Body Mind Spirit

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www.body-mind-spirit.ch
www.chiyoga.ch
www.chiyoga.com Das Ausbildungsinstitut BodyMindSpirit wurde im Jahr 1997 in Zürich gegründet.

Als Pionier für MindBody sind sie stets am Puls der Zeit und haben ein gutes Gefühl für Bedürfnisse und Trends. Mit ihrer Arbeit haben sie viele ihrer Mitbewerber, Kolleginnen und Kollegen geprägt und inspiriert. BodyMindSpirit hat in den vergangenen Jahren Standards gesetzt, neue Konzepte entwickelt und lanciert, so dass es heute zu den renommierten Institutionen zählt, die europaweit Aus- und Fo

rtbildungen in zeitgenössischem und klassischem MindBody, wie z.B. Pilates und Yoga, anbieten. Das Institut zeichnet sich dadurch aus, einerseits Grundlagen zu vermitteln, andererseits poetische, spielerische Formen in ihre Arbeit zu integrieren. BodyMindSpirit geniesst internationale Anerkennung und kann auf mehrere Jahrzehnte an Erfahrung in Fitness- und Gesundheitstraining, wie auch in der Pilates-Technik und in Yoga zurückblicken.

Warum die Stimmung anderer auf uns abfärbtWenn wir Zeit mit einem Menschen verbringen, der gestresst ist, nimmt unser Sy...
26/05/2026

Warum die Stimmung anderer auf uns abfärbt

Wenn wir Zeit mit einem Menschen verbringen, der gestresst ist, nimmt unser System seine Körpersprache, seine Mimik, seine Stimme und sogar seinen Atemrhythmus wahr. Die Bewegungen sind oft abgehackt und hart. Die Stimme angespannt. Der Einatem ist betont und bleibt eher oben in der Brust. Wenn du ein gutes Körpergefühl hast, dann merkst du, wie sich alles in dir anspannt. Was geschieht da?

Unser Nervensystem beginnt, mit all dem unbewusst mitzuschwingen. Spiegelneuronen und andere Formen sozialer Resonanz sorgen dafür, dass wir innerlich nachbilden, was wir erleben. Deshalb färbt die Anspannung eines anderen Menschen auf uns ab. Unser Körper beginnt sich an die Stimmung im Raum anzupassen. Das geschieht aus einem guten Grund. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Seit jeher war es wichtig, wahrzunehmen, wie es den anderen geht. Unser Nervensystem ist darauf ausgerichtet, Verbundenheit herzustellen und sich aneinander zu orientieren. Wir regulieren uns gegenseitig. Die Ruhe eines Menschen kann uns beruhigen. Die Freude eines Menschen kann uns anstecken. Ein Mensch, der offen, weich und präsent ist, kann uns daran erinnern, wie sich Weite im eigenen Körper anfühlt.

Vielleicht kennst du das: Nach einem Treffen mit einem bestimmten Menschen fühlst du dich weit, inspiriert und lebendig. Nach anderen Begegnungen spürst du Müdigkeit, Druck oder innere Unruhe. Oft liegt das weniger an dem, was gesagt wurde, sondern an dem Feld, das zwischen euch entstanden ist. Gerade deshalb ist es so bedeutsam, bewusst zu wählen, mit wem wir unsere Zeit verbringen. Die Menschen, mit denen wir uns umgeben, prägen unsere innere Landschaft. Sie beeinflussen, wie wir denken, fühlen und uns selbst erleben.

Das ist ein Auszug aus meinem Blogbeitrag. Du findest den ungekürzten Text auf meiner Homepage.

Die letzten Jahre haben Spuren hinterlassen. Bei den meisten von uns. Nicht nur im Denken, sondern im ganzen System. Im ...
25/05/2026

Die letzten Jahre haben Spuren hinterlassen. Bei den meisten von uns. Nicht nur im Denken, sondern im ganzen System. Im Atem. Im Schlaf. Im Muskeltonus. In der Fähigkeit, wirklich zu entspannen. Oder voller Freude und Elan an eine Sache rangehen. Viele Menschen funktionieren lange über Spannung, über Wachheit, über innere Alarmbereitschaft. Und irgendwann meldet sich der Körper. Das Herz. Die Seele.

Gerade deshalb kreiere ich gerne Räume mit meinen Workshops und Retreats, in denen Menschen sich sicher fühlen können, um loszulassen und sich wieder zu spüren. Räume, in denen Entwicklung nicht über Druck geschieht, sondern über Verkörperung, Präsenz und Regulation.

