Soul Nutrition by Jenny Saxer

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Soul Nutrition by Jenny Saxer Mit dem ganzheitlich Ernährungspsychologischen Ansatz in der Beratung, unterstütze ich Dich zu einem gesunden Körpergewicht und begleite Dich auf Deinem Weg

16/10/2026
Bauchfett ist beim Mann nicht nur eine Frage des Gewichts.Fettgewebe ist hormonell aktiv und enthält unter anderem das E...
22/09/2026

Bauchfett ist beim Mann nicht nur eine Frage des Gewichts.

Fettgewebe ist hormonell aktiv und enthält unter anderem das Enzym Aromatase. Dieses Enzym kann Androgene wie Testosteron in Östrogene umwandeln.

Je mehr Fettgewebe vorhanden ist, besonders im Bauchbereich, desto stärker kann diese Aromatisierung ausfallen.

So kann ein ungünstiger Kreislauf entstehen:

mehr Bauchfett
• mehr Aromatase-Aktivität
• mehr Umwandlung von Testosteron in Östrogen
• niedrigere Testosteronwerte
• Muskelaufbau und Fettabbau können schwieriger werden
• weitere Fettzunahme

Mögliche Begleiterscheinungen können unter anderem weniger Energie, reduzierte Libido, schlechtere Regeneration, weniger Muskelmasse und mehr Körperfett sein.

Wichtig: Das bedeutet nicht, dass jeder Mann mit Bauchfett automatisch einen Testosteronmangel hat.

Genau deshalb schaue ich auch in meinen Beratungen bei Männern nicht nur auf Ernährung und Gewicht, sondern auf das gesamte Bild:
Energie, Schlaf, Stress, Körperzusammensetzung, Bewegung und wenn sinnvoll, Laborwerte.

Es sind also auch Männer in meiner Beratung herzlich willkommen!





Hormone bestimmen trotz Pille – macht das überhaupt Sinn?Genau diese Situation hatte ich in meinen Beratungen tatsächlic...
15/09/2026

Hormone bestimmen trotz Pille – macht das überhaupt Sinn?

Genau diese Situation hatte ich in meinen Beratungen tatsächlich schon:

Wir waren mit der ganzheitlichen Anamnese schon fast durch, haben über Beschwerden, Zyklus, Energie, Schlaf und vieles mehr gesprochen und dann kam plötzlich:

„Ach ja… ich nehme übrigens die Pille.“ 😅

Und das ist eine ziemlich entscheidende Information.

Denn wenn wir herausfinden möchten, wie deine eigene hormonelle Situation aussieht, macht es unter der Pille in meinen Augen wenig Sinn, einfach die klassischen Zyklushormone wie Estradiol, Progesteron, FSH und LH bestimmen zu lassen.

Die Pille greift gezielt in die hormonelle Steuerung ein und unterdrückt den natürlichen Zyklus. Die gemessenen Werte lassen sich deshalb nicht wie die Werte eines natürlichen Zyklus interpretieren.

Bei einer Hormonspirale sieht es wiederum anders aus: Die Eierstockfunktion kann weiterhin aktiv sein und Eisprünge können stattfinden. Hier kann eine Hormonbestimmung – je nach Fragestellung – durchaus sinnvoll sein.

Und eine Kupferspirale enthält überhaupt keine Hormone und unterdrückt den natürlichen Zyklus nicht.

Genau deshalb gehört für mich zur Hormonberatung nicht einfach nur:
„Wir bestimmen mal deine Hormone.“

Sondern zuerst die Frage:
Welche Verhütung oder Medikamente nimmst du – und welche Laborwerte machen unter diesen Voraussetzungen überhaupt Sinn?

Denn messen können wir vieles. Entscheidend ist, ob wir das Ergebnis auch sinnvoll interpretieren können.




Als meine Perimenopause begonnen hat, habe ich meine Hormone ebenfalls zuerst über den Speichel messen lassen.Das Ergebn...
08/09/2026

Als meine Perimenopause begonnen hat, habe ich meine Hormone ebenfalls zuerst über den Speichel messen lassen.

Das Ergebnis damals:
Progesteron zu hoch.

Später habe ich Progesteron ebenfalls in der 2. Zyklushälfte im Blut bestimmen lassen – und dort war das Ergebnis plötzlich:
Progesteron zu niedrig.

Genau solche Erfahrungen zeigen für mich, warum das Thema „Blut oder Speichel“ nicht ganz so einfach ist.

