Dörte Möller Coaching & Logosynthese

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Was Prokrastination mit narzisstischen oder autoritären Eltern zu tun haben kannWenn man mit einem narzisstischen/autori...
15/06/2026

Was Prokrastination mit narzisstischen oder autoritären Eltern zu tun haben kann

Wenn man mit einem narzisstischen/autoritärem Elternteil aufwächst, dann erzählt einem diese Person in der Regel, was richtig und falsch ist und was man zu tun hat. Und es hat harsche Konsequenzen, wenn man diesen „Vorschlägen“ nicht Folge leistet.

Um zu überleben, lernt man, sich anzupassen, sich nach den Erwartungen anderer auszurichten und bloss keine Widerworte zu haben. Man tut, was Andere einem sagen, damit es keine Ausraster bzw. Bestrafungen gibt.

Später behält das innere System diese Muster bei, denn wenn man überzeugt ist, selbst nichts zu können, Angst vor Konsequenzen hat etc., dann braucht man weiterhin jemanden, der einem sagt, was man tun soll. Sonst kommt man nicht in die Umsetzung. Daher entwickelt man Taktiken, um Etwas zu erreichen.

Die klassischste Taktik ist vermutlich die des Setzens einer Deadline. Für Prokrastinierer wie mich im Grunde super. Ich habe noch NIE eine Deadline verpasst, laufe kurz vorher zu Höchstleistungen auf, habe aber gleichzeitig noch NIE rechtzeitig mit etwas angefangen. Also eigentlich alles gut, oder?

Nicht wirklich. Man trickst sich bloss selbst aus, um eine Autorität zu kreieren, die mit erhobenem Zeigefinger das gewünschte Verhalten erzwingt. Das klappt einigermassen.

Das Problem ist nur: es entsteht gleichzeitig ein innerer Widerstand. Eine rebellische Stimme, die erst recht nicht tun möchte, was diese Autorität von einem erwartet (weil man das schon früher eigentlich nicht wollte). Aber wenn man es nicht tut, erhöht die Autorität den Druck solange, bis man es irgendwann, sehr widerwillig, doch erledigt (auch das bekannt von früher).

Wirkliche Freude an Etwas entsteht so nie. Das Muster wird nur weiter am Leben erhalten. Und Rebell und Autorität kämpfen immer weiter miteinander, der eine bedingt den anderen.

Prokrastination kann also eine Folge davon sein, mit narzisstischen/autoritärem Elternteilen aufgewachsen zu sein.

Falls dir das alles nur zu bekannt vorkommt und es dich genauso nervt wie mich: Melde dich gerne bei mir. Mit Logosynthese können wir Schritt für Schritt daran arbeiten, die alten Verknüpfungen zwischen Druck, Widerstand und Funktionieren zu lösen.

Sich schwach fühlen ist nichts für Schwache!Ich liege gerade im Bett und tue mir selbst leid, weil heute ein doofer Tag ...
03/06/2026

Sich schwach fühlen ist nichts für Schwache!

Ich liege gerade im Bett und tue mir selbst leid, weil heute ein doofer Tag ist (wegen der chronischen Erkrankung), alles weh tut im Körper und ich daher etwas absagen musste, das mir sehr am Herzen liegt, weil es einfach nicht ging.

Bzw. vielleicht wäre es gegangen, aber nur in meinem klassischen Muster des Funktionierens. Im Sinne von: ich gehe über meine Grenzen, und mache weiter, um vermeintlich stark zu sein und niemanden zu enttäuschen.

Mein Körper schiebt diesem Muster nun aber einen Riegel vor. Und ich fühle mich schwach, verwundbar, frustriert, dass nicht mehr alles geht und irgendwie im Stich gelassen. Ich sehe mich als Versagerin und denke, ich müsste mehr kämpfen, mich zusammenreissen.

Und dann fällt mein Blick auf dieses Bild in meinem Zimmer und erinnere mich an einen Moment, in dem Merlin mir im Tierkommunikationsgespräch das Gleiche sagte: „Ich fühle mich wie ein Versager.“ Das bezog er auf den Moment, als er eingefangen wurde. Und er meinte, er hätte aus dem Zaun ausbrechen können, wenn er nur mehr gekämpft und sich gewehrt hätte. Dass er das nicht tat, empfand er als Versagen und Schwäche.

Nur war das tatsächlich so? Auf keinen Fall. Hätte er sich noch stärker gewehrt und gekämpft, dann hätten die Männer beim Einfangen vermutlich sehr heftig reagiert und „kurzen Prozess“ mit ihm gemacht. Im Grunde war also sehr schlau, was er gemacht hat, denn es hat sein Überleben gesichert.

