Heilkräfte und Geschichten der Pflanzen

Heilkräfte und Geschichten der Pflanzen ShawanCopé
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Ich erachte es als meine Aufgabe altes Wissen weiterzugeben und auch darüber aus verschiedensten Quellen zu recherchieren. Eigenes Wissen, ich bin Gärtner, alten und neuen Büchern und aus dem Internet. Als Mensch der Schamanisch denk, wirkt und stark mit der Natur verbunden ist, ist es ein grosses Anliegen die Menschen zu sensibilisieren wie wundervoll die Natur ist und, dass wir sehr stark verbun

den sein können mit ihr wenn wir es auch zulassen wollen. Jeder Mensch der sich für die Natur interressiert erfreut mein Herz und das von Mutter Erde. Sei lieb gegrüsst

René Edmond Lutz

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Nachtkerze Oenothera BiennisWenn die Sonne am Horizont verschwindet und die Dämmerung einsetzt, erwacht die Nachtkerze z...
07/06/2026

Nachtkerze
Oenothera Biennis

Wenn die Sonne am Horizont verschwindet und die Dämmerung einsetzt, erwacht die Nachtkerze zum Leben. Ihr Erblühen nach Einbruch der Dunkelheit ist ein wahres Naturphänomen, ebenso wie das Öffnen ihrer Blüten innerhalb von sehr kurzer Zeit. So zeigt diese wunderbare Pflanze ihre Dynamik und die Kraft, die in ihr steckt. Sie beschleunigt ihren Stoffwechsel dermaßen, dass man ihr regelrecht beim Aufblühen zusehen kann – danach kommt sie wieder zum Stillstand. Die wunderschönen, großen gelben Blüten der Nachtkerze lassen ihre gesamte Umgebung mitstrahlen und leuchten regelrecht in der Dunkelheit, bis sie spätestens bis zum Mittag des nächsten Tages wieder verblüht sind. So verbindet die Nachtkerze den alten mit dem neuen Tag. Nicht nur Elfen und Schmetterlinge sollend des Nachts ums sie tanzen vom und vom Dufte berauscht sein.

Am liebsten essen ich sie direkt Abends direkt von der Staude wenn die Blüten sich frisch geöffnet haben.
Oft tue ich es aber nicht, denn ich will den Nachfaltern und den Nachtinsekten nicht den wunderbaren Duft und den Nektar stehlen. Ganz oft sind die Blüten von einer wunderbaren Süsse umgeben und diese zu essen versetzt mich jedesmal in eine Freude. �ja sogar meine Tochter zupfte schon im Alter von 3 Jahren die Blüten ab und ass sie als wäre es eine Leckerei.
Oft esse ich die Nachtkerze erst Morgens nachdem sie in der Nacht schon ganz viele andere Tierchen nähren durfte.

Die Nachtkerze (Oenothera biennis) stammt ursprünglich aus Nordamerika und wird von den Indianern schon seit langer Zeit als Nahrungs- und Heilpflanze verwendet. Aus ihren Blüten stellen sie ein Puder her, um die Wundheilung der Haut zu unterstützen, aber auch, um ihr Jagdglück zu erhöhen und für andere spirituelle Zwecke. Als die Nachtkerze vor ca. 400 Jahren schließlich nach Europa kam, wurde sie zunächst vorwiegend als Salatpflanze verwendet, bis man ihre einzigartigen hautpflegenden Fähigkeiten entdeckt hat.

Für manche ist diese wundervolle Blume nur ein lästiger Nepohyt. In Wahrheit aber, bietet diese Staude ab dem Monaten Juni bis oft lange zu den ersten Frösten vom nächsten Winter Blüten für Insekten und Schmetterlinge.
Dieses nämlich zu Zeiten wo es in unserer Breitengraden eher weniger Blühblumen gibt die Einheimisch sind und Insekten nähren könnten in der freien Natur.

Die Nachtkerze wird zwei Jahre alt uns Versamt sich sehr gerne. Sie ist gut im Schach zu halten und und man sollte anstatt über sie zu schimpfen besser ihre Kräfte nutzen.

Die Wurzel schmeckt ähnlich wie Schwarzwurzeln. Die Samen kann man in einem Mörser pressen und das gewonnene Öl wird gegen Hautprobleme eingesetzt. Der Wirkstoff ist die ungesättigte Fettsäure Gamma Linoleum die bei Hormonellen Problemen (etwa prämenstrueller Spannung) hilft.
Mit der Nachtkerze behandelt man auch Ekzeme. Gelenkrheumathismus, Verbrennungen, Akne spröde Nägel, trockene Augen, Bluthochdruck und Leberleiden. Aus den Blütentrieben bereitete man früher Aufgüsse zum kurieren von Magen und Darmkrämpfen.

Weit weniger selbsterklärend als die deutsche ist die wissenschaftliche Bezeichnung „Oenothera biennis“. Der Gattungsname „Oenothera“ wurde schon in der Antike verwendet, doch seine Bedeutung liegt im Dunkeln (was allerdings zu einer Nachtkerze ganz gut passt). Das griechische Wort „oino“ bedeutet „Wein“, „ther“ kann mit „wildes Tier“ übersetzt werden.