Im Somatic Yoga interessiert mich genau dieser Weg. Der Weg zurück in den Körper als Ort von Wahrnehmung, Intelligenz und innerer Führung. Wenn Bewegungen langsamer werden, wenn der Atem feiner wird, wenn das Gewebe beginnt loszulassen und der Blick weicher wird. Dann kommt der Mensch wieder in Kontakt mit seinem inneren Rhythmus und seiner Intuition.

Viele meiner Workshops kreisen deshalb weniger um «eine äussere Form» im Yoga, sondern um die Frage: Wie finden wir wieder in eine lebendige Beziehung zu uns selbst? Wie lernen wir, unserem Körper zuzuhören? Wie kultivieren wir innere Räume, in denen Regeneration geschehen kann? Wie erinnern wir uns an diese feine, stille Stimme in uns, die weiss, wann etwas stimmig ist? Und wie finden wir Mut, das, was wir fühlen auch umzusetzen.

Auch TantraYoga berührt für mich genau diesen Punkt. Im Kashmir Shivaismus gilt der Körper nicht als Hindernis auf dem spirituellen Weg, sondern als Ausdruck des Bewusstseins selbst. Der Körper wird zum Feld der Erkenntnis. Der Atem wird zum Portal. So finden wir in unsere natürliche Ausrichtung und Verbindung mit der Quelle.

Dadurch entsteht eine Spiritualität, die im Leben verwurzelt ist. Eine Spiritualität, die den Menschen nicht vom Körper wegführt, sondern tiefer hinein in die Erfahrung von Verbundenheit, Präsenz und innerer Klarheit. Und in ein weites Herz.

Ich glaube, dass wir gerade jetzt Räume brauchen, die Menschen nähren. Räume, in denen das Nervensystem sich regulieren kann. Räume, in denen Menschen wieder Zugang finden zu ihrer Intuition, zu ihrer Lebendigkeit und zu dem Gefühl, wirklich bei sich zu sein. Denn aus diesem Kontakt heraus entsteht dann ganz natürlich Orientierung. Nicht als Konzept. Sondern als etwas, das im Körper spürbar wird.

Ich freue mich, wenn ich dich begleiten darf. Du findest mehr über mich und meine Angebote auf meiner Homepage.

Seit Ostern teste ich die Produkte von Oliveda – und ich bin ehrlich: Ich war anfangs eher kritisch. Ich bin grundsätzli...
24/05/2026

Seit Ostern teste ich die Produkte von Oliveda – und ich bin ehrlich: Ich war anfangs eher kritisch. Ich bin grundsätzlich vorsichtig bei Direktmarketing-Produkten. Nachdem ich mich intensiver mit der Firma, ihrer Geschichte und Philosophie beschäftigt hatte, habe ich beschlossen, mir selbst ein Bild zu machen. Denn am Ende zählt für mich immer die eigene Erfahrung.

Was mich dann wirklich überrascht hat, ist die Qualität und das Hautgefühl. Meine Haut wirkt genährter und ausgeglichener – feiner, klarer und lebendiger. Besonders angesprochen hat mich der Ansatz hinter den Produkten. Viele herkömmliche Beautyprodukte bestehen grösstenteils aus Wasser. Oliveda geht bewusst einen anderen Weg: kein Wasser, stattdessen hoch antioxidative Olivenblatt-Elixiere und wertvolle Pflanzenessenzen. Dadurch fühlen sich die Produkte deutlich konzentrierter und reichhaltiger an.

Die Kombination aus Olivenblatt-Extrakten, hochwertigen Pflanzenölen und bioaktiven Pflanzenstoffen empfinde ich als ausgesprochen wohltuend. Dazu eine pflanzenbasierte, grösstenteils vegane Philosophie, ein Fokus auf Nachhaltigkeit – und eine Pflege, die sich weniger wie schnelle Kosmetik anfühlt und mehr wie ein kleines Ritual von Präsenz und Selbstfürsorge.

Das passt voll zu meinem Verständnis von Körper und Pflege!

Ich bin inzwischen Beraterin bei Oliveda, weil ich nur empfehle und weitergebe, wovon ich selbst überzeugt bin. Wer sich ein eigenes Bild machen möchte, findet den Link im ersten Kommentar. Und falls die Produkte nicht passen, können sie zurückgegeben werden. Das finde ich fair und ehrlich.