Daher ist das, was mein Körper gerade tut, vermutlich auch sehr schlau und sichert mein Überleben. Mehr auf mich hören, mehr Pausen machen, mehr prüfen, ob mir Etwas gut tut (oder Jemand). Das ist klug und nicht schwach.

Ich bin jetzt mal frech und behaupte, dass Menschen, die mit einer chronischen Erkrankung leben, oft Fähigkeiten entwickeln müssen, die heute überall gesucht werden (Stichwort „Future skills“): Resilienz, Flexibilität, Umgang mit Unsicherheit und ständiger Veränderung, Lernbereitschaft, emotionale Intelligenz, Agilität. Weil ihr Alltag sie dazu zwingt.

Wir sind also nicht schwach. Vielleicht sehen wir nur von aussen manchmal so aus.

Vielleicht ist das aber eine der grössten Fehlannahmen: dass Stärke immer nach Kämpfen, Durchhalten, Zähne zusammenbeissen aussehen muss.

Was wäre, wenn Stärke einfach bedeutet, die eigenen Grenzen ernst zu nehmen? Mal „schwach“ sein zu dürfen? Sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren, das Beste daraus zu machen?

„Ich werde mal wieder nicht ernst genommen (oder „Medical Gaslighting Nr. 3“):Ich habe eine chronische Erkrankung. D.h. ...
01/06/2026

„Ich werde mal wieder nicht ernst genommen (oder „Medical Gaslighting Nr. 3“):

Ich habe eine chronische Erkrankung. D.h. gemäss der Schulmedizin ist sie unheilbar und geht nie wieder weg. Es gibt verschiedene körperliche Symptome, die klassischerweise mit dieser Erkrankung einhergehen und einige davon habe ich auch.

Die behandelnde Ärztin meinte allerdings kürzlich gegenüber meiner Psychotherapeutin und involvierten Personen der Sozialversicherung, meine Erkrankung sei nicht schlimm, weil gut behandelbar und sie verstehe nicht, warum ich überhaupt noch Symptome habe. Diese seien aus diesem Grund vermutlich psychosomatisch und/oder Ausdruck einer unzureichenden emotionalen Verarbeitung der Krankheit und weniger Folge der Erkrankung selbst.

Als eine mit einem narzisstischen Elternteil aufgewachsene Person ist Gaslighting mir natürlich nicht unbekannt. Und sofort, als ich das erfahren habe, was die Fachärztin gesagt hat, kamen alte Emotionen hervor. Ich fühlte mich ohnmächtig, ausgeliefert, nicht gesehen, traurig, wütend, hilflos, klein und vieles mehr.

Und ich wusste, dass bald ein Termin mit der Sozialversicherung anstehen würde, und ich da überzeugend darlegen können muss, dass ich weder depressiv bin noch die Symptome psychosomatisch. Und ich hatte Angst, dass ich das nicht kann, wenn diese alten Emotionen mich überwältigen und klein halten. Zudem stand ein Gespräch mit eben dieser Ärztin über das „wie weiter…“ an.

In einer Logosynthese-Selbstcoaching-Arbeit habe ich mich deshalb mit dem beschäftigt, was die Aussagen der Fachärztin in mir ausgelöst hatten.

Da war ein Gefühl, als hätte mir jemand eine Faust in den Bauch gerammt. Und da waren eine ganze Reihe alter Überzeugungen, die plötzlich wieder aktiv geworden waren:
* Ich bin nichts wert.
* Ich bin unglaubwürdig.
* Ich werde nicht ernst genommen.
* Ich bin allein.
* Ich bin eine Lügnerin.
* Ich muss kämpfen.

Nachdem ich alle diese Sätze mit der Logosynthese auflösen konnte (d.h. sie haben ihre Wirkung auf mich verloren), konnte ich im Gespräch mit der Sozialversicherung Zweifel an der Aussage der Ärztin säen und es wurde mir geraten, eine zweite Meinung einzuholen (was ich jetzt tue).

Ohne diese Logosynthese-Arbeit hätte ich den Mut dazu sicherlich nicht gefunden, sondern, wie zuvor immer, gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Stattdessen konnte ich widersprechen, Fragen stellen und deutlich sagen, dass ich mich nicht ernst genommen fühle.