Schön sie im eigenen Garten zu haben..

Ganz Lieber Gruss
René Edmond Lutz

Strahlenlose Kamille Matricaria discoidea,Meist geht man achtlos an der strahlenlosen Kamille vorbei, denn sie ist klein...
06/06/2026

Strahlenlose Kamille
Matricaria discoidea,

Meist geht man achtlos an der strahlenlosen Kamille vorbei, denn sie ist klein und mit ihrer grüngelben Farbe äusserst unscheinbar.
Getreten von Füssen und Schuhen oft auf Kieswegen zu finden. An Schotterböschungen. Kommend aus Asien hat sie sich über den ganzen Planeten verbreitet und steht oft in der mitte eines Kiesweges und es dünkt einem als würde sie nur warten bis man sie tritt und auf sie steht.

Wen ich sie sehe erinnere ich mich an meine Kindheit wo ich sie oft zwischen den Fingern zerrieben hatte.Manchmal auch einfach gegessen habe.

Die strahlenlose Kamille ähnelt der echten Kamille, aber sie hat keine weissen Zungenblüten. Man kann nur das gelbe Köpfchen der Blüten sehen.
Die meisten Menschen halten die strahlenlose Kamille für unwirksam, doch sie hat ähnliche Wirkungen wie die echte Kamille, wenn auch deutlich schwächer.

Sie ist aber dennoch eine gute Heilpflanze, die man nicht verachten sollte.
Generell kann man die strahlenlose Kamille für ähnliche Aufgaben einsetzen wie die echte Kamille.
Sie wächst bevorzugt an eher öden Plätzen wie Ruderalstellen, Wegrändern, Schuttplätzen, Böschungen und Ödland.

Die einjährige Pflanze wird bis zu 40 Zentimeter hoch, bleibt aber meistens kleiner als 20 Zentimeter.

Ihre Blätter sind dünn und fiederartig, ähnlich wie bei der echten Kamille. Wenn sie von der Sonne erwärmt werden, duften die Blätter nach reifen Äpfeln.
Der innere Teil der Blüten, die Röhrenblüten, ähneln denen der echten Kamille. Sie sind innen hohl und nach oben gewölbt, jedoch sind sie eher grüngelb als goldgelb.
Mit ihrer beruhigenden und krampflösenden Wirkung lindert sie Blähungen und andere Beschwerden den Verdauungsorgane, die mit krampfartigen Zuständen zu tun haben.
Man kann die strahlenlose Kamille auch in der Stillzeit anwenden, denn sie fördert die Milchbildung.
Die strahlenlose Kamille hat eine milde wurmtreibende Wirkung und kann gegen verschiedene Arten von Würmer eingesetzt werden.
Für einen Tee aus der strahlenlosen Kamille übergiesst man einen Teelöffel der getrockneten oder frischen Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt es fünf bis zehn Minuten ziehen.

Du wirst Ihr das nächstemal ganz bestimmt dankend begegnen und sagen hallo DU kleine Grosse !!

Ganz lieber Gruss

René Edmond Lutz

Gundermann, wertvolle Heilerin und alte ZauberpflanzeGundermann ,  Erdkränzlein, Gutermann, Gundelrebe, Blauhuder, Bulde...
06/06/2026

Gundermann, wertvolle Heilerin und alte Zauberpflanze

Gundermann , Erdkränzlein, Gutermann, Gundelrebe, Blauhuder, Buldermann, Donnerrebe, , Herderich, Hederich, Erdefeu, Grundrebli, Gundelrieme, Gunelreif, Silberkraut, Soldatenpetersilie, Huder, Udram, Zickelskräutchen
Botanisch - Glechoma Hederacea

Die Gundelrebe / der Gundermann genoss seit alten Zeiten bei unseren Vorfahren hohes Ansehen als Würzkraut, in der Volksmedizin und als Zauberpflanze.
Vor allem in der Walpurgisnacht und am ersten Mai sprach man der Pflanze große Kräfte zu.

Das Kraut ist sehr vielfältig: im Kräutersalz, in Schokolade getaucht, ein wenig in der Kräuterlimonade, als grüne Deko auf Sahnetorten oder als Aromageber für die Schlagsahne. In manchen Gegenden werden die jungen Blätter als Suppengrün oder als Wildgemüse verwendet. Ich rate immer, ihn sparsam zu verwenden, sein Aroma kann sehr dominant sein.

Man nannte das Kraut früher auch Soldatenpetersilie, weil es fast überall wächst und dem Essen des Heeres während der Feldzüge Würze gab.

Pferdehalter sollten versuchen, die Koppel frei von Gundermann zu halten, denn für Pferde ist das Kraut giftig.

Der Gundermann wächst klein und unauffällig überall in naturbelassenen Gärten und in der freien Natur.
Kaum einer kennt ihn, obwohl er eine wertvolle Bereicherung für die Hausapotheke und die Küche ist.
Außerdem sieht er im Garten sehr schön als Bodendecker aus und ist extrem pflegeleicht.

Die Heilkraft des Gundermanns als Tee oder als Öl bei Atemwegsinfekten ist in der Volksheilkunde überliefert, ebenso seine Wirkung bei Mundfäule oder Entzündung im Mundraum.