Speicheltests haben durchaus eine nachvollziehbare Idee dahinter: Sie erfassen vor allem freie, ungebundene Steroidhormone.

Trotzdem bevorzuge ich heute, wenn eine Hormonmessung sinnvoll ist, in der Regel die Blutmessung.

Nicht weil Speichel grundsätzlich „falsch“ ist. Sondern weil Blutmessungen klinisch besser etabliert und standardisiert sind und sich die Ergebnisse meist zuverlässiger einordnen lassen.

Aber auch hier gilt:

Ein Blutwert ist nur eine Momentaufnahme.

Gerade in der Perimenopause können Östradiol und Progesteron stark schwanken. Deshalb sollte ein einzelner Laborwert nie isoliert betrachtet werden.

Für mich gehört immer das ganze Bild dazu:

Symptome
Zyklusphase
Zyklus- und Blutungsveränderungen
aktuelle Hormontherapie
Anamnese
Verlauf über die Zeit

Mein Fazit:

Wenn messen, dann bevorzuge ich Blut.
Aber Laborwerte sind immer nur ein Teil des Puzzles.

Denn am Ende behandeln wir keine Laborwerte, sondern Menschen. 🤍




Perimenopause – die zweite Pubertät? 😅Manchmal fühlt es sich tatsächlich ein bisschen so an.Stimmungsschwankungen, Gerei...
31/08/2026

Perimenopause – die zweite Pubertät? 😅

Manchmal fühlt es sich tatsächlich ein bisschen so an.

Stimmungsschwankungen, Gereiztheit, unreine Haut, ein Körper, der plötzlich anders reagiert, Emotionen, die gefühlt schneller hochkommen … vieles davon kann einem erstaunlich bekannt vorkommen.

Nur ist der hormonelle Hintergrund ein anderer:

In der Pubertät fährt unser Hormonsystem erst richtig hoch.
In der Perimenopause beginnt es dagegen zunehmend unregelmässiger und schwankender zu werden.

Vor allem Östrogen und Progesteron können teilweise von Zyklus zu Zyklus – und sogar innerhalb eines Zyklus – deutlich schwanken. Und genau das kann sich nicht nur körperlich, sondern auch auf Stimmung, Schlaf, Energie, Stressresistenz und Wohlbefinden auswirken.

Und ja: Ich kenne das selbst.

Es gibt Phasen, da habe ich meine Symptome ziemlich gut im Griff. Und dann gibt es wieder Tage oder Zyklen, an denen mein Körper mir sehr deutlich zeigt:
Die Perimenopause ist noch da. 😅

Auch meine Hormone unterstützen mich dabei, viele Beschwerden besser abzufangen. Aber sie machen aus einem schwankenden hormonellen System nicht plötzlich eine komplett gerade Linie.

Für mich ist genau das eine wichtige Erkenntnis:

Es geht nicht darum, jeden einzelnen schlechten Tag „wegzutherapieren“.
Es geht darum, den eigenen Körper besser zu verstehen, Symptome einzuordnen und herauszufinden, was individuell unterstützt – sei es Hormonersatztherapie, Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressmanagement oder eine Kombination daraus.

Und manchmal darf man über das Ganze auch einfach ein bisschen lachen. 😉

Pubertät 1.0 überstanden.
Pubertät 2.0 läuft. 😂

Wer fühlt’s? 🙋🏻‍♀️




Schlafprobleme, starkes Schwitzen und Antriebslosigkeit unter einer bestehenden Hormontherapie bedeuten nicht automatisc...
15/08/2026

Schlafprobleme, starkes Schwitzen und Antriebslosigkeit unter einer bestehenden Hormontherapie bedeuten nicht automatisch, dass einfach „mehr Östrogen“ oder „mehr Progesteron“ benötigt wird.

Genau deshalb nehme ich mir in meiner Erstberatung für die ganzheitliche Ernährungs- und Hormonanamnese bis zu 90 Minuten Zeit.

Ich schaue mir unter anderem an (individuell verschieden):

– In welcher Zyklusphase befindet sich die Frau?
– Wann wurden Estradiol und Progesteron zuletzt angewendet?
– Seit wann besteht die aktuelle Hormontherapie?
– Wie haben sich die Beschwerden seit Beginn oder Veränderung der Therapie entwickelt?
– Welche Medikamente und Nahrungsergänzungen werden eingenommen?
– Wie sehen Schlaf, Stress, Ernährung und Bewegung aus?