Wenn du ebenfalls verstummst, sobald andere Menschen ihre Meinung mit Autorität vertreten und du dich zurückziehst, dich ohnmächtig fühlst etc. dann kennst du dieses Gefühlschaos vom Gaslighting vermutlich auch sehr gut. Ich kann dich im Coaching mit Logosynthese dabei unterstützen, deine eigene Stimme wiederzufinden, wenn du magst.

Manchmal entscheidet ein einziger, kurzer Moment über Erfolg oder Misserfolg eines Vorstellungsgesprächs.Ich habe einen ...
31/05/2026

Manchmal entscheidet ein einziger, kurzer Moment über Erfolg oder Misserfolg eines Vorstellungsgesprächs.

Ich habe einen Klienten begleitet, der sich auf Positionen auf C Level bewarb. Fachlich brachte er alles mit, was es für diese Rollen brauchte. Die Einladungen zu Gesprächen erhielt er regelmässig. Trotzdem kam er immer wieder an denselben Punkt und schaffte den letzten Schritt nicht.

Im Coaching mit Logosynthese zeigte sich ein interessantes Muster. Fast jedes Gespräch enthielt einen Moment, in dem sein Gegenüber auf eine Aussage von ihm mit einer Veränderung der Mimik reagierte. Er beschrieb es als ein kurzes Verziehen des Gesichts.

Für ihn war die Bedeutung sofort klar. Er war überzeugt, etwas Unpassendes gesagt zu haben. Dass sein Gegenüber nun an seiner Qualifikation zweifelte und er einen Fehler gemacht hatte.

Innerhalb von Sekunden verlor er dadurch den Kontakt zu seiner eigenen Sicherheit. Seine Aufmerksamkeit richtete sich nicht mehr auf das Gespräch, sondern auf die Frage, was er wohl falsch gemacht haben könnte. Er begann, seine Antworten zu überdenken, sich zu korrigieren und nach Formulierungen zu suchen, die besser ankommen würden, wurde unsicher.

Das Problem war nicht die Mimik seines Gegenübers.

Das Problem war die Bedeutung, die er ihr gab.

Mit Logosynthese konnten wir die Wirkung dieses Moments auflösen. Die Reaktion seines Gegenübers war danach evtl. immer noch dieselbe. Sie hatte nur nicht mehr die Macht, ihn aus dem Konzept zu bringen.

Wenig später fand er eine neue Stelle und heute arbeitet er als CEO.

Kennst du auch solche Momente, in denen ein Blick, ein Satz oder eine Reaktion eines anderen Menschen genügt, um dich an dir selbst zweifeln zu lassen?

Wenn du solche Muster bei dir erkennst und verändern möchtest, begleite ich dich gerne mit Coaching und Logosynthese.


28/05/2026

„Männer mögen keine kompetenten Frauen, die alles alleine können.“

Diesen Satz habe ich von meiner Mutter nicht nur einmal gehört, sondern über viele Jahre hinweg immer wieder. Vor allem dann, wenn es um mein Single Dasein ging und darum, warum ich angeblich keinen Partner hätte. Die Lösung war aus ihrer Sicht simpel: Ich müsse mich verändern. Weniger stark wirken. Weniger unabhängig auftreten. Mich anpassen, damit ich für Männer liebenswerter werde.

Vermutlich ist das etwas, das viele Frauen kennen.

Wie oft versuchen wir eigentlich, liebenswerter zu werden? Netter. Angepasster. Weniger direkt. Weniger klar. Weniger anspruchsvoll. Wie oft lächeln wir, obwohl uns nicht danach ist, schlucken unsere Meinung runter, entschuldigen uns für Bedürfnisse oder stellen die Wünsche anderer über die eigenen, weil wir gelernt haben, dass Beziehung und Zugehörigkeit davon abhängen könnten.

Dabei kostet dieses permanente Sich Anpassen unglaublich viel Kraft. Vor allem, weil man sich mit der Zeit immer weiter von sich selbst entfernt und irgendwann kaum noch spürt, was eigentlich die eigene Stimme wäre und was nur ein über Jahre antrainiertes Funktionieren.

Ich glaube, dass das aufhören darf.

Nicht, weil man dann plötzlich nie mehr aneckt oder von allen verstanden wird. Sondern weil es ein unglaublich anderes Lebensgefühl ist, wenn man nicht mehr permanent versucht, für andere „richtig“ zu sein.

Wenn du merkst, dass alte Botschaften, Glaubenssätze oder Anpassungsstrategien dich klein halten, begleite ich dich gerne im Coaching oder mit Logosynthese dabei, wieder mehr bei dir selbst anzukommen.