Der Gundermann ist eine Genussoffenbarung, Ganz ehrlich, wer ihn das erste mal isst erschrickt fast ab dem unglaublichen Geschmack der einem auch zeigt, dass er Ätherische Öle in sich enthalten hat. Der Zweite Gundermann ruft unsere ganze Vergangenheit wieder zu Tische. Unsere Ahnen die ihn jeden Tag assen Der Gundermann ist das ganze Jahr immergrün.
Im Mittelalter wurde der Gundermann schon längst eingesetzt. Oft auch zusammen mit Löwenzahn wurde er täglich verspeist. Das heisst er gehörte zum Täglichen Speiseplan. Eigentlich sehr traurig wenn man sieht, dass mancher Gärtner oder Hobbygärtner den Gundermann bekämpft oder schimpfend ausreisst
Der Gundermann ist ganz wunderbar bei Magenproblemen, und Durchfall. Ebenso bei Entzündungen und Hautgeschwüren. Als Abwehr gegen irgendewelche Grippeviren oder Bakterien ist er eine wichtige Pflanze die den Körper zusätzlich kräftigen und stärkt.
Der liebe Gundermann wächst gerne im Halbschatten, erstaunlicherweise liebt er meinen Garten auch an den Ecken wo die Vollsonne präsent scheinen mag. Der Gundermann hat sehr wertvolle Inhalsstoffe wie z.B ätherische Öle Mineralien wie Kalium, Flavanoide und Vitamin C.
Kaum einer kennt ihn, obwohl er eine wertvolle Bereicherung für die Hausapotheke und die Küche ist.
Außerdem sieht er im Garten sehr schön als Bodendecker aus und ist extrem pflegeleicht. Seine lilanen Blüten begeistern mich jedes Jahr
entzündungshemmend,schleimlösend,
stoffwechselfördernd,Anwendungsbereiche: Blasenschwäche,Chronischer Schnupfen,Chronischer Husten,Nierenschwäche,Rekonvaleszenz.
Gegen Geschwüre.
auswurffördernd, entzündungs­­hemmend, krampflösend, schleimlösend, trocknend, wundheilend, zusammenziehen Blasenprobleme, Bronchitis, Ekzeme, Gallensteinkoliken, Halsschmerzen, Husten, Lungenentzündungen, Nierenprobleme, Schwäche, Zahnfleischentzündungen, Zahnschmerzen
Gegen Geschwüre und Arthritis und Rheuma kann man wie folgt vorgehen, 2 Händevoll mit Gundermannblätter, waschen und trocknen lassen oder trocken tupfen. In einem Mörser zu einem Brei machen. Des Saft und den Brei die betreffenden Stellen auftragen und mit z.B Verband festfixieren. 1-2 Stunden ziehen lassen.
Früher setzte man sich zur Walpurgisnacht Gundermann-Kränze auf den Kopf.
Solch ein Kranz sollte den Träger oder die Trägerin befähigen, Hexen zu erkennen.
Statt Kranz auf dem Kopf kann man den Gundermann auch unten um eine gelbe Kerze herumwinden. Wenn man diese Kerze an einem Dienstag abbrennt, soll man erkennen können, wer einem Böses will, beziehungsweise, wer einen Schadzauber gegen einen bewirkt hat.

Das Wort ‚Gund‘ stammt aus dem Germanischen und bedeutet soviel wie Eiter. Mit der Gundelrebe wurden früher eitrige Wunden behandelt und dafür wird sie auch noch in der heutigen Naturheilkunde verwendet.Im alten germanischen Glauben gehörte der Gundermann dem Donnergott Thor. Deswegen glaubte man auch später noch, die Pflanze könne vor Gewitter und Blitzschlag schützen. Im Mittelalter verwendete man die Pflanze als Schutz gegen Hexen und schwarze Magie, besonders beim Melken von Kühen. Mit einem Blumenkranz aus Gundermannpflanzen auf dem Kopf, die man in der Nacht zum 1. Mai pflücken musste, konnte man Hexen an ihrem Blick erkennen. Auch sollte ein Zweig der Pflanze, den man bei sich trug, einen davor beschützen, von Feen geraubt zu werden. Der Name "Steinumwickler" kommt wohl daher, dass der Gundermann bei allerlei Steinleiden hilft, so z.B. bei Leberleiden, Nierenleiden und Blasenleiden. Zudem löst der Gundermann auch die Harnsäure.

Trägt man zum ersten Mai einen Kranz aus Gundelreben, die man in der Walpurgisnacht gepflückt hat, soll man hellsichtig werden und Hexen erkennen können.

Der Gundermann der in den antiken Schriften nicht mit Sicherheit nachzuweisen ist, scheint eine echt germanische Heil- und Zauberpflanze zu sein. Als nahrungsspendende Frühlingspflanze ist der Gundermann ein guter „Pflanzengeist‘‘, der bösen Zauber abhält.

