17/07/2026
Gedanken kommen und gehen. Doch die Gedanken, denen wir Aufmerksamkeit schenken, prägen oft unsere Sicht auf die Welt.
In der buddhistischen Tradition spricht man vom Monkey Mind – einem Geist, der rastlos von Gedanke zu Gedanke springt. Sorgen über morgen, Erinnerungen an gestern, Bewertungen und Gedankenschleifen können uns dabei von dem ablenken, was gerade ist.
Die buddhistische Lehre lädt uns ein, bewusst darauf zu achten, wohin wir unseren Blick richten. Nicht, indem wir Schwieriges ignorieren oder uns alles schönreden. Sondern indem wir das Gute, Schöne und Wertvolle in unserem Leben nicht übersehen.
Oft schenken wir Problemen, Fehlern und Sorgen viel Aufmerksamkeit. Dabei gibt es gleichzeitig auch Momente der Freundlichkeit, der Freude, der Verbundenheit und des Glücks. Was wir wahrnehmen, wächst in unserem Erleben.
✨ Eine kleine Übung:
Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Gedanken werden kommen – das ist ganz normal. Beobachte sie, ohne sie zu bewerten oder ihnen zu folgen. Kehre mit deiner Aufmerksamkeit immer wieder zum Hier und Jetzt zurück. Der Atem kann dabei dein Anker in der Gegenwart sein.
Wiederhole diese Übung regelmässig und trainiere so deinen «Achtsamkeitsmuskel». Mit der Zeit fällt es leichter, Abstand zu Gedanken zu gewinnen und den Fokus bewusst auf das zu richten, was dir guttut.
🧘♀️ Übe dich in Achtsamkeit und richte deinen Blick bewusst auf das Gute.
💭 Was Schönes ist dir heute bereits begegnet?
# Freitagsweisheit