25/02/2026
Mit den wärmeren Tagen beginnt für viele auch die Allergiesaison. 🌷
Oft greifen Heuschnupfen-Patienten erst dann zum Medikament, wenn die Beschwerden stark sind. Die aktuellen Leitlinien empfehlen jedoch eine frühzeitige und regelmäßige Behandlung, um Beschwerden wirksam zu kontrollieren und Folgeerkrankungen wie Asthma vorzubeugen.
Für begrenzte Beschwerden an Augen und/ oder Nase gibt es lokale Therapien in Form von Nasensprays und Augentropfen mit Antihistaminika. Bei stärkerer oder dauerhaft verstopfter Nase gelten cortisonhaltige Nasensprays durch ihre antientzündliche Wirkung als besonders effektiv. Ihren vollen Nutzen entfalten sie allerdings erst nach einigen Tagen regelmäßiger Anwendung.
Abschwellende Nasensprays sollten nur übergangsweise kurzfristig eingesetzt werden.
Antihistaminika in Tablettenform haben eine Wirkung auf den ganzen Körper, sind gut verträglich und gerade die neueren Wirkstoffe machen in der Regel nicht müde. Eine 1x tägliche Einnahme ist ausreichend und sollte während der Allergiezeit auch konsequent durchgeführt werden.
Außerdem ist es immer hilfreich, die Pollenbelastung so gering wie möglich zu halten (z. B. Pollenvorhersage beachten, Lüftungszeiten anpassen, Haare abends waschen).
Schränkt die Allergie die Lebensqualität ein und ist sie durch die aufgeführten Therapieoptionen nicht ausreichend kontrollierbar, so kann die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung mit dem Arzt besprochen werden.