Gundermann in der ersten Mainacht geschnitten und mit Salz und Hafer vermischt, wird dem Vieh gegen Hexen gegeben (Pfalz) ferner dient er gegen angezauberte Krankheiten und überhaupt gegen das Behextsein. Wie der Dorant (Andorn) wird auch Gundermann. (‚,Gundel‘‘) zusammen mit Dost (wilder Majoran.) in einem Vers als hexenwidriges Mittel genannt.

Der Brutgans wird Gundermann ins Nest gelegt, damit sie vor Zauber geschützt sei und kräftige Junge ausbrüte (Überlieferung aus dem Erzgebirge)

Gegen das Verhexen eines Wagens verbohrt man Gundermann in die Radnabe.

Nach einem alten Aberglauben kann man die Hexen erkennen, wenn man an Walpurgi mit einem Kranz von Gundermann auf dem Kopfe in die Kirche geht (die Hexen tragen einen Milcheimer auf dem Kopf, reiten auf Ofengabeln).

Wer an Neujahr einen Strauß Gundermann mit in die Kirche nimmt, erhält die Gabe, zu sehen, wer aus der Gemeinde stirbt.

Viel spass mit dem Lieben Gundermann 😉

Tragt Sorge mit jedem Schritt und Tritt zur Mutter-Natur die uns so viel zu geben hat..
Herzlichst René Edmond Lutz

05/06/2026

Einen Ort den ich sehr liebe und der mir immer wieder unglaublich Kraft schenkt. Hast du auch einem Ort den du so liebst?

04/06/2026
Gemeine Fichte , Gewöhnliche Fichte, in der Schweiz genannt Rottanne Botanischer Name - Picea Abies Schon vor vielen Jah...
02/06/2026

Gemeine Fichte , Gewöhnliche Fichte, in der Schweiz genannt Rottanne
Botanischer Name - Picea Abies

Schon vor vielen Jahrhunderten waren immergrüne Pflanzen in heidnischen Kulturen ein Symbol für Fruchtbarkeit und Lebenskraft. So haben die Germanen Fichtenzweige zur Wintersonnenwende an öffentlichen Orten und vor ihren Häusern platziert.
In nördlichen Gebieten wurden im Winter Tannenzweige ins Haus gehängt, um Böse Geister am Eindringen zu hindern und die Hoffnung auf den nächsten Frühling zu nähren. Im Mittelalter wurden sogar ganze Bäume zu bestimmten Festlichkeiten, wie zum Beispiel den Maibaum, geschmückt.

Den Fichtenbaum kennen wir erleuchtet zur Weihnachtszeit. Die Fichte liefert indessen eine Menge heilender Stoffe in ihren Zweigspitzen und ihren Zapfen. Wir nutzen sie als Badeöl, in der Kosmetik, in Seifen und als Erkältungsbalsam. Neue Studien zeigen ein großes Potenzial gegen entzündliche Erkrankungen.

Fichte wirkt antiseptisch und balsamisch – es fördert den Auswurf, treibt den Harn und rötet die Haut. Öl aus den Nadeln wirkt gegen Husten, unter anderem gegen Asthma bronchiale und Keuchhusten. Aus den Zapfen gewonnenes Öl wird vor allem bei der Produktion von Seife eingesetzt und ist wegen seines Dufts verbreitet. Das Öl aus den Zweigspitzen lässt sich innerlich anwenden gegen Katarrhe in den Luftwegen. Äußerlich findet es Verwendung gegen leichte Muskelschmerzen und Nervenschmerzen. Fichteharz ist ein Schleimlöser.
Fichte als Heilpflanze – Anwendung
Nadelöl finden wir in Fertigarzneimitteln, als Badezusatz oder als Erkältungsbalsam, als Inhalationsmittel und als Zusatz zu Franzbranntwein. Sie können aus den Nadeln einen Tee kochen, der gegen Husten, Schnupfen und andere Symptome einer Erkältung hilft. Sie können die Nadeln auch kauen – das fördert die Durchblutung des Zahnfleisches.
Fichtenzweige und Nadeln für die innere Anwendung
Für einen Tee aus den Trieben lassen wir zwei Gramm derselben in 100 Millilitern Wasser circa zehn Minuten ziehen und trinken zweimal pro Tag eine Tasse. Die jungen Zweige und Nadeln lassen wir ebenfalls mit zwei Gramm auf 100 Millilitern ziehen und trinken zweimal pro Tag eine kleine Tasse gegen Beschwerden der Harnwege und rheumatische Erkrankungen.

Vorsicht: Beide Tees können zu Verdauungsstörungen beziehungsweise Durchfall führen. Sie können die Dosis langsam steigern, wenn Sie merken, dass Sie diesbezüglich keine Probleme bekommen.
Wenn Sie einen Tee aus Fichtennadeln mit etwas Zitronensaft und Honig verfeinern, verbessern Sie erstens den Geschmack und führen sich zweitens zusätzlich Vitamin C zu.