17/05/2026

Ich nenne es „Gehmeditation“ auch wenn es zugleich führen üben ist. Weil ich im Gehen und im Gleichschritt mit Merlin die ganze Zeit versuche, voll in der Präsenz zu sein und selbst ganz bewusst die Füße setze. Damit auch er sich leichter erden und damit entspannen kann. Dann entsteht wie eine gemeinsame Bubble, in der ich sogar ohne Hinsehen spüre/höre, welches Vorderbein Merlin gerade setzt.

„Sei wie das Veilchen im Moose,sittsam, bescheiden und rein,und nicht wie die stolze Rose,die immer bewundert will sein....
12/05/2026

„Sei wie das Veilchen im Moose,
sittsam, bescheiden und rein,
und nicht wie die stolze Rose,
die immer bewundert will sein.“

(hat mir jemand, als ich in der Grundschule war, in mein Poesie-Album geschrieben)

Wir wachsen nicht alle mit den Eltern oder in einem Umfeld auf, die/das wir wirklich gebraucht hätten. Ich habe im Coaching z.B. viele Frauen begleitet, die als Mädchen immer wieder gehört haben: „Sei nicht so laut“, „Du bist nicht der Mittelpunkt“, „Stell dich nicht so an“ und vieles mehr.

Solche Sätze graben sich tief ein, werden zu Überzeugungen und verschwinden nicht so einfach wieder. Sie prägen, wie wir über uns selbst denken, wie sicher wir uns fühlen, wie sichtbar wir uns machen. Und welche Grenzen wir für „realistisch“ halten. Und mit diesen Sätzen haben viele von uns früh gelernt, leise zu sein, nicht anzuecken, nicht zu viel Raum einzunehmen.

Viele dieser Frauen sind zwar hoch kompetent, empathisch, klug und tragen enorme Verantwortung. Und trotzdem ziehen sie sich zurück, zweifeln an sich, relativieren ihre Fähigkeiten und überlassen anderen den Platz, der eigentlich ihnen zustehen würde.

Prägungen sind mächtig. Aber sie sind nicht unveränderbar.

Es gibt Wege, innere und äussere Grenzen zu überwinden, alte Überzeugungen zu lösen und wieder mehr bei sich selbst anzukommen. Nicht, um plötzlich ein anderer Mensch zu werden. Sondern damit das sichtbar werden kann, was die ganze Zeit da war.

Damit du wachsen kannst. Auch dann, wenn die Ausgangslage schwierig war. So, wie bei dieser Blume.

Wenn du merkst, dass alte Glaubenssätze dich klein halten, begleite ich dich gerne im Coaching und mit Logosynthese.

„Was ist deine Superpower? Was macht dich besonders? Was ist deine USP?“Solche Fragen liessen mich lange ziemlich ratlos...
07/05/2026

„Was ist deine Superpower? Was macht dich besonders? Was ist deine USP?“

Solche Fragen liessen mich lange ziemlich ratlos zurück. Weil ich immer dachte, dass ich nichts Besonderes habe. Jedenfalls nichts, das man in irgendeiner Form mit Beruf, Karriere oder „Mehrwert“ verbinden könnte.

Dann kamen die Skiferien dieses Jahr.

Oben an der Bergstation der Gondel sass ein kleiner Hund im Gang zur Skipiste. Er war komplett panisch, hat gezittert, sich auf den Boden gedrückt und jeden einzelnen Menschen angeschaut, der aus der Gondel stieg. Immer mit derselben Hoffnung: dass endlich sein Frauchen auftaucht (diese Information war absolut klar).

Meine Aufmerksamkeit war augenblicklich bei diesem Hund. Alles andere trat in den Hintergrund. Es fühlte sich an, als würde meine Wahrnehmung direkt zu ihm auf den Boden zoomen. Ich habe seine Angst und Verzweiflung nicht einfach beobachtet, sondern körperlich gespürt. Fast so, als wären es meine eigenen Emotionen.

Die Menschen liefen an ihm vorbei, ohne stehen zu bleiben. Viele haben ihn vermutlich gar nicht wahrgenommen. Aber ich wollte ihm helfen, etwas tun, damit es ihm wieder gut geht.

Etwas weiter hinten kam uns eine Frau aus dem Restaurant entgegen. Wanderschuhe, suchender Blick, leicht gestresst. Noch bevor sie etwas sagen konnte, sagte ich zu ihr: „Sie suchen einen Hund.“

Es war keine Frage. Ich wusste es einfach.