Über Pfingsten gibt es übrigens eine besondere Aktion: Beim Kauf von zwei oder mehr Produkten erhältst du 34 % Ermässigung. Ein perfekter Moment, um die Pflege zu testen, finde ich. 🌿

Allein die Frage „Was ist eine Frau?“ reicht aus, dass eine Location so stark unter Druck gesetzt wird, dass sie einem V...
21/05/2026

Allein die Frage „Was ist eine Frau?“ reicht aus, dass eine Location so stark unter Druck gesetzt wird, dass sie einem Veranstalter schließlich die Räume kündigen muss - 14 Tage vor der Veranstaltung.

Zum Hintergrund:
Der Club Volantaire wollte am 29. Mai in Hamburg unter dem Titel „Was ist eine Frau? Feminismus außer Rand und Band“ über queerpolitische Einflüsse auf den Feminismus diskutieren. Über die Folgen einer Entwicklung, in der plötzlich behauptet wird, Männer könnten Frauen sein, wenn sie sich so fühlen. Über die Auswirkungen auf Frauenrechte, Frauensport, Schutzräume, Sprache, Medizin und vulnerable pubertierende Mädchen. Über eine Gesellschaft, in der immer mehr Menschen Angst haben, einfache biologische Tatsachen auszusprechen.

Auf dem Podium sitzen drei Frauen und ein Transmann:

* Die Biologin Marie-Luise Vollbrecht, deren Vortrag über biologische Zweigeschlechtlichkeit 2022 bundesweit Schlagzeilen machte.

* Die Immunologin Prof. Dr. Ilse D. Jacobsen, die wissenschaftliche Einordnung in eine Debatte bringt, die unter dem Deckmantel der Moral ideologisch missbraucht wird.

* der Autor und Transmann Till Randolf Amelung , der selbst vor einer ideoligisierten Q***r Politik warnt, die am Ende nicht zuletzt auch das Anliegen von Transpersonen beschädigt.

* und Inge Bell, die aus über 25 Jahren Engagement gegen Menschenrechtsverletzungen und ehemalige langjährige stellvertretende Vorstandsvorsitzende von TERRE DES FEMMES.

Wenn solche Veranstaltungen inzwischen durch Druck verhindert werden, zeigt das vor allem eines: wie notwendig diese Debatte geworden ist!

Denn wer nicht mehr sagen kann, was eine Frau ist, kann auch keine Frauenrechte verteidigen. Ohne klare Begriffe gibt es keine klaren Rechte - und keinen Schutz.

So wird Demokratie gecancelt.

Breathwork, Prāṇāyāma & Co. – wie sinnvoll ist dieser Trend?Atemtechniken erleben gerade einen enormen Boom. Breathwork-...
19/05/2026

Breathwork, Prāṇāyāma & Co. – wie sinnvoll ist dieser Trend?

Atemtechniken erleben gerade einen enormen Boom. Breathwork-Angebote schiessen überall aus dem Boden, auf Social Media wird mit „transformativen“ Atemerfahrungen geworben, und auch im Yogaunterricht tauchen immer häufiger intensive Prāṇāyāma-Techniken auf.

Ja - der Atem besitzt eine enorme Kraft. Gerade deshalb tun wir gut daran, ihn etwas genauer zu betrachten.

Jeder Mensch trägt ein spezifisches Atemmuster in sich, oft, ohne sich dessen bewusst zu sein. Diese Muster bleiben über Jahre bestehen - selbst bei Menschen, die regelmässig Yoga praktizieren oder unterrichten. Genau darin liegt ein Aspekt, der im modernen Yoga aus meiner Sicht oft zu wenig Beachtung findet.

Viele praktizieren intensive Haṭha-Yoga-Prāṇāyāmas wie Bhastrikā, Sūrya Bhedana oder starke Atemretentionen, ohne ihre eigenen Atemmuster wirklich zu kennen. Der Atem wird intensiviert, beschleunigt oder kontrolliert, während die grundlegende Wahrnehmung häufig erstaunlich unscharf bleibt. Wenn auf dieser Grundlage intensive Atemtechniken praktiziert werden, wird häufig genau das verstärkt, was ohnehin bereits vorhanden ist. Es wird eher ein Ungleichgewicht verstärkt, als Balance hergestellt.