Äußere Anwendung
Triebe, Zweige und Nadeln lassen sich einsetzen, um den Blutkreislauf zu aktivieren, sie wirken desinfizierend und lindern Schweißgeruch. Dazu lassen wir fünf Gramm Zweige, Triebe und/oder Nadeln auf 100 Milliliter Wasser ziehen, tränken ein Tuch mit der Flüssigkeit und legen es auf die entsprechende Hautstelle.
Fichte– weitere Anwendungen
Tannenhonig schmeckt intensiv. Er ist in der Volksheilkunde als Mittel gegen Entzündungen der Atemwege bekannt. Zumindest enthält er antioxidative und antibakterielle Stoffe. Ein Sud aus der abgekochten Tannenrinde wurde und wird als Mittel gegen Nierenerkrankungen verwendet. Valide Studien dazu stehen aber aus. Ein Sud aus den Wurzeln soll rheumatische Schmerzen lindern.
Das Fichtenharz war historisch eine Art Kaugummi. Es soll das Zahnfleisch stärken und Zahnausfall verhindern. Das Harz enthält ätherische Öle, Resene, Bernsteinsäure, Bitterstoffe und Harzsäuren, und die darin enthaltenen Inhaltsstoffe fördern die Durchblutung und wirken antiseptisch, sodass es sich bei dem heilenden Harzkaugummi nicht um Aberglauben handelt.
Fichtenhonig gegen resistente Bakterien?
Eine neue Studie aus Kroatien untersuchte die antimikrobiellen und antioxidativen Effekte von Fichtenhonig aus den Bergen Kroatiens als eine potenzielle Alternative zu Standardantibiotika und chemotherapeutischen Präparaten.
Fichtenhonig hat einen höheren Anteil an Mineralstoffen und Vitaminen als Nektarhonig. Seine dunkle Farbe verweist darauf, dass er generell besser antioxidativ wirkt als hellere Honigtypen. Für die antioxidativen Eigenschaften sind vor allem die Flavonoide und Phenolsäuren verantwortlich.
Fichtenhonig gehört also zu den Nahrungsmitteln mit reichlich Antioxidantien, die dazu beitragen können, die generelle Kondition von Patienten und ihre Immunstärke zu verbessern – besonders wichtig ist dies für Betroffene mit chronischen Krankheiten und Krankheiten ohne Aussicht auf Heilung wie zum Beispiel chronische Entzündungen und Krebs. Tannenhonig hat ein solches Potenzial, auch wenn die dahinterliegenden Mechanismen sowie die Stärke der Effekte noch nicht hinreichend untersucht sind.
In der genannten Studie wurde nun die antimikrobielle Aktivität gegen Staphylokokken und Acinetobacter getestet. Die Ergebnisse waren positiv. Stämme beider Bakterien, die Resistenzen gegen Antibiotika entwickelt haben, reagierten sensibel auf die Honigproben. Das Ergebnis legt nahe, dass die im Honig vorhandenen Antioxidantien freie Radikale unterdrücken und dabei zwei Schritte von Reaktionen auslösen. Kurz gesagt: Es gibt starke Indizien dafür, dass kroatischer Tannenhonig ein therapeutisches Potenzial hat und der menschlichen Gesundheit dienen kann.
Fichtenrinde als Heilmittel
Eine Studie von 2013 untersuchte Tannenrinde, die in der Regel als Abfall der Holzindustrie anfällt und maximal zu Rindenmulch verarbeitet wird. Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob die Rinde therapeutisches Potenzial hat. Das Ergebnis lautete: Ja. Zwar müssten weitere Studien folgen, die genau untersuchen, wie und wie stark Fichterindextrakte gegen freie Radikale wirken – dass sie wirken ist indessen belegt.

Fichten sind immergrüne Nadelbäume, deren gerader Stamm bis zu 50 Meter in die Höhe wachsen kann. Die Äste stehen horizontal ab. An den Zweigen sind die Nadeln rechts und links angebracht und bei genügend Wasser tannengrün. Den Blütenstand bilden zwei Arten von Zapfen: Die kleinen männlichen befinden sich am äußeren Ende der Zweige, die großen weiblichen stehen hingegen aufrecht. Als Früchte bezeichnen wir die weiblichen Zapfen. Diese öffnen sich zur Reifezeit und lassen die Deckblätter mit den Samen auf den Boden fallen.
Wo wächst die Fichte?
Sie ist ein häufiger Baum Mittel- und Südeuropas. Von Natur aus handelt es sich um einen Gebirgssiedler. Ohne den Eingriff des Menschen würden Tannen in Deutschland in 700 bis 2000 Meter Höhe wachsen, in Tieflandwäldern hingegen Buchen und Eichen.
Wann sammeln wir?
Frische Triebe (Zweigspitzen) sammeln wir im April und Mai, bevor sie sich schließen. Zweige können wir das ganze Jahr lang sammeln. Da diese ganzjährig verfügbar sind, müssen wir sie nicht lagern.
Die Tanne im Mythos
„Oh Tannebaum, oh Tannebaum…“ – der erleuchtete Tannenbaum zu Weihnachten hat eine sehr alte Tradition, die mit dem Christentum aber nur wenig zu tun hat. Bei den Germanen der Antike war die Tanne ein heiliger Baum. Der Mittwinterbaum, der auch bei schlimmer Kälte seine grünen Nadeln nicht verlor, war ein Symbol für das Leben, das auch die härtesten Zeiten übersteht und damit für Kraft und Wachstum. Diese Nichtchristen behängten einen dieser Winterbäume mit Opfern wie Obst und Geschenken, um die Geister zu besänftigen. Besonders wichtig waren diese Opfer in der Zwischenzeit der Wintersonnenwende, denn dann galt die Welt zwischen Geistern und Menschen als durchlässig.
Stark mythisch aufgeladen war die Tanne auch als Baum des Feuers. Unsere Vorfahren sahen, dass Tannen sehr leicht brannten. Tan kommt vom Wort für Feuer. Bei den Griechen der Antike war die Tanne der Baum des Meeresgottes Poseidon, vermutlich, weil sie die Masten ihrer Schiffe aus den Tannenstämmen bauten.