Sie antwortete sofort: „Jaaa, wo ist er?“ Ich zeigte ihr den kleinen Hund und in dem Moment fiel ihr sichtbar ein Stein vom Herz.

Später auf der Skipiste habe ich vor Erleichterung geweint. Vermutlich stärker als die Besitzerin selbst, weil ich die Emotionen dieses Hundes so ungefiltert übernommen hatte und unendlich froh war, dass er wieder sicher war.

Es ist schon klar: In der Arbeit mit Menschen und Tieren ist es wichtig, sich emotional regulieren und abgrenzen zu können. Sonst verliert man Präsenz und Klarheit. In diesem Moment in den Bergen war ich jedoch völlig unvorbereitet und dadurch vollkommen offen. Es hat mich einfach überrollt.

Und genau das hat mir etwas gezeigt.

Wie stark ich Stimmungen, Emotionen und innere Zustände wahrnehme. Wie schnell ich spüre, was in einem anderen Lebewesen vorgeht, ohne dass Worte nötig sind. Vielleicht funktioniert das bei Tieren manchmal noch direkter, weil sie sich nicht verstellen. Sie fühlen, was sie fühlen. Und sie zeigen es.

In der Welt unter Menschen musste ich dagegen früh lernen, mich zu schützen. Wie oft wurden Wahrnehmungen abgesprochen, relativiert oder als „zu sensibel“ bezeichnet. Irgendwann beginnt man, an sich selbst zu zweifeln und genau diese Fähigkeit nicht mehr als Stärke wahrzunehmen. Und sich zu verschliessen.

Heute glaube ich, dass genau darin meine eigentliche Stärke in meiner Arbeit als Coach liegt: wirklich wahrzunehmen, was da ist. Was unter der Oberfläche noch ausgesprochen werden möchte.

Wieder wahrzunehmen, was wirklich da ist, kann dann Vieles verändern. In uns selbst, in Beziehungen und auch in der Verbindung zu unseren Tieren.

Wenn dich das anspricht, freue ich mich, von dir zu hören.

23/04/2026

Medical gaslighting Nr. 2:

Vor einigen Jahren war ich wegen einer OP am Handgelenk im Spital. Es wurde nur der Arm betäubt, ich war wach. Der Chirurg fängt an, mit dem Skalpell in meinen Arm zu schneiden, und es tut noch sau weh (die Betäubung im Nervengeflecht in der Achsel des Armes wirkt eindeutig nicht ausreichend).

Ich rufe recht laut „auaaaa, das tut weh“! Der Chirurg sagt „Ich kann jetzt nicht aufhören“ - und macht einfach weiter. Ich weine vor Schmerzen, will nur noch, dass es aufhört. Sage das auch. Der Anästhesist dreht das Propofol an meiner Kochsalzinfusion hoch und sagt „es wirkt gleich“.

Die ganze Zeit, bis die Betäubung wirkt, präpariert der Chirurg weiter mit dem Skalpell an meinem Arm herum und ignoriert die Schmerzäusserungen. Als das Propofol endlich wirkt, weine ich weiter. Dieses Mal wegen der Ignoranz und dem nicht gesehen, nicht gehört und nicht respektiert werden. Ich fühlte mich vollkommen ausgeliefert und ohnmächtig.

Noch heute werde ich wütend, wenn ich daran denke. Und daran, dass ich damals in der Nachbesprechung wieder nichts gesagt habe, es nicht ausgesprochen habe, was das mit einem,
mit mir macht.

Es hat einiges an Verarbeitung und/mit Anwendung der Logosynthese (z.B. bzgl. der Wahrnehmung des Skalpells in meinem Arm, der Wahrnehmung der Stimme des Chirurgen etc.) gebraucht, bis ich das größtenteils hinter mir gelassen hatte. Ich denke aber, dass der Fakt, dass die Operationsstelle nach wie vor empfindlich ist zeigt, dass dort immer noch Energie im Zusammenhang mit diesem Erlebnis gebunden ist.

Hast du auch schon mal so etwas erlebt? Was hat dir hinterher geholfen?

Ich bin gerade am Ausmisten und Sortieren. Ich stelle fest, ich habe in den letzten 12 Jahren schon ein „bisschen“ etwas...
12/02/2026

Ich bin gerade am Ausmisten und Sortieren. Ich stelle fest, ich habe in den letzten 12 Jahren schon ein „bisschen“ etwas gemacht mit Logosynthese 😅.

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