18/08/2026
Der Unterdruck der Schröpfgläser zieht nicht einfach nur die Haut nach oben. Er setzt einen mechanischen Reiz auf die Haut und die darunterliegenden Bindegewebsschichten.
Durch das Vakuum können die oberflächlichen Gewebeschichten angehoben und mobilisiert werden. Gleichzeitig kann sich das Gleiten der einzelnen Gewebeschichten verbessern, die lokale Durchblutung angeregt und der Flüssigkeitstransport im Gewebe stimuliert werden.
Und genau hier wird es besonders interessant. 👇
Wenn das Bindegewebe in einem Bereich verspannter oder verhärtet ist und die Beweglichkeit der Gewebeschichten untereinander eingeschränkt ist, bleibt das Schröpfglas nicht einfach an einer Stelle. Durch das Bewegen des Schröpfglases und die Kombination mit gezielten Mobilisationstechniken können wir einen mechanischen Reiz auf das Gewebe ausüben, der dabei helfen kann, die Gewebeschichten zu mobilisieren und ihre freie Beweglichkeit zu verbessern.
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