Die christliche Heilkundige Hildegard von Bingen glaubte im Mittelalter, die Tanne sei ein heiliger Baum, der vor bösem Zauber schützte. Orte, an denen Tannen wuchsen, waren ihr zufolge solche Schutzorte.
Heute belegte medizinische Wirkungen des Nadelbaums mischten sich mit magischen Praktiken: So gab es einen Brauch, einem Verstorbenen einen Tannensamen unter die Zunge zu legen, damit neues Leben wachsen konnte. Fichtenzweige wurden bei einer Kindsgeburt verbrannt, um böse Geister zu vertreiben. Der Rauch der Zweige hat eine reale medizinische Wirkung, und diese Praxis könnte sich entwickelt haben, weil sich die körperliche Verfassung der Mütter tatsächlich stärkte.
Die Tanne in der Ethnomedizin und Medizingeschichte
Bereits der antike Stern der Medizingeschichte Europas, Hippokrates, lobte die heilende Kraft des Tannenharzes, laut Hildegard von Bingen förderte das Harz die Durchblutung und das Heilen von äußeren Wunden. In der Neuzeit galt ein Aufguss aus Tannennadeln als Mittel gegen Skorbut.
Sebastian Kneipp plädierte für Sitzbäder in Tannennadelaufgüssen, um eine Erkältung oder Blasenentzündung zu behandeln. Einen Trank aus grünen Tannenzapfen empfahl er Rednern und Sängern sowie generell bei Heiserkeit. In Wasser gekochte grüne Fichtenzapfen sollten gegurgelt gegen Erkrankungen der Lunge helfen. American Natives nutzten die Nadeln der dortigen Tannen für Kopfkissen, um einen erholsamen Schlaf zu fördern.
Fazit
Die Fichte ist ein Baum mit einer Menge medizinisch wirksamer Stoffe, die sich sowohl als Hausmittel wie als Fertigarzneien anwenden lassen. Rezente Studien weisen darauf hin, dass das therapeutische Potenzial von Abies alba weit über die heutigen Anwendungen hinausgeht. (Dr. Utz Anhalt)

Heilwirkung,blutreinigend,durchblutungsfördernd,harntreibend,schweisstreibend,wurmtreibend,
Blasenentzündung, Bronchitis, Erkältung, Frühjahrsmüdigkeit, Gelenkentzündung, GrippeHusten, Muskelrheuma, Sehnenscheidenentzündung, Skorbut, Zahnfleischbluten.

Lieber Gruss René Edmond Lutz

Lavendel der Götterbote Merkurs Lavendula angustifolia Einen den wir alle kennen, wirklich? Wissen wir alles über das Za...
02/06/2026

Lavendel der Götterbote Merkurs
Lavendula angustifolia
Einen den wir alle kennen, wirklich? Wissen wir alles über das Zauberkraut Lavendel?

Kein anderes Kraut ist für seinen Duft so berühmt wie der Lavendel.

Das Wort Lavendel leitet sich vom Lateinischen Verb Lavare ab, was waschen bedeutet.
Lavendel wurde um sich zu waschen und zu reinigen verwendet. Dieses auch ein Grund, dass über so viele Generationen hinweg uns der Geruch so Vertraut ist und wir ihn einfach gern haben. In vielen Seifen ist Lavendel der uns in die Vergangenheit zurückbringt und uns an Geschichten und Sitiuationen bei unseren Grosseltern erinnern mag.
Die Verwendung des Krauts zur pflege geht weit bis zu den Ägyptern und den Summerer zurück.
�Sogar nach Volkstümlichen Überlieferungen soll Lavendel ein Gegengift gegen Schlangenbisse in sich tragen
Oft behandelte man auch Hunde nach bissen von Schlangenbissen mit Lavendel.
Einerseits war der Lavendel ein Gegengift gegen die Schlangenbisse und anderseits glaubte man, dass in Ihnen die Aspisvipern wohnen. �Dieses der Grund warum man dem Lavendel immer doch ein gewisses Misstrauen schenkte.