Genau deshalb schätze ich die Tradition von Dr. Swami Gitananda. In dieser Tradition wird die Wahrnehmung des Atems systematisch geschult. Die Methode kennt achtzehn verschiedene Atemräume. Diese werden erfahren, geweitet, bewusst angesteuert. Unterstützt wird dies durch sog. Haṭhenas, spezielle Hasta Mudrās sowie bestimmte Töne.

Denn: Bevor Atem - und damit auch prāṇa - bewusst gelenkt werden kann, muss er überhaupt wahrgenommen werden können. Genau darin liegt für mich die eigentliche Grundlage jeder vertieften Prāṇāyāma-Praxis. Erst d a n n können die ganzen fortgeschrittenen Techniken ihre Magie entfalten.

Diesen Herbst/Winter gebe ich in Zürich eine 50-stündige Prāṇāyāma Immersion in diese therapeutische Atemmethode nach Dr. Swami Gitananda für Yogalehrpersonen, Therapeut*innen und Praktizierende. Mehr Infos findest du auf meiner Homepage.

Faszien sprechen keine Sprache, die wir im Yogastudio gelernt haben. Kein „Oberschenkel nach innen drehen”, kein „Kern a...
18/05/2026

Faszien sprechen keine Sprache, die wir im Yogastudio gelernt haben. Kein „Oberschenkel nach innen drehen”, kein „Kern aktivieren”. Sie reagieren auf Schwingen, auf Federkraft, auf Atem, auf emotionale Erinnerung. Sie verbinden alles mit allem – Muskeln, Organe, Nerven, Wahrnehmung – und sie erzählen eine Geschichte über jeden Körper, der je unter Stress stand, unter Schmerz und mit der Intention, sich richtig zu bewegen.

Ich arbeite seit Jahren mit diesem Gewebe und habe mehrere Bücher zu diesem Thema geschrieben. Und je tiefer ich eintauche, desto mehr verändert sich nicht nur meine Praxis – sondern auch die Art, wie ich Menschen begleite.

Aus dieser Erfahrung heraus habe ich die FaszienYoga Immersion (70h) entwickelt. Ab Herbst 2026, online.

Sie verbindet moderne Faszienforschung mit Yoga, Somatics, Atem und tantrischer Philosophie. Ich integriere alles, was für die Gesundheit und das Wohlbefinden günstig ist, weil der Körper ein zusammenhängendes System ist, und weil kompetentes Lehren das versteht.

Du lernst, wie myofasziale Linien Bewegungsmuster organisieren. Wie Spiralen und organische Bewegung das fasziale Gewebe wirklich erreichen. Warum Interozeption mehr verändert als jede Korrektur. Und wie du das alles so vermitteln kannst, dass es in den Menschen landet – nicht nur im Kopf, sondern im Körper.

Die Immersion umfasst 40 Std Live-Online-Unterricht plus 30Std Replay-Inhalte mit Themen wie Faszien und das Lymphsystem, Faszien & Hormone sowie FaszienYoga-Übungseinheiten für Regionen, wie Schulter&Nacken, Rücken, Beinachsen, Becken, Hüften u.v.m.

Diese Weiterbildung ist für dich, wenn du Yogalehrer*in oder Therapeut*in bist und spürst, dass da noch eine Ebene ist – unter der Technik, unter dem Wissen, unter dem, was du bisher für Bewegung gehalten hast.

Start: September 2026 – Mai 2027
Online

💎ACHTUNG 💎
Die ersten 15 Plätze erhalten CHF 500.– Ermässigung auf den offiziellen Preis. Aktuell gibt es noch 4 letzte Plätze mit dieser Ermässigung. Vielleicht ist einer davon für dich?

ChangeYoga Praxisworkshops – Eine Reise durch Wandel, Rückverbindung und verkörperte KraftDas Leben verläuft in Zyklen. ...
14/05/2026

ChangeYoga Praxisworkshops – Eine Reise durch Wandel, Rückverbindung und verkörperte Kraft

Das Leben verläuft in Zyklen. Es kennt Phasen des Aufbruchs und des Rückzugs, Zeiten der Klarheit und Zeiten, in denen sich etwas im Verborgenen neu ordnet.

Besonders in Übergängen – der jetztigen Weltlage, in der alte Systeme auseinanderbröckeln und die neuen noch nicht greifen. Oder auch in den Wechseljahren und anderen tiefgreifenden Wandlungsphasen wird diese Bewegung spürbar. Der Körper wird sensibler, die innere Stimme deutlicher, und das, was uns wirklich entspricht, rückt näher ins Zentrum unseres Erlebens.

