich immer wieder das Gegenteil erlebt.
IMMER
Wenn sich die Schichten von "Ich sollte anders sein." •
"Ich bin nicht okay." • "Ich muss mich verändern, um geliebt zu werden." langsam lösen dürfen, und wenn die Emotionen, die damit verbunden sind, nicht länger weggedrückt werden müssen, dann zeigt sich darunter nicht etwas Schlimmes.
Sondern oft genau das, wonach wir so lange gesucht haben.
Frieden, Liebe, Schönheit, Stille, Wahrheit.
Nicht als Konzept, sondern als etwas, das plötzlich wieder spürbar wird.
Oftmals rennen wir Dingen nach, die längst in uns angelegt sind. Jedoch verdeckt unter alten Geschichten, Schutzmustern und inneren Urteilen.
Die Arbeit besteht dann darin, Schicht für Schicht wieder freizulegen, was längst da ist.
Was wäre, wenn unter all dem inneren Druck nicht dein Fehler liegt, sondern dein strahlendes Wesen?
Was wenn du aufhörst mit "Was muss ich noch verändern, damit ich endlich richtig bin?" und dich stattdessen fragst:
Wie mutig bin ich heute, nicht in die Geschichte einzusteigen, dass ich oder mein Leben anders sein müsste?