Die Pflanze Lavendel unterliegt mit ihrem flüchtigen ätherischen Öl dem merkurialen Prinzip. Merkur, Sohn von Göttervater Jupiter und der Frühjahrsgöttin Maja, stahl, kaum, dass er laufen konnte, den Dreizack Neptuns und den Liebesgürtel der Venus. Schließlich wagte er sich sogar an die Kuhherde von Apollo. Des Diebstahls überführt und vor Jupiters Gericht stehend – brachte er mit viel Witz und großem
Verhandlungsgeschick Richter und Kläger schnell auf seine Seite. Er tauschte die Kühe gegen die Lyra und musste versprechen, nie mehr zu lügen. Dies tat er. Vater Jupiter war vom Verhandlungsgeschick seines Sohnes so angetan, dass er dieses Talent genutzt wissen wollte. So wurde Merkur als Botschafter und Vermittler zwischen Himmel und Erde, zwischen Göttern und Menschen eingesetzt. In der Astrologie herrscht Merkur über das Sternzeichen Zwilling und Jungfrau.
Im Juni, wenn die luftigen Seiten von Merkurs Charakter spürbar sind, ist seine Pflanze, der Lavendel in voller Blüte. Merkurs Pflanzen sind meist feingliedrig gebaut, wachsen aufrecht, rankend und sind von beneidenswerter schlanker Gestalt. Die Blätter der Heilkräuter des Merkurs können lanzettähnlich sein, nicht selten sind sie gefiedert. Seine Samen verbreiten seine irdischen Vertreter gerne mit dem Wind.

Träume brauchen wir Menschen und in eben so einem Traum ist es unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will«, schrieb der französische Schriftsteller Victor Hugo. Der in London geborene Parfümeur Charles Denny hatte einen Traum, doch nicht die leiseste Ahnung davon, dass er mit der Erfüllung seines Herzenswunsches tatsächlich die Welt ein Stück weit verändern wird. Gelernt hat er sein Metier in einer französischen Parfümeur-Schule, in der er die rund 300 verschiedenen Grunddüfte kennenlernte, von denen zehn bis zwanzig in ein Parfüm kommen. Verliebt aber hat er sich nur in einen – in den süßlich-aromatischen Duft des Lavendels. Jedes mal wenn Charles zart über die lanzettähnlichen Blätter dieser uralten Heilpflanze strich, verströmte sie ihren Zauber und schürte sein Verlagen, diesen betörenden Duft auch am anderen Ende der Welt genießen zu dürfen.

Der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia) ist eine alte Heilpflanze, die bei Unruhezuständen, Einschlafproblemen und depressiven Verstimmungen empfohlen wird. Außerdem kann sie bei Bauchbeschwerden wie nervösem Reizmagen, Blähungen, nervösen Darmbeschwerden und dem sogenannten Roehmheld-Syndrom helfen. Letzteres bezeichnet Beschwerden, die durch Gasansammlungen in Magen und Darm verursacht werden, also zum Beispiel Atemprobleme, Druck und Schmerzen in der Brust oder Herzbeschwerden.
Zu den wirksamen Inhaltsstoffen im Lavendel zählen das ätherische Öl (mit Linalylacetat, Linaool etc.) und die Gerbstoffe in den Blüten. Insgesamt wurden für Lavendel folgende Wirkungen beschrieben:
* zentral dämpfend, beruhigend, angstlösend und stimmungsaufhellend
* blähungstreibend (karminativ)
* nervenschützend (neuroprotektiv)
* krampflösend (antikonvulsiv)
* keimwidrig (antimikrobiell)
Darüber hinaus werden Lavendel manchmal noch weitere Heilkräfte zugesprochen. So gibt es zum Beispiel Hinweise, dass Lavendelöl zusammen mit dem Öl anderer Heilpflanzen äußerlich angewendet bei Kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) helfen kann.

Bei nervösen Beschwerden, Unruhe, Ängsten, Schlafstörungen und Verdauungsbeschwerden können Sie sich einen Lavendel-Tee zubereiten. Dazu übergießen Sie ein bis zwei Teelöffel der getrockneten Blüten mit 150 Milliliter heißem (nicht kochendem!) Wasser, lassen den Aufguss fünf bis zehn Minuten abgedeckt ziehen und seihen die Pflanzenteile dann ab. Sie können mehrmals täglich eine solche Tasse warm trinken. Für Kinder zwischen vier und zehn Jahren bereiten Sie die Tasse Lavendel-Tee bitte nur mit einem Gramm der Arzneidroge zu.
Ein beruhigendes Vollbad mit Lavendel kann bei den genannten Beschwerden ebenfalls hilfreich sein: Als Badezusatz übergießen Sie 100 Gramm Lavendelblüten mit zwei Liter heißem Wasser, lassen den Sud fünf Minuten ziehen, seihen dann ab und geben ihn ins 37 bis 38 Grad warme Badewasser.
Bei kleinen Kindern mit Einschlafproblemen reicht es manchmal schon, in der Nähe des Bettes ein Lavendelsträußchen oder Lavendelkissen (getrocknete Lavendelblüten in einem Baumwollsäckchen) zu positionieren.

Lavendel hält Blattläuse fern
Blattläuse können die schönsten Pflanzen innerhalb kürzester Zeit ruinieren. Die lästigen Tierchen zapfen den Pflanzen nicht nur ihren Lebenssaft ab, sondern produzieren einen süßen Tau, der Ameisen anlockt. Diese wiederum zerstören durch ihre Gangbildung das Wurzelwerk und bringen die befallene Pflanze so zum Absterben. Falls also plötzlich vermehrt Ameisen auftauchen, sollten Sie Ihre Pflanzen unbedingt auf Blattläuse untersuchen.