Und ich denke immer auch über die Hormone hinaus.

Bei diesem Fall wären für mich beispielsweise Schilddrüse, Ferritin/Eisenstatus, Schilddrüsenwerte, Vitamin D, Magnesium, Selen, Omega 3 Index und der Glukosestoffwechsel relevante zusätzliche Puzzleteile.

Denn ein einzelner Hormonwert sagt wenig aus, wenn Zeitpunkt der Blutentnahme, Zyklusphase, Applikationsform und Zeitpunkt der letzten Hormonanwendung nicht berücksichtigt werden.

Mein Ziel ist deshalb nicht, nur Laborwerte anzuschauen, sondern Zusammenhänge zu erkennen und herauszuarbeiten, welche Faktoren die Beschwerden beeinflussen könnten und was gegebenenfalls zusätzlich ärztlich abgeklärt werden sollte.

Hormone sind ein wichtiges Puzzleteil – aber selten das einzige.

Die medizinische Diagnose sowie die Verordnung und Dosierung einer Hormontherapie gehören in ärztliche Hände.



Perimenopause und was sagt eigentlich die Wissenschaft?Viele Frauen hören erst dann von der Perimenopause, wenn ihre Bes...
22/07/2026

Perimenopause und was sagt eigentlich die Wissenschaft?

Viele Frauen hören erst dann von der Perimenopause, wenn ihre Beschwerden bereits ihren Alltag beeinflussen.

Schlafstörungen, Hitzewallungen, Brain Fog, Stimmungsschwankungen, Gelenkschmerzen oder Herzklopfen, all das kann bereits Jahre vor der letzten Menstruation auftreten.

Was viele nicht wissen:
Die Perimenopause beginnt nicht plötzlich. Sie ist eine Übergangsphase, in der unsere Hormone nicht einfach abfallen, sondern oft stark schwanken.

Genau diese Hormonschwankungen stehen im Fokus aktueller Forschungsprojekte, unter anderem auch in der Schweiz.
Die Forschung zeigt immer deutlicher, wie eng hormonelle Veränderungen mit Schlaf, psychischer Gesundheit und dem allgemeinen Wohlbefinden zusammenhängen.

Gleichzeitig ist jede Frau anders.
Nicht jede erlebt dieselben Symptome oder in derselben Intensität.

Deshalb ist es so wichtig, Beschwerden ernst zu nehmen und nicht vorschnell als «Stress», «Alter» oder «Einbildung» abzutun.

👉 Hast du dich in einigen dieser Symptome wiedererkannt




Östrogen und Progesteron kennen die meisten Frauen. Aber DHEA? 🤔Kürzlich habe ich einer Klientin aufgrund ihrer Beschwer...
05/07/2026

Östrogen und Progesteron kennen die meisten Frauen. Aber DHEA? 🤔

Kürzlich habe ich einer Klientin aufgrund ihrer Beschwerden empfohlen, unter anderem auch den DHEA-Wert bestimmen zu lassen. Dabei wurde mir wieder bewusst, dass viele Frauen dieses Hormon gar nicht kennen.

Dabei kann DHEA ein sehr spannender Laborwert sein. Es wird hauptsächlich in den Nebennieren gebildet, dient als Vorstufe für Östrogen und Testosteron und steht unter anderem mit Energie, Libido, Muskel- und Knochengesundheit sowie Stressresistenz in Verbindung.

DHEA gilt als sogenanntes “Jugendhormon”, weil die körpereigene Produktion bereits ab etwa dem 30. Lebensjahr langsam zurückgeht.

Wichtig ist aber zu sagen: Ein einzelner Laborwert sagt noch nicht alles aus. Entscheidend sind immer das Gesamtbild, deine Beschwerden und die übrigen Laborwerte.

👉 Hattest du schon einmal von DHEA gehört oder ist dieses Hormon neu für dich?💛




Bioidentische Hormone – kaum ein Thema wirft so viele Fragen auf.Auch ich hatte früher viele Fragen und Vorurteile dazu....
09/06/2026

Bioidentische Hormone – kaum ein Thema wirft so viele Fragen auf.

Auch ich hatte früher viele Fragen und Vorurteile dazu.

Wichtig: Bioidentische Hormone sind kein Wundermittel und auch nicht für jede Frau die richtige Lösung. Aber sie können für viele Frauen ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu mehr Lebensqualität sein.

Welchen dieser Mythen hast du schon gehört?


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