ChangeYoga ist aus diesem Verständnis heraus entstanden. Nicht als Methode, die etwas verändern will, sondern als Praxis, die dich darin begleitet, dich selbst inmitten von Veränderung wiederzufinden.

Im Mittelpunkt steht die Rückverbindung zu deinem Körper, deinem Atem, zu deiner Wahrnehmung und zu der Kraft, die in dir angelegt ist. Eine Kraft, die sich nicht durch Anstrengung zeigt, sondern durch Präsenz, durch Lauschen, durch ein immer feineres Spüren.

Die drei Programme Rajni, Shakti und Devi bilden dabei eine organische Reise:
- Ein Zurückkehren in deine Mitte.
- Ein Entfalten deiner Kraft aus dieser Mitte heraus.
- Und ein Verkörpern dessen, was in dir gewachsen ist.

Am Sonntag findet die zweite Praxis "Shakti" online via Zoom statt.

Shakti – In deine Kraft wachsen. Das Aufbau- und Vertiefungsprogramm
Aus der Mitte heraus beginnt sich deine Kraft zu entfalten.
Du lernst, sie zu spüren, ihr zu vertrauen und ihr Raum zu geben – klar, lebendig und verbunden.

Bist du dabei? Anmeldung über die Homepage oder den Link in der Bio.

Narzissmus und EmpathieMenschen mit krankhaft narzisstischen Anteilen können sehr genau wahrnehmen, was andere fühlen, b...
13/05/2026

Narzissmus und Empathie

Menschen mit krankhaft narzisstischen Anteilen können sehr genau wahrnehmen, was andere fühlen, brauchen oder sich wünschen. Sie erkennen Stimmungen, Unsicherheiten und Sehnsüchte oft erstaunlich präzise. Sie spüren, was den anderen bewegt. Und gerade deshalb entsteht manchmal Verwirrung: Wie kann es sein, dass ein Mensch so viel wahrnimmt – und sich gleichzeitig so wenig wirklich berührbar zeigt?

Die Forschung unterscheidet zwischen zwei Formen von Empathie. Die eine Form ist die kognitive Empathie. Sie bedeutet, dass wir verstehen, was im anderen vorgeht. Wir erkennen Gefühle, Bedürfnisse und Verletzlichkeit. Wir können den anderen im Kopf lesen. Die andere Form ist die emotionale Empathie. Sie ist dieses innere Mitschwingen. Das Mitfühlen im eigenen Körper. Die Fähigkeit, sich wirklich berühren zu lassen von dem, was im anderen lebendig ist. Und in Beziehung gehen. Von Herz zu Herz.

Menschen mit krankhaft narzisstischen Anteilen verfügen oft über eine starke kognitive Empathie. Sie verstehen den anderen im Kopf. Weniger stark ausgeprägt ist häufig die emotionale Empathie – also dieses innere Mitschwingen, das Mitfühlen im eigenen Körper. Die Resonanz ist oft schwächer oder wird rasch von der eigenen inneren Welt überlagert: von Selbstschutz, Angst, Scham, Kränkung oder dem Bedürfnis, sich selbst zu stabilisieren.

Forschung geht davon aus, dass bei starkem Narzissmus Hirnregionen, die für emotionale Resonanz wichtig sind, weniger aktiv oder anders vernetzt sind. Dadurch bleibt mehr Aufmerksamkeit beim eigenen Erleben als beim wirklichen Mitfühlen mit dem anderen. Ein wirkliches Einlassen und in Beziehung gehen findet nicht statt.
Deshalb kann ein Mensch sehr genau wissen, wie es dir geht – und gleichzeitig wenig Kapazität haben, wirklich bei dir zu bleiben. Verstehen und Mitfühlen sind nicht dasselbe.

Gerade deshalb ist es so wertvoll, in Beziehungen darauf zu achten, wie du dich in der Gegenwart eines Menschen fühlst. Ob du dich wirklich "gesehen" fühlst – nicht, weil das Gegenüber es ständig sagt und von «nähren» und «tragen» spricht, sondern weil du es FÜHLEN kannst in seiner Gegenwart. Weil dein Erleben Raum bekommt. Weil du weich werden und ganz da sein kannst. Dich sicher fühlst. Denn wirkliche Empathie erkennt den anderen nicht nur. Sie lässt sich selbst voll und ganz berührbar und verletzlich werden.

Der ungekürzte Text ist als Blog auf meiner Homepage zu finden.