Lavendel als Pflanzenschutz pflanzen
Allerdings befallen Blattläuse nicht jede Pflanzenart gleichermaßen. Insbesondere Arten, die viele intensiv duftende ätherische Öle produzieren, werden von dem Ungeziefer gemieden. Vor allem Lavendel mögen die kleinen Tierchen nicht, wobei diese Aussage allerdings nicht auf jede Lavendelart zutrifft. Weniger intensiv duftender Lavendel – wie etwa der Lavandin – kann durchaus selbst von Blattläusen befallen werden, ebenso wie Pflanzen, die aufgrund unzureichender Standortbedingungen und Pflege nur wenig ätherische Öle entwickeln. Stark duftender Lavendel dagegen – ganz besonders der Schopflavendel – eignet sich allerdings hervorragend, um als Schutzbastion vor räuberischen Insekten gepflanzt zu werden. Setzen Sie die Pflanzen am besten als dichte Hecke oder als Bodendecker ins Beet, beachten Sie dabei jedoch die unterschiedlichen Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzenarten. Lavendel, ein trockenheitsliebendes Gewächs, verträgt sich längst nicht mit jedem Nachbarn.

Duftsäckchen eigenen sich hervorragend für Wäscheschränke und halten ihren Duft über Monate hinweg. Sie geben der Wäsche einen frischen und gewaschenen Geruch und halten Motten und Insekten fern.

Lieber Gruss René Edmond Lutz

Die Griechen kannten die wunderbare Schafgarbe und Ihre Wirkung schon Gemeine Schafgarbe- Achillea Millefolium Der Name ...
02/06/2026

Die Griechen kannten die wunderbare Schafgarbe und Ihre Wirkung schon

Gemeine Schafgarbe- Achillea Millefolium

Der Name Achillenkraut geht auf die griechische Mythologie zurück. Der Zentaur Chiron hatte Achill die therapeutischen Fähigkeiten dieses Krauts verraten. Dieser verwendete dieses als Wundkraut für seine Soldaten die vor den Mauern Trojas kämpften.
Die Chinesen benötigten die Schafgarbe zu Wahrsagerischen Zwecken.
In Deutschland und Italien benötigte man die Garbe um den Wein aromatischer zu machen.

Durch die blutstillende Wirkung von Schafgarbenkraut kann es zum Beispiel bei Nasenbluten oder kleineren Wunden helfen. Entzündungen: Die Schafgarbe enthält Stoffe, die Gewebshormone hemmen können, welche zu Entzündungen, Schmerzen oder Krämpfen führen können.

Die Schafgarbe ist für ihre tolle Wirkung und Anwendung bekannt. Sie kann für viele verschiedene Krankheitsbilder verwendet werden. Dies liegt am hohen Wirkungsgrad, an der einfachen Verabreichung und am imposanten Ruf, welcher der Pflanze hinterhereilt.
Besonders häufig wird Schafgarbe im Zusammenhang mit Darmkrankheiten eingesetzt. Wer sich dazu entscheidet, dieses Wunderkraut der Homöopathie anzuwenden, sollte einige nachfolgend genannte und erklärte Aspekte beachten.

Die Wirkung der Schafgarbe gilt allgemeinhin als beruhigend, was dazu führt, dass sie bei zahlreichen Krankheits- und Beschwerdebildern eingesetzt wird. Neben ihrer beruhigenden Wirkung glänzt die Schafgarbe in der Homöopathie auch durch ihre positive Wirkung auf die Wundheilung. Das dunkelblaue ätherisches Öl der Schafgarbe, das über eine Wasserdampfdestillation aus den Blüten extrahiert wird, gilt in seiner Wirkung allgemein als entzündungshemmende und wird bei Erkältungen oder einer Grippe häufig auf die Brust der erkrankten Person aufgetragen. Die oberirdischen Bestandteile sind allesamt zudem bekannt dafür, dass sie den Gallenfluss fördern und als Diuretikum dienen. Zudem fördern bestimmte Pflanzenbestandteile die Durchblutung und senken Bluthochdruck. Nicht zu vergessen ist die positive Wirkung auf Menstruationsstörungen und Fiebererscheinungen. Auch bei Akne und während der Schwangerschaft gilt die Schafgarbe aufgrund der genannten Wirkungen als beliebtes Alternativheilmittel.

Sehr häufig wird die Schafgarbe auch als Tee verabreicht, um ihre positive Wirkung optimal nutzen zu können. Sehr beliebt neben klassischem Schafgarbentee ist Schafgarben-Frauenmanteltee. Beide Pflanzen gepaart miteinander können eine noch positivere Wirkung auf bestimmte Leiden haben, etwa auf negative Schwangerschaftserscheinungen und Menstruationsstörungen. Schafgarbentee – gemixt mit anderen Kräutern oder pur – kann übrigens sehr unkompliziert binnen weniger Minuten zubereitet werden.

Beim sammeln soll man dringend die Blätter anschauen. So kann es keine Verwechslungen geben auch mit anderen Blüten der gleichen art.

lieber Gruss euer

René Edmond Lutz

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