Freiheit
12/05/2026

Freiheit

Viele von uns haben gelernt, dass Sonne vor allem gefährlich ist. Kaum wird es sonnig, cremen wir uns ein. SPF 30. SPF 5...
11/05/2026

Viele von uns haben gelernt, dass Sonne vor allem gefährlich ist. Kaum wird es sonnig, cremen wir uns ein. SPF 30. SPF 50. Möglichst viel, möglichst oft. Die Sonne wird zu etwas, vor dem wir uns schützen müssen. Und doch frage ich mich manchmal, ob wir dabei vergessen haben, dass unser Körper seit Jahrtausenden in Beziehung zur Sonne lebt.

Ich meine nicht die grelle Mittagssonne oder stundenlanges Sonnenbaden, bis die Haut brennt. Sondern das sanfte Licht am Morgen. Ein paar Minuten Sonne auf der Haut. Denn unsere Haut ist ein lebendiges Organ, das Licht aufnimmt und darauf reagiert: Sie passt sich an.

Wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft, bildet der Körper Vitamin D – wichtig für Knochen, Immunsystem, Stimmung und viele Stoffwechselprozesse. Dafür braucht es UVB-Strahlung. Genau diese Strahlung wird durch Sonnencreme zum Teil blockiert. Sonnencreme kann die Vitamin-D-Produktion deutlich reduzieren.

Ich plädiere auf mehr Vertrauen in den Rhythmus des Körpers und die Kraft der Natur. Ein paar Minuten Sonne auf unbedeckter Haut. Kurz. Sanft. Im Schatten oder in der milden Sonne des Morgens oder späten Nachmittags. So, dass die Haut Licht aufnehmen kann, ohne zu überhitzen.

Denn der Körper bildet mit der Zeit auch seinen eigenen Schutz: Melanin. Dieses Pigment schenkt der Haut ihre Bräune und hilft ihr, UV-Strahlung besser zu vertragen. Wer sich langsam und regelmässig an die Sonne gewöhnt, entwickelt oft eine grössere Widerstandskraft. Die Haut lernt. Sie erinnert sich. Sie baut Schritt für Schritt ihren natürlichen Schutz auf.

In der Naturheilkunde habe ich oft einen Satz gehört, der mich nachdenklich macht: «Würdest du das, was du dir auf die Haut schmierst, auch essen?» Ich finde, das ist ein interessanter Leitgedanke. Denn viele Stoffe, die wir auftragen, können über die Haut aufgenommen werden und gelangen so in den Körper. Gerade deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen, was wir auf unsere Haut geben. Einige Sonnencremes – vor allem bestimmte Sprays – enthielten in den letzten Jahren Benzol, einen Stoff, der als krebserregend gilt. Auch andere Inhaltsstoffe wie Oxybenzon oder Octinoxat stehen seit Jahren in der Kritik – für Gesundheit und Umwelt!

Sonnencreme kann sinnvoll sein – wenn wir lange draussen sind, am Meer, in den Bergen, in der Mittagssonne. Doch vielleicht geht es auch hier darum, bewusster zu wählen und achtsamer zu handeln.

Praxisworkshops ChangeYoga – die Grundlagenpraxis (Rajni), die Aufbau- & Vertiefungspraxis (Shakti) und die Integrations...
06/05/2026

Praxisworkshops ChangeYoga – die Grundlagenpraxis (Rajni), die Aufbau- & Vertiefungspraxis (Shakti) und die Integrationspraxis (Devi)

Zurück in deine Mitte – gerade in Zeiten von Wandel, Übergängen oder Wechseljahren.
Eine ruhige, stärkende Praxis, die dich aus dem Funktionieren zurück ins Spüren führt – und dich mit deiner inneren Kraft verbindet. Eine Yogasession, um wieder ganz bei dir anzukommen.

Mittwoch, 22. April 2026, 19.00 – 21.00 Uhr (Online mit Replay für 1 Monat) – Grundlagen (den Replay für die ChangeYoga Rajni Praxis kannst du noch buchen! Schreib mir einfach eine eMail und wir klären das Vorgehen)

Sonntag, 17. Mai 2026, 10.00 – 12.00 Uhr (Online mit Replay für 1 Monat) – Fortgeschritten ChangeYoga Shakti

Freitag, 12. Juni 2026, 18.00 – 20.00 Uhr (Online mit Replay für 1 Monat) - Integration ChangeYoga Devi

Anmeldung über meine Homepage oder Link in Bio.

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+41442417777

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